Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Rethink! IT 2019
16.09.19 - 17.09.19
In Berlin

DSAG-Jahreskongress
17.09.19 - 19.09.19
In Nürnberg, Messezentrum

Anzeige

Anzeige

Darknet

Wie bekannt wurde, steht eine enorm große Datenbank mit E-Mailadressen sowie Passwörtern auf der Webseite Dream Market zum Verkauf. Ein Statement von Marc Wilczek, Geschäftsführer und COO von Link11.

Hierbei handelt es sich um eine Schwarzmarkt-Seite, die sich nicht im öffentlich zugänglichen Internet befindet. Insgesamt wurden hier Daten von rund 620 Millionen Accounts kompromittiert. Ersten Informationen der britischen News-Seite The Register zufolge sind die Quellen der Anmeldeinformationen 16 verschiedene Websites und sie waren zwischen den Jahren 2016 und 2018 entwendet worden.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Welle von verheerenden Datensicherheitsvorfällen, die alleine in diesem Jahr bereits wieder die Schlagzeilen bestimmt haben. Diese Tatsache verwundert nicht, schließlich ist Cyberkriminalität ein florierender Wirtschaftszweig. Der Branchenverband BITKOM schätzt die Schäden für die deutsche Wirtschaft alleine in den letzten 2 Jahren auf rund 43 Milliarden Euro. Die Zusammenhänge der einzelnen Vorfälle sind bisweilen für Außenstehende nicht klar. Datenpannen – wie aktuell der Diebstahl von Abermillionen personenbezogener Informationen – sind dabei nur der Anfang. Die gestohlenen Daten werden oftmals, wie im aktuellen Fall, an Kriminelle im Darknet verkauft.

Die Folgen sind verheerend

Diese können zum einen beispielsweise automatisiert Konten bei Onlinehändlern eröffnen, um mittels gefälschter Identitäten Ware im realen Leben zu erwerben. Doch noch fataler ist die Tatsache, dass die Käufer zum anderen ebenso automatisierte Konten bei Public Cloud Anbietern eröffnen und die Infrastruktur dieser Anbieter für Cyberangriffe missbrauchen können – Beispielsweise für Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe.

So stieg etwa 2018 die Anzahl der DDoS-Angriffe, die alleine über Public Cloud-Dienste generiert wurden, um 35% Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur allzu oft stehen hinter diesen Attacken also gestohlene Datensätze und unbeteiligte Personen, die letztendlich selbst Opfer einer Straftat (nämlich Datendiebstahl) wurden und somit ins Fadenkreuz von Ermittlungen geraten.

www.link11.com

 

 

GRID LIST
Einladung zur Wahlfälschung

Hacker: You are welcome!

Dümmer geht immer. Sicherheitsforscher haben 35 Backend-Wahlserver in zehn…
Passwort Smartphone

Der Klang der Tasten – Online-Passwörter durch Abhören gehackt

Was wäre, wenn Betrüger Ihr Passwort nicht durch einen Cyberangriff oder die Übernahme…
Bitcoin Mining

Bitcoin Mining: Der Konkurrenzdruck wird immer höher

All jene, die sich für das Bitcoin Mining interessieren, müssen wissen, dass der…
Risikobewertung

Automatische Entdeckung und Bewertung gefährlicher Assets

Tenable stellt Innovationen für Tenable.sc (vorher SecurityCenter) und Tenable.io vor.…
Cyber Attack

Schutz vor staatlichen Angriffen

Von Regierungen unterstützte Cyber-Spione haben es heute nicht mehr nur auf…
Botnet

Account Takeover Angriffe - Botnets aufspüren

Eine neue, erhaltensbasierte Erkennungssoftware erkennt selbst geringe Abweichungen im…