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Cyberattack

Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt: Das Sicherheitsrisiko für Unternehmen und Privatpersonen im Bereich IT steigt. Im Juni 2020 verzeichneten Experten innerhalb von 24 Stunden bis zu 3,4 Millionen Cyberangriffe. 2019 lag der Spitzenwert bei 240.0001.

In diesem Jahr wurden neun von zehn Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs – der Schaden betrug 220 Milliarden Euro2. Auch wenn es um das eigene Smartphone, Tablet oder den Laptop geht, können Nutzer einiges tun, um persönliche Informationen wie Bankdaten zu schützen. 

Panda Security zeigt fünf Anzeichen für einen möglichen Cyberangriff und verrät, wie sich Nutzer schützen können.

1. Alles im Schneckentempo 

Zwar werden Rechner mit der Lebenszeit langsamer, aber oft steckt dahinter auch Malware. Diese schädliche Software kann dafür sorgen, dass die Rechenleistung des PCs von Cyberkriminellen abgezapft wird. Das Ergebnis: Der Rechner wird langsamer. 

Tipp: Mit Antivirenprogrammen lassen sich die Geschwindigkeit des Rechners und damit mögliche Viren überprüfen.

2. Langsam wird’s heiß

Eine Software bringt die CPU (Central Processing Unit) an ihre Grenzen und sie läuft heiß. Dafür verantwortlich kann beispielsweise ein neues Computerspiel sein, das viel Rechenleistung benötigt. Aber Vorsicht: Die Rechenleistung kann auch von einer schädlichen Software beansprucht werden. Smartphones oder Rechner ohne eine aktive Lüftung können zudem schneller warm werden.

Tipp: Wird der Rechner ohne intensive Nutzung warm, sollte ein Antivirenprogramm nach der Ursache suchen.

3. Dauerwerbesendung

Beim Surfen im Internet tauchen regelmäßig Pop-up-Fenster mit Werbung auf. Das ist ein klassisches Anzeichen von Adware. Diese Art von Spam öffnet automatisch weitere Fenster – mit dem Ziel, den User dazu zu bringen, weitere Malware herunterzuladen.

Tipp: Im Browser lassen sich unerwünschte Pop-ups blockieren.

4. Der blaue Bildschirm

Ist die CPU mit der Rechenleistung überlastet oder wird zu heiß, dann führt dein Smartphone oder Laptop einen Neustart durch. Teilweise wird auf einem blauen Hintergrund eine Fehlermeldung angezeigt, dem sogenannten Bluescreen. 

Tipp: Ist das häufiger der Fall, ist ein Systemcheck mit einem Antivirenprogramm sinnvoll.

5. Achtung, Malware!

Ein sicherer Hinweis auf schädliche Software ist eine Meldung des Antivirenprogramms. Hier sollte unverzüglich gehandelt werden. 

Tipp: Eine Antivirensoftware kann Geräte auf ihre Leistung überprüfen, nach Malware suchen und sogar selbstständig verdächtige Dateien entfernen. Der User erhält eine Nachricht, die beschreibt, wie es in diesem Fall weitergeht.

 

1 https://www.presseportal.de/pm/71571/4715087

2 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Angriffsziel-deutsche-Wirtschaft-mehr-als-220-Milliarden-Euro-Schaden-pro-Jahr

 

www.pandasecurity.com/de/


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