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BotnetzeDie Anzahl an IoT-Geräten steigt kontinuierlich und damit auch das Risiko, dass Hacker auf Geräte und Heimnetzwerke zugreifen können. Gartner schätzt, dass 2020 mehr als 26 Milliarden smarte Geräte auf dem Markt sein werden. 

Doch Hersteller gehen häufig nachlässig mit der Sicherheit der Geräte um, opfern sie aus Angst vor erhöhten Kosten oder Einschränkungen bei Batterielaufzeit oder CPU-Leistung. So haben Hacker viele Einfallstore. Experten von Bitdefender deckten schon 2016 zahlreiche Sicherheitslücken, unter anderem in IoT-Geräten von WeMo, LinkHub, LIFX und MUZO, auf. In einem aktuellen Fall zeigt Bitdefender nun, wie Sicherheitslücken von smarten Kameras und andere Sicherheitsausrüstung des Herstellers Shenzen Neo Electronics ausgenutzt werden können, um Zugriff per ‚Remote Exploitation’ auf diese IoT-Geräte zu bekommen. In einem ausführlichen Whitepaper haben die Sicherheitsexperten die Lücke und die damit verbundenen Gefahren aufgearbeitet.

Kurz zum aktuellen Fall: Der Angriff an sich ist trivial. Die Geräte nutzen Universal Plug and Play (UPnP), um automatisch Ports in der Firewall des Routers zu öffnen und können einfach von der Außenwelt gefunden werden. Eine simple Suche über die Suchmaschine ‚Shodan’ zeigte Bitdefender an die 140.000 Geräte an, die angreifbar sind. Hat ein Hacker ein Gerät im Visier, kann er es über zwei Wege angreifen: Zum einen über den Web Server Service, der auf Kameras läuft, oder über das Real Time Streaming Protocol (RSTP). Beide Wege sind für Hacker zugänglich, da die auf den Geräten installierte Software die Login-Daten, also Nutzername und Passwort, unsicher behandelt.

„Der aktuelle Fall rund um die smarten Geräte von Shenzen Neo Electronics zeigt erneut, dass das Hacken von IoT-Geräte sehr trivial sein kann. Die schiere Anzahl an Geräten und die Einfachheit, sie zu übernehmen könnte leicht für ein komplettes Botnetz aus IP-Kameras genutzt werden: eine Cloud der Augen sozusagen. Das hat fatale Folgen für die Privatsphäre des Einzelnen und die Sicherheit des Internets im Generellen“, so Bogdan Botezatu, Leitender Analyst für digitale Bedrohungen bei Bitdefender. „Als Sicherheitsunternehmen möchten wir Hersteller nicht maßregeln, sondern eher wachrütteln. Wir sehen ein sich wiederholendes Szenario: Die IoT-Industrie übersieht klaffende Lücken und die Idee von Geräte, die wie im Falle einer IP-Kamera eigentlich Sicherheit schaffen sollen, wird ad absurdum führt.“

Das Whitepaper Remote Exploitation of the NeoCoolcam IP Cameras and Gateway von Bitdefender sollte hier zum Download stehen.

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