Vergrößerung der Angriffsfläche

Neue Arbeitswelt rückt Endpoints wieder in den Fokus der Cybersicherheit

Endpoint Security

Als einziger Sicherheitsanbieter, der in die Firmware von mehr als 600 Millionen Endpoints eingebettet ist, verfügt Absolute Software über ein sehr umfassendes Bild zur Sicherheitslage bei Endpoints.

Auf der Grundlage von Millionen anonymisierten Datenpunkten von einem globalen Kundenstamm hat Absolute Software Einblicke in den Zustand von Geräten und Anwendungen, die Mobilität von Geräten, die Gefährdung durch sensible Daten und vieles mehr bieten.

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Ein oft unterschätztes Thema ist die Speicherung sensibler Daten und die zunehmende Mobilität der Arbeitskräfte. Diese Faktoren sind leider nur sehr schwer in den Griff zu bekommen und hängen mit der modernen Art der Arbeit zusammen, die heute stattfindet. Absolute Software hat diesbezüglich Nutzerdaten analysiert.

Sensible Datenspeicherung vergrößert die Angriffsfläche

Obwohl jeder Endpunkt ein potenzielles Ziel für Cyberkriminelle darstellt, stellen diejenigen, die sensible Daten – wie persönliche Identifizierungsdaten und Gesundheitsdaten – enthalten, eine noch größere Bedrohung dar. Wenn ein Gerät mit solchen Informationen kompromittiert wird, vervielfacht sich der potenzielle Schaden für das Unternehmen enorm.

Wie groß ist dieses Problem? Man könnte meinen, dass diese Informationen auf eine begrenzte Anzahl von Geräten beschränkt sind. Leider ist diese Annahme unzutreffend. Aufgrund der Tatsache, dass die Belegschaft heute weit verstreut ist, greifen mobile Mitarbeiter ständig von verschiedenen Standorten und Netzwerken aus auf verschiedene Datenbanken zu, die sensible Informationen enthalten.

Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeiter Daten lokal (auf dem Endgerät selbst) speichern. Diese lokal gespeicherten sensiblen Daten erhöhen die potenzielle Angriffsfläche. Die Analyse von Absolute ergab, dass im Durchschnitt mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Unternehmensgeräte sensible Daten enthielten. Die Finanzdienstleistungsbranche wies – vielleicht wenig überraschend – den höchsten Anteil an Geräten auf, auf denen sensible Daten gespeichert waren (84 Prozent).

Absolute Software Endpoint Security Bild 1

Eine bemerkenswerte Erkenntnis der Auswertung von Absolute Software ist, dass der Prozentsatz der Geräte mit sensiblen Daten zunimmt, wenn die Anzahl der Benutzer innerhalb eines Unternehmens sinkt. In der nachstehenden Grafik ist die Anzahl der Benutzer von Stufe 1 (7000+ Benutzer) bis hinunter zu Stufe 5 (10-99 Benutzer) gestaffelt. Während 78 Prozent der Geräte von Unternehmen der Stufe 5 sensible Daten enthielten, waren es bei den Endgeräten von Unternehmen der Stufe 1 nur 52 Prozent. Dies könnte darauf hindeuten, dass Unternehmen mit einer geringeren Anzahl von Mitarbeitern es schwerer haben, die Verbreitung sensibler Daten einzuschränken.

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Die Daten von Absolute zeigten auch, dass ein geringerer Prozentsatz der Geräte in Nordamerika sensible Daten enthielt als in EMEA oder APJ, obwohl diese Regionen in vielen Fällen strengere Compliance-Anforderungen haben.

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Hochgradig mobile Benutzer erhöhen das Risiko

Das Risiko sensibler Daten auf Geräten wird durch die Zunahme hochmobiler Benutzer von Endgeräten noch vergrößert. Wenn ein Gerät an mehreren Standorten verwendet wird und von mehreren Netzwerken (außerhalb des abgeschotteten Heim-/Büronetzwerks) eine Verbindung hergestellt wird, steigt das Risiko, dass ein Angreifer unberechtigten Zugriff erhält, erheblich an.

Die Analyse von Absolute ergab, dass bei freiberuflichen Dienstleistungen, in Behörden und im Einzelhandel die Geräte am mobilsten waren, und im August 2022 im Durchschnitt von mehr als vier verschiedenen Standorten aus verbunden wurden.

Mit Ausnahme des Bildungssektors wiesen jedoch alle unten aufgeführten Branchen Endgeräte auf, die sich von mehr als drei Standorten pro Tag aus anmeldeten. Dies mag nicht überraschen, wenn man bedenkt, dass die Mitarbeiter heutzutage ohnehin mobil sind. In Verbindung mit den oben genannten Zahlen aus der Analyse zu sensiblen Daten wird jedoch deutlich, dass Unternehmensendgeräte einem erhöhten Risiko der Kompromittierung ausgesetzt sind.

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Die Analyse von Absolute ergab außerdem, dass Geräte in EMEA und APJ von mehr Standorten aus verbunden sind als in Nordamerika und LATAM.

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Quintessenz

Die Analyse von Absolute Software verdeutlicht, dass die modernisierte Arbeitswelt mit Risiken behaftet ist. Viele Mitarbeiter, insbesondere in bestimmten Branchen, sind auf sensible Informationen angewiesen, um ihre Arbeit effektiv zu erledigen. Außerdem müssen viele Mitarbeiter täglich von mehreren Standorten aus unterwegs sein und sich immer wieder verbinden, um ihre Aufgaben zu erledigen.

Unternehmen müssen daher über die erforderliche Sichtbarkeit und Sicherheitskontrollen verfügen, um zu gewährleisten, dass ihre Endgeräte sicher bleiben. Wenn bekannt ist, wie viele Geräte sensible Informationen enthalten, und die Sicherheitsanwendungen auf diesen Geräten selbstheilend sind, können IT- und Sicherheitsexperten das Risiko einer Kompromittierung erheblich verringern.

www.absolute.com

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