Datensicherheit 2022: So verunsichert sind die Deutschen wirklich

CasinoOnline.de hat insgesamt 1.000 Menschen in Deutschland befragt, um die Einstellungen der Deutschen zu Datenschutz und ihrer Privatsphäre im Internet herauszufinden. Zusätzlich wurde nach ihrer Meinung zu verschiedenen sozialen Medien gefragt, und wie häufig sie bereits Opfer eines Betrugs wurden. 

60 % der Befragten sorgen sich um ihre Privatsphäre im Internet

Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass sich mehr als zwei Drittel Sorgen um ihre persönlichen Informationen im Internet machen. Insbesondere Menschen in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahre machen sich die größten Sorgen (62 %), wenn es darum geht, was mit ihren Daten passiert.  

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Diese Sorge spiegelt sich auch in den Privatsphäreneinstellungen bei vielen Social-Media-Profilen wider – mehr als vier von 10 Deutschen haben private Instagram- und Facebook-Profile. Demnach können nur Freunde und Follower sehen, was gepostet wird. Zudem fordern 66 % der Befragten, dass soziale Medien mehr Verantwortung übernehmen sollten, wenn es darum geht, die Privatsphäre der Nutzer besser unterstützen sollten. 

Bankdaten, Telefonnummer sowie medizinische Daten werde nicht gerne von den Deutschen im Netz geteilt

Oftmals müssen auf verschiedenen Webseiten unterschiedliche Daten preisgegeben werden, doch welche geben die Deutschen besonders ungern an? 

SorgeProzentsatz
Bankdaten66,60 %
Telefonnummer61,60 %
Medizinische Daten59,60 %
Krankengeschichte59,00 %
Meine Fotos58,60 %
Online-Verlauf57,30 %
Aktueller Standort56,00 %
Wohnadresse55,90 %
Privaten Online-Gesprächen und Textnachrichten51,20 %
Meine Beiträge und Aktivitäten in den sozialen Medien50,50 %

Rund zwei Drittel der Befragten bekommen ein mulmiges Gefühl, wenn sie ihre Bankdaten angeben. Gerade bei der boomenden Online-Shopping-Branche ist dieses Erlebnis recht überraschend. Knapp dahinter, auf Platz zwei und drei, folgen Telefonnummern und medizinische Daten.  Knapp über die Hälfte teilt nicht gerne Beiträge oder Aktivitäten in den sozialen Netzwerken – auch dieses Ergebnis überrascht, insbesondere im Hinblick auf die steigende Beliebtheit dieser Netzwerke.  

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Jeder Zweite findet die AGBs und Datenschutzrichtlinien verwirrend

48 % der Befragten geben an, dass sie die AGBs akzeptieren, ohne sie zu lesen. Grund dafür ist, dass die Sprache, die in den Dokumenten genutzt wird, für die meisten (52 %) schwierig zu verstehen ist. Mehr als ein Viertel meint, jedoch, dass es ihnen egal ist, was in den AGBs erläutert wird. Doch auch Cookie-Richtlinien stellen für viele ein Fragezeichen dar – 47 % sind davon verwirrt und 44 % akzeptieren Cookies, ohne dabei die Einstellungen zu verändern.

Geburtsdaten sind der beliebteste Bestandteil von Passwörtern für Onlineaccounts

In Sachen Passwörter verwendet jeder fünfte Deutsche ein anderes für unterschiedliche Onlineaccounts, aber welche Passwörter nutzen die Deutschen am liebsten? Werfen Sie einen Blick auf die Top 5:  

RangBestandteile der Passwörter der Deutschen
1Mein Geburtsdatum
2Name meines Haustieres
3Name meines Partners
4Vorname
5Geburtsdatum meines Partners

Obwohl viele Leute gerne den Namen ihres Haustieres oder ihr Geburtsdatum in ihren Passwörtern verwenden, sind dies auch Informationen, die Menschen gerne auf ihren sozialen Medien teilen. Dies hebt weiter hervor, wie leicht es sein kann, ein Account zu hacken, da die meisten Menschen ihre persönlichen Daten leicht einsehbar machen.

Die Umfrage zeigt, dass die Gewohnheiten der Deutschen leider zu wünschen lassen. Lediglich 21 % nutzen ein anderes Passwort für jedes Online-Konto und nur 19 % wechseln ihre Passwörter mindestens einmal pro Jahr. 10 % wechseln sogar niemals ihre Passwörter. 

Die Studie sollte hier zum Nachlesen verfügbar sein.

www.casinoonline.de

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