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Die Union hat ihr Regierungsprogramm 2017-2021 für die kommende Bundestagswahl vorgestellt – und setzt darin auf den „flächendeckenden Ausbau von modernsten Glasfasernetzen“ bis zum Jahr 2025.

Der BREKO begrüßt die Festlegung der Union auf die zukunftssichere Glasfaser. Für den Verband steht allerdings fest, dass nur reine Glasfasernetze bis in alle Gebäude Deutschlands die Anforderungen der kommenden Gigabit-Gesellschaft erfüllen und überhaupt erst die nachhaltige Grundlage für den Weg dorthin schaffen können.

„Bürger und Unternehmen in Deutschland benötigen schon in Kürze reine Glasfaseranschlüsse. Deshalb müssen wir bereits heute die digitale Infrastruktur für die Gigabit-Gesellschaft bauen“, sagt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. „Die Union muss daher unmissverständlich klarstellen, dass an einem Glasfaserausbau bis direkt in alle Gebäude kein Weg vorbeigeht.“

Dr. Stephan Albers zum Thema 5G: „Der kommende Mobilfunkstandard 5G baut auf dieser Glasfaserinfrastruktur auf – denn 5G-Netze sind in der Praxis nichts anderes als Festnetze mit mobiler Schnittstelle und können diese daher keinesfalls ersetzen. Ein isolierter Glasfaserausbau zur alleinigen Anbindung von Mobilfunk-Basisstationen bringt Bürgern und Unternehmen nicht die Bandbreiten und Qualitätsstandards, die zukünftige Anwendungen erfordern.“ Albers weiter: „Wir begrüßen es jedoch, wenn der Aufbau leistungsfähiger 5G-Netze und der dafür zwingend notwendige, flächendeckende Glasfaserausbau synergetisch erfolgen und mögliche Erlöse der Frequenzvergabe ausschließlich zweckgebunden zugunsten reiner Glasfaser bis in alle Gebäude verwendet werden.“

Der BREKO hat sich bereits seit längerem eindeutig festgelegt: Mit den in seinem Aktionsplan Glasfaser adressierten Maßnahmen appelliert der Verband an die Politik, den Fokus künftig ausschließlich auf den flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Glasfaser-Anschlüssen bis in alle Gebäude Deutschlands zu legen und ein nachhaltiges und langfristig angelegtes Glasfaser-Infrastrukturziel deutlich über die kommende Legislaturperiode hinaus zu formulieren: Deutschland braucht bis 2025 flächendeckend Glasfaseranschlüsse mit mindestens 1 GBit/s.

Die SPD hatte sich in ihrem vor gut einer Woche verabschiedeten Regierungsprogramm auf „schnelle Glasfaserverbindungen“ mit dem Ziel flächendeckend verfügbarer Gigabit-Netze bis zum Jahr 2025 festgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen mehr als 90 Prozent aller Gebäude Deutschlands daran angeschlossen sein.

www.brekoverband.de
 

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