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Olympia RioAm 5. August 2016 beginnen die Olympischen Sommerspiele in Rio. Die Athleten sind nicht die einzigen, die sich für das Sportereignis des Jahres warmlaufen. Avast Software warnt vor der zunehmenden Aktivität von Cyberkriminellen.

Vor diesen vier Sicherheitsrisiken müssen sich Sport-Fans in Acht nehmen:

1. Geldautomaten-Betrug

In Brasilien warnen Sicherheitsexperten vor sogenannten „ATM Skimmern", eine Manipulation von Geldautomaten, die Kriminelle dazu einsetzen, um den Magnetstreifen von Kreditkarten zu scannen. Dabei wird am Geldautomaten ein spezieller Kartenleser auf dem eigentlichen Lesegerät angebracht. Um an die PINs der Anwender zu kommen, werden versteckte Kameras genutzt, oder das Tastenfeld wird durch ein manipuliertes ausgetauscht.

Jaromir Horejsi, Senior Malware Analyst bei Avast, empfiehlt Anwendern bei Sicherheitszweifeln den Bankautomaten nicht zu nutzen. Außerdem sollte man die Kontoauszüge immer zeitnah prüfen und verdächtige Transaktionen sofort der Bank melden.

2. Phishing-E-Mails und -Websites

Phishing ist für Cyberkriminelle im Rahmen von Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen eine beliebte Methode, da sich Scams einfach umsetzen lassen und sehr profitabel sind. Phishing-E-Mails und gefälschte Websites sind häufig so gut gemacht, dass sie fast genauso wie die echten Seiten aussehen, oder von offiziellen Organisationen stammen könnten.

„Ein häufig genutztes Mittel von Cyberkriminellen ist beispielsweise das sogenannte „Typosquatting“, kommentiert Michal Salat, Threat Intelligence Manager bei Avast. „Dabei werden häufige Schreibfehler von beliebten Seiten genutzt. Unter der fehlerhaften URL erreicht der Anwender dann eine Phishing-Seite. Der Sicherheitsexperte warnt davor, Anweisungen von Links in E-Mails zu folgen, die finanzielle Daten abfragen, oder einen Login erfordern. Die meisten Unternehmen würden diese Informationen niemals per E-Mail abfragen. Stattdessen sollten Fans lieber die offizielle Olympia-Seite besuchen, wenn sie zum Beispiel Tickets kaufen möchten.

3. Fake-Apps

Zu den Olympischen Spielen gibt es in den App-Stores wieder eine ganze Reihe neuer Apps. Aber Achtung! Im Rahmen der Fußball-EM hatten Sicherheitsexperten von Avast einige App-Imitate entdeckt, die häufig zum Streuen von Werbung oder Sammeln personenbezogener Daten erstellt werden. Die in den Apps gesammelten Daten können dann von Cyber-Kriminellen im Darknet verkauft werden.

Nikolaos Chrysaidos, Mobile Malware und Security Experte bei Avast, empfiehlt Anwendern vor dem Download immer die Kommentare der anderen User zu lesen. „Wenn die App nicht hält was sie verspricht, sollte man sie sich lieber nicht herunterladen. Außerdem sollte man auch auf dem Smartphone immer eine Antiviren-App installieren, um sich vor Schadprogrammen und Adware zu schützen.“

4. Unsicheres WLAN

Um Kosten zu sparen, vertrauen viele Reisende vor Ort auf öffentliche WLAN-Hotspots. Aber hier ist Vorsicht geboten, wie Avast in diesem Frühling mit einem Experiment auf dem Mobile Word Congress bewiesen hat. Tausende Besucher nutzten den von Avast eingerichteten kostenlosen Hotspot und die Sicherheitsexperten stießen auf eine ganze Reihe ungeschützter Daten. Daher empfiehlt Jiri Sejtko, Director of Viruslab Operations bei Avast, Anwendern eine VPN-App zu installieren (Virtual Private Network), um alle Online-Aktivitäten zu verschlüsseln.

www.avast.com
 

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