Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Rethink! IT 2019
16.09.19 - 17.09.19
In Berlin

DSAG-Jahreskongress
17.09.19 - 19.09.19
In Nürnberg, Messezentrum

Anzeige

Anzeige

Piraterie

Malware und der Besuch von Piraterieseiten stehen in einem sehr engen Zusammenhang. Laut einer Studie von Experten der Carnegie Mellon University ist die Wahrscheinlichkeit, sich Malware auf den Computer zu laden, umso größer, je länger sich ein Nutzer auf Webseiten mit Piraterie-Bezug aufhält.

Adware gesondert beachten

Ein Jahr lang hat Rahul Telang das Browsing-Verhalten von 253 Teilnehmern analysiert und fand heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass diese eine Art von Malware auf ihre Rechner laden, umso größer war, je mehr Zeit sie auf Piraterieseiten verbrachten. Die Verdopplung der Zeit, die auf Piraterieseiten verbracht wird, erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, Malware zu erhalten, um rund 20 Prozent. Das Ergebnis gilt nur für das Besuchen von Piraterieseiten, jedoch nicht für Websites anderer Kategorien, die auch in der Recherche von Telang enthalten sind - darunter unter anderem Banking, Glücksspiel, Games, Shopping und soziale Netzwerke.

Die Analyse baute darauf auf, dass alle auf die Computer der Teilnehmer heruntergeladenen Dateien gescannt und diese Ergebnisse mit Berichten von "Virustotal" verglichen wurden. Diese Berichte enthalten jedoch auch Adware. Die Endergebnisse der Studie trennen diese von ernsthafterer Malware, denn die Klassifizierung von Adware sei dem Researcher zufolge problematisch, insbesondere da das Ziel von Adware darin bestehe, Anzeigen zu liefern und nicht wirklich gefährliche Inhalte zu verbreiten.

Ergebnisse beunruhigen nicht

Laut den Ergebnissen betrug die durchschnittliche Malware-Menge, die von den Teilnehmern heruntergeladen wurde, 0,25 - mit einem zusätzlichen Wert von 0,05, wenn der Studienteilnehmer die verbrachte Zeit auf Piratenseiten verdoppelte. Das bedeutet, dass die meisten Menschen überhaupt nicht mit Malware in Kontakt kommen. Das Gesamt-Sample zeigt auch, dass die durchschnittliche Anzahl von Malware-Dateien, denen Benutzer von Raubkopien ausgesetzt waren, 1,5 betrug - verglichen mit 1,4 für diejenigen, die Piraterieseiten überhaupt nicht besuchten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen den Forschern zufolge weder, dass Piraterie die häufigste Ursache für Malware-Infektionen ist, noch garantiert diese, dass Raubkopien jedesmal Computer infizieren. Es zeigt sich jedoch, dass es ein sehr großes Risiko im Vergleich zu anderen Arten von Websites gibt, sich mit Malware zu infizieren. "Das ist wahrscheinlich ohnehin zu erwarten, wenn der Zweck einer Website ist, Dateien herunterzuladen", heißt es in der Analyse.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Botnet

Account Takeover Angriffe - Botnets aufspüren

Eine neue, erhaltensbasierte Erkennungssoftware erkennt selbst geringe Abweichungen im…
Hacker Gesundheitswesen

Cyberangriffe auf medizintechnische Geräte - und wie man Sie verhindert

Cyberangriffe treten in vielen unterschiedlichen Formen in Erscheinung. Wenn sie sich…
Hacker Tür

IoT-Drucker sind Einfallstore für Hacker

Immer öfter versuchen Hackergruppen über IoT-Geräte (Internet of Things) auf interne…
KI Security

Wie viel KI benötigt IT-Security?

Künstliche Intelligenz (KI) oder maschinelles Lernen (ML) sind mittlerweile zu…
Trojaner

Schwachstelle Mensch: Trojaner Baldr nutzt Gamer-Natur aus

Malware allein ist schon gemein. Doch wenn Cyberkriminelle die Vorlieben von…
Deception Technologie

Cybertrap schickt Hacker in irreale IT-Parallelwelten

Deception Technologie-Spezialist will die Zukunft der Cybersecurity verändern und…