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Identity

2020 ist fast vorbei – und damit ein Jahr voller Herausforderungen: eine globale Pandemie, wirtschaftliche Unsicherheit und politische Veränderungen. Und inmitten dieser neuen Normalität mussten Unternehmen und deren IT-Teams sich diesen Herausforderungen stellen. Das war durch Remote Work vor allem im Security-Bereich eine umfassende Aufgabe. 

Vieles davon bleibt uns auch im nächsten Jahr erhalten, so dass Unternehmen auch zukünftig die richtigen Weichen für ein produktives und sicheres Arbeitsumfeld stellen müssen.

Welche Sicherheitstrends und -entwicklungen die Unternehmen 2021 prägen werden, hat Gerald Beuchelt, Chief Information Security Officer bei LogMeIn / LastPass in vier Punkten zusammengefasst.

1. Identität als der zentraler Sicherheitsparameter

Hacker werden ihre Angriffe auch weiterhin darauf ausrichten, Daten von Mitarbeitern im Home Office zu stehlen. Bei Remote Work nimmt der Nutzen traditioneller Sicherheitstools wie Firewalls ab. Mitarbeiter greifen über verschiedene Geräte, von unterschiedlichen Standorten auf Geschäftsanwendungen zu, was die Absicherung der Unternehmensressourcen erschwert. Zudem unterliegen viele Applikationen und Konten, die Mitarbeiter zur Erledigung ihrer Arbeit nutzen, nicht vollständig der Kontrolle der IT-Teams. Stattdessen werden Unternehmen nach neuen Wegen suchen, um die Identität der Benutzer aber auch die der Geräte zu schützen. Die Identität wird zum neuen Sicherheitsparameter. Im Jahr 2021 werden IT-Teams eine robustere Strategie für das Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) umsetzen: Dabei kommen Lösungen im Bereich Single Sign-On (SSO), Passwortverwaltung und Multifaktor-Authentifizierung (MFA) zum Einsatz, um die digitale Belegschaft abzusichern.

2. Passwortlose Authentifizierung

Im Jahr 2021 werden immer mehr Unternehmen passwortlose Authentifizierung einführen. Da viele Mitarbeiter auch im Home Office zur Mehrfachnutzung von Passwörtern neigen, wird die Rationalisierung und Vereinfachung bei der Anmeldung für Mitarbeiter wichtiger denn je. Tatsächlich verbringen IT-Teams heute durchschnittlich sechs Stunden pro Woche allein mit passwortbezogenen Fragen. Das wird sich durch die Einführung von IAM-Lösungen wie Passwortmanagern, SSO und biometrischer Authentifizierung ändern. Damit reduzieren sich zukünftig die Herausforderungen und Risiken, die mit der traditionellen Passwort-Anmeldungen verbunden sind.

3. Stärkere Sicherheitskultur in Unternehmen

2021 gibt es einen Wandel in der Sicherheitskultur vieler Unternehmen. Da auch weiterhin viele Mitarbeiter remote über verschiedene Geräte auf Geschäftskonten und Anwendungen zugreifen, werden viele Unternehme ihr Sicherheitsbewusstsein stärken. Es wird für IT- und Sicherheitsteams unerlässlich sein, Schulungen, Guidelines und neue Produkte zu implementieren, um eine starke Sicherheitskultur zu fördern. Der Datenschutz muss zu einem integralen Bestandteil des Alltagslebens der Teams werden – unabhängig von ihrer Rolle und ihrem Standort.

4. Automatisierung ist entscheidend

Im nächsten Jahr werden Unternehmen sich mit einer erheblichen Zunahme an böswilligen Angriffen befassen müssen. Dennoch sind viele Teams mit begrenzten Budgets und Ressourcen konfrontiert – was es schwierig macht, mit der schieren Zahl an Sicherheitsbedrohungen Schritt zu halten. Deshalb können sich die IT-Teams nicht mehr auf manuelle Bearbeitung verlassen. Bei der Erkennung, Reaktion und Abwehr von Bedrohungen wird deshalb verstärkt auf Automatisierung gesetzt.

https://lastpass.com/de/


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