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Bauchentscheidungen bei der Software-Entwicklung können teuer werden. Besser man setzt auf harte Fakten – und die Efectiveness Platform von Software Diagnostics. Sie macht Risiken im Programmcode sichtbar und steigert die Softwarequalität. 

Software ist wie eine Banane: sie reift beim Kunden. Dieser Insiderscherz mag übertrieben sein, aber jeder hat sich schon mal geärgert, wenn bei einem Programmabsturz am PC wertvolle Arbeit verschwunden ist. Der Ärger verfliegt meist so schnell wie er kam. Doch manchmal haben Softwarefehler verheerende Folgen, etwa wenn es zu Fehlbuchungen bei Banken kommt oder wenn Autos plötzlich stehen bleiben, wie im vergangenen Jahr beim Toyota Prius. In Europa summieren sich solche Schäden auf bis zu 150 Milliarden Euro jährlich. 

Ist fehlerhafte Software naturgegeben oder eine Folge schlechten Managements? Eine Studie mit dem Titel „Gut (deutsch=Bauch) & Gigabytes“ von PwC deutet auf letzteres hin: Rund 30 Prozent der 1135 befragten Führungskräfte gaben zu, sich im Zweifel lieber auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Jeder zweite Manager gab als Entschuldigung an, er verstehe Daten nicht, fast ein Drittel bekommt die Daten zu spät, um sie bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen zu können. Nur ein Drittel der Führungskräfte halten die Entscheidungsprozesse in ihren Unternehmen für stark datengetrieben. 

Klarer Kopf, klare Regeln – und Daten

Bei manchen geschäftlichen Weichenstellungen mag das Bauchgefühl eine wichtige Entscheidungshilfe sein. Aber ganz sicher nicht bei der Entwicklung von Software. Entwickler brauchen einen klaren Kopf, unmissverständliche Regeln und einen guten Überblick über den Code, an dem sie gerade arbeiten. Und sie müssen diszipliniert sein, also nicht eine scheinbar verlockende Abkürzung (einen sogenannten „Hack“) nehmen, die langfristig teurer wird, und die zwar in der Entwicklungsumgebung fehlerfrei funktioniert, aber beim Kunden aus dem Ruder läuft. Und Entwickler brauchen belastbare Informationen über die Qualität ihrer Arbeit. Die PwC-Studie empfiehlt, bereits existierende Daten aus ihren Silos herauszuholen, um daraus interessante Zusammenhänge zu erkennen. Neuerdings gibt es spezielle Programme, die solche Daten sammeln und helfen, bessere Software zu entwickeln. Besonders umfassend und intuitiv arbeitet die Effectiveness Platform von Software Diagnostics. Sie analysiert den Code bei der Entwicklung von Anwendungen in Echtzeit und gibt den Entscheidern in der Softwareentwicklung wichtige Unterstützung. Der Clou: Das Ergebnis der Analyse wird als Bild dargestellt, vergleichbar mit einer Röntgenaufnahme aus dem Inneren des Programmcodes. „Kranke“ Stellen im Code sind in dem Bild rot markiert. 

„Stadtplan“ mit Risikovierteln 

Im Detail sieht das aus wie ein dreidimensionaler Stadtplan mit Häusern. Blaue Häuser bedeuten „alles in Ordnung“, bei orangefarbenen Gebäuden sind regelmäßige Kontrollen ratsam. Und Hochhäuser in der Signalfarbe Rot zeigen akuten Handlungsbedarf an. Sogar für Nicht-ITler sind diese Karten intuitiv verständlich, obwohl eine Vielzahl von Metriken und Key-Performance-Indikatoren dahinter stecken.

Seine Informationen bezieht die Effectiveness Platform aus den verschiedensten Werkzeugen, die bei der Softwareentwicklung zum Einsatz kommen. Zu ihnen gehören beispielsweise das Versionierungssystem, in dem jede Codeänderung der Entwickler dokumentiert ist, außerdem Testfall-Management-Systeme, Aufgabenplanungssysteme oder herkömmliche Code-Checker. 

Auch den eigentlichen Sourcecode nimmt die Effectiveness Platform unter die Lupe. Sie wertet die gesammelten Rohdaten mit Methoden der Business-Intelligence aus und erzeugt daraus die übersichtlichen Risiko-Landkarten. 

Die Effectiveness Platform ist kein starres Werkzeug, das nach immer den gleichen Prinzipien vorgeht. Sie unterstützt maßgeblich bei Entscheidungen, etwa welche Anforderungen mit starken Änderungen verbunden sind, was die Auswirkungen auf Fehlerhäufigkeiten sind und wie die Änderungen die Produktivität beeinflusst haben. Damit ergeben sich für alle an der Softwareentwicklung Beteiligten – vom Entwickler bis zum IT-Vorstand – völlig neue Möglichkeiten, an der grundsätzlichen Verbesserung des Quellcodes zu arbeiten, die Produktivität zu erhöhen und Risikofaktoren unter Kontrolle zu halten.

Ganzheitlicher Überblick fürs Projekt

Die Vorteile der Effectiveness Platform liegen auf der Hand: Statt meterlanger Excel-Ergebnislisten aus zeitaufwändigen manuellen Analysen liefert die Effectiveness Platform einen ganzheitlichen Überblick über den Zustand der Anwendungssoftware – in Echtzeit – und damit verlässliche Grundlagen für Managemententscheidungen. Sie fördert die Zusammenarbeit im Team, auch mit externen Dienstleistern. Bei komplexen Entwicklungen lassen sich Risiken und ihre Ursachen früher erkennen. Und sie hilft, Ressourcen sinnvoll einzusetzen, Zeit- und Budgetvorgaben einzuhalten. Denn Software reift nicht nur beim Kunden, ihre Entwicklung ist auch zu teuer und nicht rechtzeitig fertig. Nach Meinung deutscher Führungskräfte in der IT-Branche überschreiten annähernd die Hälfte aller IT-Entwicklungsprojekte den Zeit- und Kostenrahmen – nicht mit dem Bauch gefühlt, sondern durch harte Zahlen belegt. 

www.softwarediagnostics.com

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