Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

LIVE2019
28.05.19 - 28.05.19
In Nürnberg

Online B2B Conference
04.06.19 - 05.06.19
In Holiday Inn Westpark, München

ACMP Competence Days Dortmund
04.06.19 - 04.06.19
In SIGNAL IDUNA PARK, 44139 Dortmund

Aachener ERP-Tage 2019
04.06.19 - 06.06.19
In Aachen

WeAreDevelopers
06.06.19 - 07.06.19
In Berlin, Messe CityCube

Anzeige

Anzeige

Das auf additive Fertigung spezialisierte Unternehmen Norsk Titanium wird 3D-gedruckte Titan-Strukturkomponenten für Boeing fertigen. Mit dem Boeing 787 (Dreamliner) soll erstmals ein kommerzielles Flugzeug mit von der US-Luftfahrtaufsicht FAA zugelassenen Titanteilen aus dem 3D-Drucker abheben. 

Für Boeing bedeutet das Norsk zufolge Millioneneinsparungen bei wichtigen Strukturkomponenten.

3D-Druck hebt ab

3D-Druck ist in den vergangenen Jahren immer alltagstauglicher geworden. Der aktuelle Deal zwischen Boeing und Norsk ist ein Meilenstein für die additive Fertigung und die Luftfahrt. Immerhin handelt es sich bei den Titanbauteilen für den Dreamliner um kritische Strukturkomponenten für ein Passagierflugzeug. Dass Boeing tatsächlich auf 3D-gedruckte Teile setzt, ist also ein Zeichen großen Vertrauens darin, dass additive Fertigungstechnologien bereits weit gereift sind.

Boeing und Norsk haben beim Design der Komponenten, die Boeing jetzt offiziell bestellt hat, eng zusammengearbeitet. Ziel war es sicherzustellen, dass die 3D-gedruckten Teile auch tatsächlich den nötigen Anforderungen genügen. Die Fertigung erfolgt mit Norsks proprietärem RPD-Verfahren (Rapid Plasma Deposition). Dabei wird Titan in Argongas zum Schmelzen gebracht und schichtweise präzise aufgetragen. Nach eingehenden Tests waren Boeing und Norsk im Februar dieses Jahres soweit, damit Komponenten für die Zertifizierung durch die FAA vorzulegen. Jetzt beginnt die kommerzielle Fertigung.

3D Druck

Titan aus dem 3D-Drucker (Foto: norsktitanium.com)

Flugzeug-Kosten sinken

Für Boeing geht es bei diesem Schritt um viel Geld. "Wir sind immer auf der Suche nach den neuesten Technologien, um die Kostenreduktion voranzutreiben", erklärt John Byrne, Vice President Airplane Materials and Structures, Supplier Management, Boeing Commercial Airplanes. Bei Norks RPD sei man fündig geworden.

Der Zulieferer ist davon überzeugt, dass er Boeing einen massiven Kostenvorteil bringen wird, wenn bis 2018 immer mehr Komponenten gedruckt werden. "Das bedeutet mindestens zwei bis drei Mio. Dollar Einsparungen pro Dreamliner", so Chip Yates, Vice President Marketing bei Norsk Titanium. Das wäre etwa ein Prozent des Katalogpreises von 225 bis 306 Mio. Dollar (Modelle 787-8 beziehungsweise 787-10).

pte

 

GRID LIST
Virus Alert

Signifikanter Rückgang an verbreiteter Malware

Die Virenanalysten von Doctor Web konnten im April 2019 einen signifikanten Rückgang an…
DSGVO

Die DSGVO sorgt für Boom bei Beratungen

Die Unsicherheit der einen ist das Geschäftsmodell der anderen: Seit die…
Autonomes Auto

Fahrerlose Autos bekommen sechsten Sinn

Einen sechsten Sinn wollen Forscher der Purdue University Drohnen und fahrerlosen Autos…
Tb W190 H80 Crop Int E9272d1b87f34f36c8a02e1a8aaa037d

Aufschub für Huawei-Kunden bei Google-Sperre

Nutzer von Huawei-Smartphones müssen sich zumindest bis Mitte August keine Gedanken über…
Schwachstelle - Mann mit Lupe

Download‑Schwachstelle in Slack für Windows

Tenable, das Cyber Exposure Unternehmen, gibt bekannt, dass sein Research Team eine…
Upload-Filter Demo

Upload-Filter mobilisieren Wähler

Vor der anstehenden Wahl des Europäischen Parlaments aktiviert der Streit um mögliche…