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Team beim Tauziehen im Grünen

Tech allein ist nicht alles: 48 Prozent der deutschen CIOs glauben, dass ihr Tech-Stack nicht effektiv genutzt wird. Wie gelingt es Unternehmen das Potenzial moderner Tools voll auszuschöpfen?

Laut Atlassian weisen Unternehmen Defizite in der richtigen Nutzung ihrer implementierten Lösungen auf. Die größte Hürde, um dieses Problem entsprechend anzugehen, ist für sie der unumgängliche, hohe Zeitaufwand.

Immerhin sind sich 53 Prozent der Büroangestellten einig, dass bestimmte Tools, die Kollaboration, Projektmanagement oder Kommunikation fördern, wesentlich zur Verbesserung der Unternehmenskultur beitragen. Dabei gehen 48 Prozent der befragten IT-Entscheider davon aus, dass sie zwar erstklassige Software in ihre IT-Landschaft implementieren konnten, jedoch das Gefühl haben, dass diese nicht effektiv eingesetzt wird. 
 

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Bild 1: Laut den befragten IT-Entscheidern fehlt es vielen Unternehmen an Zeit (38 Prozent), um ganzheitliche Anpassungen und Umstrukturierungen vorzunehmen. Auch der Kostenfaktor spielt hierbei für 35 Prozent der befragten IT-Entscheider eine Rolle. 32 Prozent geben an, dass die Zuständigkeiten für solche Veränderungen nicht klar geregelt sind. (Bild: Atlassian)
 

Damit eine Implementierung von IT-Lösungen erfolgreich wird, müssen IT-Entscheider dazu bereit sein, mehr zu investieren als nur die reinen Anschaffungskosten. Trotz knapper Entscheidungszeiträume und vielschichtigen Herausforderungen im Unternehmen sind insbesondere Investitionen in die effektive und effiziente Nutzung einer Lösung essentiell. Diesbezügliche Zeit- und Kosteneinsparungen können hier langfristige negative Auswirkungen haben. Es besteht gemeinhin bei diversen Entscheidungsträgern die Erwartungshaltung, dass der Download einer Software das Projektende darstellt. In der Realität ist die Implementierung jedoch erst der Start, denn eben jene Software muss auch aktiv genutzt werden. Wer also an guter Vorbereitung und Einarbeitung spart, verursacht letzten Endes noch größere Kosten, nimmt zu viel unnötige Zeit in Anspruch und erzeugt damit lediglich Frustration auf allen Seiten“, sagt Felix Kugler, Manager Channel DACH und Eastern Europe bei Atlassian. 


Investitionen in den Kulturwandel

38 Prozent der IT-Entscheider geben an, dass die derzeitigen Prozesse in ihrem Unternehmen (eher) nicht mehr mit dem modernen Toolset mithalten können. Dies lässt darauf schließen, dass digitale Lösungen allein nicht ausreichen, um einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz zu schaffen. Vielmehr sollten Investments in moderne Technologie mit einem einschlägigen Kulturwandel einhergehen.

Um eine solche Entwicklung anzustoßen und voranzutreiben, müssen Unternehmen ihre Prozesse so anpassen, dass sie die Arbeitsrealität jedes einzelnen Mitarbeiters berücksichtigen. Damit das größte Potenzial aus einer verteilten Belegschaft innerhalb der begrenzten Arbeitszeit herausgeholt wird, muss jeder Mitarbeiter flexibel über seine Arbeit verfügen und sie effizient einteilen können. Allerdings darf die Arbeit der Kollegen darunter nicht leiden: Für synchrone und asynchrone digitale Zusammenarbeit braucht es daher ein hohes Maß an Transparenz, damit das gesamte Team den Überblick über den Status Quo und den Fortschritt behält, sowie Möglichkeiten, Informationen auszutauschen und effizient miteinander zu kommunizieren.

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Bild 2: 74 Prozent befragten Büroangestellten erkennen in einer fortschrittlichen IT-Infrastruktur einen Vorteil für die Unternehmenskultur. (Bild: Atlassian)


 

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Bild 3: Ein Teil der IT-Entscheider hat in den vorangegangenen zwölf Monaten in Kollaborationstools für Projekt- (45 Prozent) und Wissensmanagement (31 Prozent) investiert. (Bild: Atlassian)


Um die digitale Zusammenarbeit transparenter zu machen und wesentlich zu verbessern, würden sie gerne Veränderungen in ihrem Unternehmen anstoßen – einschließlich der Anschaffung von Wissens- (31 Prozent) und Projektmanagement- (28 Prozent) sowie Videokonferenztools (26 Prozent). 


Kluft zwischen Technologie und Unternehmenskultur 

„Es ist keine große Überraschung, dass diese Kluft zwischen Technologie und Unternehmenskultur spürbar ist. Einen großen Beitrag haben sicherlich die letzten 1,5 Jahre Pandemie geleistet, denn nach langer Stagnation vieler Unternehmen im Bereich Digitalisierung mussten praktisch über Nacht neue Tools angeschafft werden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Ein damit einhergehender, ebenfalls dringend benötigter Kulturwandel braucht dagegen mehr Zeit“, so Felix Kugler. „Wichtig ist nun, dass die Unternehmenskultur aktiv verändert wird und für jedes Team und jeden Mitarbeiter passende Lösungen für Kollaboration geschaffen werden, sonst besteht die Gefahr einer Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb von Unternehmen. Während der Bedarf nach Digitalkompetenzen steigt, muss sichergestellt werden, dass jeder Mitarbeiter gleichermaßen von digitaler Umstrukturierung profitiert und denselben Zugang zu ihr hat.“
 

„Collaboration Maturity"-Umfrage 

Die von Atlassian in Auftrag gegebene und durch YouGov durchgeführte Online-Erhebung zum Thema digitale Zusammenarbeit fand zwischen dem 29. April und dem 03. Mai statt. Neben deutschen wurden auch französische Zahlen erhoben, diese finden hier aber keine Berücksichtigung. In Deutschland wurden insgesamt 250 IT-Entscheider sowohl zu den Entwicklungen hinsichtlich der digitalen Zusammenarbeit sowie zu den Herausforderungen und Digital-Collaboration-Investitionen befragt. 1.004 Büroangestellte beantworteten ebenfalls Fragen rund um den Reifegrad der digitalen Zusammenarbeit in ihrem Unternehmen.

atlassian.com

 
 
 

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