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Der niederländische Sicherheitsblogger Willem De Groot warnt davor, dass weltweit immer mehr Onlineshops mit Schadsoftware von Cyber-Kriminellen verseucht sind. Die Schadsoftware zieht unbemerkt Kreditkartendaten von Kunden ab und die Täter bieten diese anschließend für rund 30 US-Dollar (27 Euro) im Darkweb an.

Aktuell sollen knapp 6.000 Onlineshops betroffen sein, darunter bekannte Marken wie Audi Südafrika oder Converse Australien, aber auch viele kleinere Unternehmen. Cyber-Kriminelle nutzen meist bekannte Sicherheitslücken in den Shop-Systemen, um die Malware zu platzieren und unbemerkt an Kundendaten zu gelangen.

Ole Sieverding, Cyber-Experte beim Spezialversicherer Hiscox, kommentiert: „Onlineshops verarbeiten volldigital jede Menge lukrative Kundendaten. Vor allem durch die leicht zu monetisierenden Kreditkartendaten gerät der E-Commerce immer stärker ins Fadenkreuz von Cyber-Kriminellen. Das Beispiel zeigt, wie unbedarft viele Onlineshop-Besitzer noch mit dem Thema Datensicherheit und Sicherheitslücken auf ihren Websites umgehen. Auch wer den Zahlungsprozess an einen Zahlungsdienstleister ausgelagert hat, kann von so einem Angriff betroffen sein. Dann drohen Vertragsstrafen und verschärfte Auflagen der Kreditkartenunternehmen. Dabei reduziert das regelmäßige Einspielen von Sicherheitsupdates das Risiko schon enorm. Eine hundertprozentige Absicherung ist durch technische Maßnahmen allerdings nicht möglich. Für die Absicherung des Restrisikos und der unmittelbaren Unterstützung im Krisenfall kann eine Cyberversicherung sinnvoll sein. Wir haben dieses Jahr mit Online Shops by Hiscox eine maßgeschneiderte Versicherungslösung auf den Markt gebracht, die mit dem Modul Cyber- und Datenrisiken Onlineshop-Besitzern bei Kreditkartenmissbrauch und Cyber-Krisen mit Experten zur Seite steht. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Absicherung von IT-Risiken verstehen wir die Gefahren sehr gut und können Onlineshop-Besitzer umfassend beraten und ihnen maßgeschneiderte Lösungen anbieten.“

www.hiscox.de

 


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