Anzeige

Facebook

Quelle: Ink Drop / Shutterstock.com

Am 28. September wurde bekannt, dass circa 50 Millionen Facebook-Nutzer bzw. -Konten von einem Hacker-Angriff betroffen waren. Es wurden Tokens gestohlen, mit denen unter anderem der Zugriff auf Konten der Nutzer und eventuell auf Dienste möglich war, für die man sich mit dem Facebook-Login einloggen kann.

Matus Copik, Global Director Security Operations bei Freudenberg IT, äußert sich folgendermaßen:

„Dieser Angriff auf Facebook, eines der weltweit am besten gesicherten Netzwerke überhaupt, zeigt erneut, wie anfällig Unternehmen im Cyberspace sind. Auch die deutsche Wirtschaft muss sich nun fragen, wie sicher die eigenen Systeme sind, wenn in Zeiten, in denen horrende Strafen etwa durch die DSGVO drohen, nicht einmal soziale Netzwerke, die eine spezielle öffentliche Aufmerksamkeit genießen, Daten schützen können. Der schiere Umfang der Attacke sollte jeden Sicherheitsverantwortlichen (und Chef) wachrütteln. Eine aktuelle Bitkom-Studie unterstreicht dies: 43 Milliarden Euro Schaden sind deutschen Industrieunternehmen in den vergangenen beiden Jahren durch Cyberattacken entstanden. Hatte man es früher noch mit Hobby-Kriminellen zu tun, die zum Spaß Systeme gehackt und Daten zerstört haben, heißt das Ziel heute meist Profit. Die Bedrohungsszenarien: Datendiebstahl, Ransomware, Spionage, IP-Diebstahl, Identitätsdiebstahl, Industriespionage oder politisch motivierte Attacken.

Möglich werden solcherlei Angriffe jedoch vor allem deshalb, weil viele Unternehmen immer noch auf veraltete Schutzkonzepte setzen, die für längst überholte Gefährdungsszenarien entworfen wurden. Firewalls betreiben, Anti-Viren-Software installieren und regelmäßig Patches einspielen? Schön und gut – ausreichend ist das aber schon lange nicht mehr.

Auch Hacker sind heutzutage durchprofessionalisiert bis in die Haarspitzen. Deshalb benötigt eine moderne IT-Security neben diesen herkömmlichen Sicherheitslinien jetzt mehrere neue ‚lines of defense‘ und viel mehr Agilität – Kriseninterventionsteams sollten beispielsweise rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Natürlich wird IT-Sicherheit damit sehr schnell zur Ressourcenfrage, aber wie das mit jeder Versicherung so ist, im Schadensfall ist man sehr froh, wenn man sie hat. 96 Prozent der erfolgreichen Angriffe finden ihren Weg über den Endpoint in das Unternehmensnetz. Hier liegt folglich ein zentraler Ansatzpunkt für die Verbesserung des Schutzes. Eine Informationssicherheitsstrategie sollte unbedingt Verhaltensanalysen und Exploit Prevention auf einer Sandbox, Realtime-Blocking, ein permanentes Netzwerk-Monitoring sowie eine Realtime-Evaluation von Ereignissen, Ergebnissen und Events umfassen. Im Zeitalter der Digitalisierung braucht es eine Next Generation (Endpoint) Security, strategisch und technisch, um Hackern Paroli zu bieten. Wenn ein Unternehmen das nicht selbst leisten kann, gibt es Dienstleister, die die globale Sicherheitslage in Echtzeit im Auge haben und in Sekundenschnelle eingreifen können. Kunden der Freudenberg IT hatten beispielsweise keinerlei Probleme mit der 2017 berüchtigten Wannacry-Attacke – anderswo standen ganze Werke still. Der aktuelle Facebook-Hack zeigt, selbst die Größten und Besten sind nicht vor Attacken gefeit; es ist Zeit, IT-Sicherheit wieder ganz oben auf die Agenda zu setzen.“

Weitere Informationen zum Thema Endpoint Security gibt es unter: http://downloads.freudenberg-it.com/slt.php?t=l1swpb.2mslk7m
 


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

Hacker Computer

Sinkendes Vertrauen unter Cyberkriminellen

Trend Micro, ein Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, hat neue Erkenntnisse zu cyberkriminellen Aktivitäten sowie dem Handel mit Produkten und Dienstleistungen im Cyber-Untergrund veröffentlicht. Demnach schwindet das Vertrauen unter Cyberkriminellen…
Web-Traffic

Web-Traffic erholt sich nach COVID-19-Einschränkungen

Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin auf die Auslastung des Internets und die Cyber-Sicherheit aus. In den Branchen Finanzdienstleistungen, Sport und Tourismus steigt der Datenverkehr aber wieder. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des Cyber Threat Index…
Umfassende Security-Lösung

Zentrale Kontrolle von On-Premises-, Cloud- und IoT-Umgebungen

Wie wäre es mit einem Produkt mit leistungsstarken Funktionen zur Zusammenführung von Bedrohungsdaten und der zentralen Kontrolle von On-Premises-, Cloud- und IoT-Umgebungen? Ein solches Produkt mit dem unförmigen Namen Reveal(x) 360 kündigt ExtraHop an.
E-Commerce

Account-Übernahme-Angriffe im E-Commerce steigen

Jedes zehnte Kundenkonto ist in Deutschland innerhalb des letzten Jahres von Betrügern übernommen worden – das gibt fast die Hälfte (44 Prozent) von 100 deutschen Online-Händlern an.
DSGVO und Richterhammer

Hacker-Angriff auf Easyjet - Vermutlich keine hohen Strafen

Die britische Fluglinie EasyJet ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Betroffen sind angeblich E-Mail-Adressen und Reisedaten von rund neun Millionen Kunden. Außerdem fielen den Angreifern mehr als 2.000 Kreditkartendaten in die Hände.
Phishing

Hacker Group kompromittiert E-Mail-Konten von 150 Führungskräften

Jüngst kam es zu einer Reihe von Spear-Phishing-Angriffen einer seit Mitte 2009 operierenden cyberkriminellen Bande. Die Techniken, welche dabei verwendet werden, basieren auf gezielt gesammelten Informationen.

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!