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IBM und Siemens Healthineers haben eine fünfjährige, globale strategische Allianz im Bereich "Population Health Management" geschlossen. Die Allianz verfolgt das Ziel, Krankenhäuser, Gesundheitssysteme, integrierte Gesundheitsnetzwerke aber auch andere Gesundheitsdienstleister dabei zu unterstützen, eine evidenzorientierte medizinische Versorgung bereitzustellen.

 Dabei steht vor allem die Versorgung von Patienten mit komplexen, chronischen und kostspielig zu behandelnden Krankheitsbildern wie Herzerkrankungen oder Krebs im Vordergrund. Die auf das Gesundheitswesen zielende Allianz ist die Erste ihrer Art für beide Unternehmen, die bereits langjährige globale Partnerschaften in verschiedenen anderen Industriebereichen haben, darunter IBMs Zusammenarbeit mit Siemens Building Technologies, Siemens PLM und Siemens Digital Grid. Darüber hinaus markiert das Bündnis den Einstieg von Siemens in das datengestützte und evidenzbasierte Gesundheitsmanagement (Population Health Management).

Siemens Healthineers und IBM Watson Health möchten Ärzte und andere medizinische Experten dabei unterstützen, grundlegende Veränderungen im Gesundheitswesen zu bewältigen. Dazu zählen die stetig wachsende Menge und Vielfalt von Gesundheitsdaten, die weltweit alternde Bevölkerung, die steigende Anzahl chronisch Erkrankter, die Veränderung der Erstattungsmodelle sowie die Digitalisierung und zunehmende konsumentenorientierte Gesundheitsversorgung.

"Durch PHM wird die Patientenversorgung zu einem umfangreicheren, aber koordinierten Umfeld, in dem manuelle Routineaufgaben automatisiert werden. Diese Lösungen werden außerdem bisher isolierte Systeme vereinen, Faktoren aufspüren, die Erkrankungen negativ beeinflussen, Patienten stärker einbeziehen und Behandlungsergebnisse auf unterschiedlichen Ebenen messbar machen", sagt Koustav Chatterjee, Frost & Sullivan Transformational Health Industry Analyst. "Ich erwarte, dass ein Wandel von volumenbasierter zu ergebnisorientierter Medizinversorgung die Anwendung von PHM-Technologie und Service-Lösungen beschleunigt. Das wird den Versorgern effektiv helfen, chronische Krankheiten zu managen und Überversorgung vorzubeugen."

Die Allianz setzt auf die Expertise und die globale Reichweite beider Unternehmen: Dazu zählt die Erfolgsbilanz von Siemens Healthineers hinsichtlich der Einführung technologiegetriebener Innovationen bei einer großen Kunden-Bandbreite und IBMs herausragende Cognitive-Analystics-Angebote für die Gesundheitsversorgung. Im Rahmen der Partnerschaft wird Siemens Healthineers PHM-Lösungen und Services von IBM Watson Health anbieten. Diese Angebote sollen den Bedarf von Gesundheitsdienstleistern und Gesundheitssystemen nach Analysen und Reports sowie Patienten-Eigenengagement in einer ergebnisorientierten Gesundheitsversorgung decken. Zusätzlich begleitet Siemens Healthineers Gesundheitsdienstleister während ihrer Umstellung auf werteorientierte Versorgung mit Consulting-Leistungen.

Unter anderem hat Siemens Healthineers Zugang zum IBM Watson Care Manager. Diese neue kognitive Lösung von IBM hilft Gesundheitsdienstleistern und Patienten besser zusammenzuarbeiten, um die individuelle Gesundheitsförderung zu verbessern. Watson Care Manager setzt kognitive Analysemethoden ein, um aus unterschiedlichsten klinischen und individuellen Daten neue Erkenntnisse zu ziehen. Mit diesen Informationen können medizinische Experten chronisch Kranke besser betreuen und individueller beraten.

"Wenn wir unsere Stärken kombinieren, können Siemens Healthineers und IBM die Gesundheitsversorger effektiv beim Übergang zur ergebnisorientierten Gesundheitsversorgung begleiten", sagt Matthias Platsch, Leiter von Services bei Siemens Healthineers. "Siemens Healthineers bringt intensive Partnerschaften mit Gesundheitsdienstleistern ein, sowie das notwendige Know-how rund um klinische Arbeitsabläufe, Services und digitale Gesundheitstechnologien, um PHM-Angebote zu unterbreiten. Die neue Allianz passt perfekt in das Services-Geschäft von Siemens Healthineers. Damit werden wir den rasant wachsenden PHM-Markt erschließen, der aller Erwartung nach eine signifikante Rolle innerhalb der ganzheitlichen ergebnisorientierten Gesundheitsversorgung spielen wird."

Im Rahmen der strategischen Allianz beabsichtigen IBM und Siemens außerdem, gemeinschaftlich neue PHM-Angebote zu entwickeln und bereitzustellen. Dazu wird jeder Partner seine Expertise und sein Portfolio einbringen, einschließlich der Produkte, die dem Watson-Health-Portfolio durch Akquisitionen, wie Phytel und Explorys, hinzugefügt wurden.
"Die Gesundheitsversorgung steht vor noch nie dagewesenen Herausforderungen. Sowohl reife als auch sich entwickelnde Märkte konzentrieren sich zunehmend darauf, wie sich Ergebnisse für Patienten optimieren lassen, die Qualität für Individuen aber auch für breite Bevölkerungen standardisiert wird und Kosten gesenkt werden ", sagt Deborah DiSanzo, General Manager für IBM Watson Health. "Siemens und IBM sind ideale Partner, um an der Spitze dieser Entwicklung zu arbeiten und so eine personalisierte Gesundheitsversorgung in den Vereinigten Staaten und weltweit zu ermöglichen."

www.ibm.com/watsonhealth

www.siemens.com/healthineers


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