Verschiedenen Maßnahmen

Wie stellt man maximale Kontrolle und Datenhoheit sicher, wenn man vor komplexen Infrastruktur-Entscheidungen steht?

Datenhoheit

Wachstum und neue Infrastrukturen im digitalen Raum gehört heute fest in die Zukunftsplanung vieler Unternehmen. Um die richtige Wahl für die Erweiterungen zu treffen, müssen einige Punkte beachtet werden wie lokale Systeme oder Cloud-Anwendungen.

Die Anforderungen der Unternehmen entscheiden darüber, wie die Wahl ausfällt. Mit zusätzlichen Konfigurationen werden Sicherheitsstandards sowie der Umfang der Kontrolle über die Daten eingestellt. 

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Cloud, lokal oder hybrid: Das passende Betriebssystem

Die Anforderungen der Unternehmen können sehr unterschiedlich sein. Deshalb gibt es keine Pauschalantwort hinsichtlich des passenden Betriebssystems. Tatsache ist, dass viele Unternehmen heute auf Cloud-Systeme setzen. Alternativ sind auch Hybrid-Modelle beliebt. Der reine lokale Speicherplatz lässt sich hingegen nur kostenintensiv erweitern. Mit Cloud-Modellen wird eine hohe Skalierbarkeit möglich. Die Investitionskosten halten sich im Rahmen. Sie können schnell an den Verbrauch angepasst werden.

Datenklassifizierung für verschiedene Sicherheitsmaßnahmen

Für eine fundierte Entscheidung hinsichtlich des Ausbaus der digitalen Infrastruktur muss eine Status-Quo-Analyse durchgeführt werden. Außerdem muss ein Blick in die Zukunft geworfen werden. Nur so kann man das wachsende Datenvolumen abschätzen. 

Nicht alle Daten eines Unternehmens verlangen nach den gleichen Sicherheitsmaßnahmen. Einige Informationen können für alle Mitarbeiter zugänglich sein, andere sind eher vertraulich und müssen anders geschützt werden. Bestimmte Daten können in der Cloud gespeichert werden. Besonders vertrauliche und sensible Daten verlangen nach mehr Schutz und müssen auch beim Infrastrukturausbau bedacht werden. Oft landen besonders sensible Daten auf einem lokalen Server mit beschränktem oder ohne Zugang zum Internet, um Cyberkriminalität vorzubeugen. Für diesen Zweck eignet sich häufig ein günstiger dedizierter Server, der die volle Kontrolle über die Hardware sichert, ohne die Kosten eines klassischen Rechenzentrum-Setups. Anbieter wie Kimsufi machen genau diese Art von exklusivem Server auch für kleinere Budgets zugänglich.

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Zugriff auf Daten kontrollieren

Der Zugang zu Daten in der Cloud oder auf lokalen Servern sollte unbedingt streng geregelt werden. Moderne Cloud-Anbieter stellen diverse Zugangsprofile zur Verfügung, bei denen Zugriffe individuell eingestellt werden können. Nicht alle Mitarbeiter müssen Zugang zu allen Daten haben. Für einen umfassenden Schutz sorgen Maßnahme wie die Multi-Faktor-Authentifizierung oder die Berechtigungsfreigabe. Diese Einstellungen hinsichtlich der Benutzerrechte müssen von den zuständigen Führungskräften immer wieder kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden.

Wiederherstellung und Backup separat verwalten

Bei den Entscheidungen zur neuen Infrastruktur müssen Backups eingeplant werden. Im lokalen Bereich werden separate CPUs oder Server für diese Aufgabe genutzt. Hier werden in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien von den Daten des Unternehmens angelegt. Besonders sensible Daten sind oft auf Servern gespeichert, die keine Verbindung zum Internet haben und nur über das firmeninterne Intranet erreicht werden können.

Für alle anderen Daten besteht auch die Möglichkeit, über die Cloud-Anbieter die entscheidenden Sicherheitspakete zu buchen. Hier werden ebenfalls auf den Remote-Servern Sicherheitskopien erstellt, die dann genutzt werden, wenn ungewollt Daten gelöscht werden oder lokale CPUs beispielsweise durch Brand oder Wasserschäden zerstört werden.

Verhaltenskodex beim Umgang mit Daten

Digitale Daten brauchen einen Verhaltenskodex. Dazu gehören die Dokumentation von Datenflüssen. Zudem müssen regelmäßige Sicherheitsprüfungen und Aktualisierungen durchgeführt werden. Auch die Schulung der Mitarbeiter muss im Verhaltenskodex enthalten sein. Datenlecks passieren heute oft durch menschliches Versagen. Malware gelangt unwissentlich ins Unternehmensnetzwerk, wenn zum Beispiel verdächtige E-Mails geöffnet werden. Je präziser die Vorgaben sind, desto leichter ist es, die Kontrolle über die Daten zu behalten.

Fazit

Die maximale Kontrolle über die eigenen Daten erreicht man mit verschiedenen Maßnahmen wie personalisierten Zugängen und einem vertrauenswürdigen Cloud-Anbieter. Die Kombination aus lokalen und virtuellen Speichereinheiten ist eine interessante Option. Damit lassen sich Sicherheitselemente maximieren und Kosten überschaubar halten. Eine umfassende Analyse der vorhandenen Daten und deren Bedeutung steht vor jeder Entscheidung hinsichtlich zukünftiger Infrastruktur-Erweiterungen.

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