Volle KI-Kontrolle

Souveräne KI mit IBM watsonx

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IBM watsonx Bildquelle: SoftwareOne
Bildquelle: SoftwareOne

Wer hohe Anforderungen an Compliance, Sicherheit und Resilienz hat, braucht volle Kontrolle über die eigene KI-Umgebung. IBM watsonx vereint KI-Nutzung mit Datenmanagement und Governance – und lässt sich wahlweise komplett On-Premises betreiben. Wann lohnt sich der Einsatz?

Künstliche Intelligenz wird zunehmend zu einem strategischen Baustein moderner IT-Architekturen. Doch wie lässt sich die Technologie sicher und souverän nutzen? Angesichts der angespannten geopolitischen Lage rückt für viele Organisationen die digitale Resilienz stärker in den Fokus. Unternehmen können KI auf unterschiedliche Weise in ihre IT-Infrastruktur integrieren – etwa als Public Cloud Service, über europäische souveräne Clouds, als Private Cloud oder On-Premises. In Kombination mit einer individuellen Governance, RAG (Retrieval Augmented Generation) und Security-Maßnahmen lässt sich ein bedarfsgerechtes Maß an Sicherheit und Souveränität etablieren. Hier gilt es genau abzuwägen, was erforderlich ist und wie sich das angestrebte Niveau am wirtschaftlichsten umsetzen lässt. Um die beste Lösung zu ermitteln, empfiehlt es sich, mit einem externen Spezialisten wie SoftwareOne zusammenzuarbeiten, der die aktuellen Best Practices kennt und herstellerunabhängig berät.

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KI-Umgebungen On-Premises betreiben

Wer volle Kontrolle über Daten und Systeme behalten will und keine Kompromisse eingehen möchte, entscheidet sich in der Regel für eine On-Premises-Bereitstellung. Public-Cloud-Deployments der großen US-Anbieter scheiden aus. Denn sie alle unterliegen dem US Cloud Act, der sie verpflichtet, Daten auf Anforderung der US-Behörden preiszugeben. Das gilt selbst dann, wenn der Anbieter Rechenzentren in Europa betreibt. Für stark regulierte Branchen und Unternehmen, die hohe Anforderungen an Sicherheit und Souveränität stellen, ist ein compliance-konformer KI-Einsatz oft nur in einer abgeschotteten Umgebung möglich. Viele Organisationen aus dem Bereich der kritischen Infrastrukturen, etwa die Bundeswehr oder die Finanzaufsichtsbehörde BaFin, setzen dabei auf IBM watsonx. Die Plattform lässt sich komplett On-Premises hosten, mit einer vollständig lokal kontrollierten Daten- und KI-Architektur. 

Was ist IBM watsonx?

IBM ist traditionell bei Unternehmen und Behörden beliebt, die großen Wert auf Data Privacy und Data Governance legen. Im 2026 Gartner Magic Quadrant für „Data und Analytics Governance“ wurde der Hersteller als Leader genannt. Mit watsonx bündelt IBM sein umfangreiches KI-Angebot unter einer Plattform. Diese ist modular aufgebaut und umfasst neben watsonx.ai unter anderem watsonx.data für das Datenmanagement und watsonx.governance für die Umsetzung von Richtlinien und Kontrollen. Dadurch erhalten Unternehmen ein komplettes Framework, um KI sicher zu betreiben. 

Zu den großen Vorteilen von watsonx zählt außerdem die leichte Integrierbarkeit in die bestehende IT-Infrastruktur. Dafür bietet IBM eine Architektur mit APIs in alle Richtungen. So lassen sich zum Beispiel SAP- oder ServiceNow-Umgebungen schnell und einfach an die KI-Plattform anbinden. Über Schnittstellen können Unternehmen auch die KI-Modelle anderer Anbieter wie OpenAI, Anthropic oder Google integrieren und On-Premises nutzen. Mithilfe von watsonx.governance lässt sich dabei genau festlegen, ob und welche Daten die interne Umgebung verlassen dürfen. Das Governance-Modul setzt ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept und Policies um. Außerdem schafft es Transparenz, welche KI-Lösungen in der Organisation eingesetzt werden. So können Unternehmen Schatten-KI aufdecken und unerwünschten Datenabfluss verhindern.

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KI-Governance ist Pflicht

KI ohne Governance ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt: Eine kritische Aktion genügt, um durch die Windschutzscheibe zu fliegen. Bei watsonx sind Governance und Datenmanagement nahtlos in die KI-Umgebung integriert. Unternehmen erhalten Kontrolle bis auf Directory-Ebene. Dabei ist der On-Premises-Betrieb nicht teurer als ein vergleichbarer Leistungsumfang in der Cloud. Denn auch die Hyperscaler haben nichts zu verschenken. Wer granulare Governance umsetzen will, zahlt in der Cloud am Ende meist mehr als im eigenen Rechenzentrum. Die genauen Kosten für watsonx variieren je nach Lizenzmodell und Nutzerprofil. Spezialisierte Dienstleister wie SoftwareOne unterstützen dabei, die individuell günstigste Variante zu ermitteln und Kosten zu optimieren. Außerdem helfen sie auch bei der Implementierung, Integration, Migration und beim Betrieb. 

Das richtige Bereitstellungsmodell je nach Kritikalität

Unternehmen haben die freie Wahl, ob sie watsonx On-Premises, in einem IBM-zertifizierten Rechenzentrum oder bei einem Hyperscaler wie AWS oder Microsoft Azure hosten wollen. Auch eine Kombination aus verschiedenen Deployments kann sinnvoll sein, sodass hochsensible Daten On-Premises bleiben, weniger kritische aber in die Cloud dürfen. Entscheidend ist, genau zu prüfen, welcher Bereich welches Sicherheitsniveau erfordert. Anschließend wird die passende Umgebung ausgewählt und richtig dimensioniert. Das Ziel besteht darin, eine dem Risiko angemessene, möglichst wirtschaftliche Architektur aufzubauen. Das alleine ist allerdings noch kein Garant für einen erfolgreichen KI-Einsatz. Denn in der Praxis scheitern die meisten KI-Projekte an fehlenden Use Cases und schlechter Datenqualität. Vor dem Start empfehlen sich daher Workshops, um zu ermitteln, welche Daten in welcher Qualität vorliegen – und welche Use Cases voraussichtlich den besten ROI erzielen.

IBM watsonx – Sicher, souverän, wirtschaftlich

Mit IBM watsonx können Unternehmen eine sichere, integrierte und skalierbare KI-Umgebung aufbauen. Sie behalten die volle Kontrolle über ihre Daten und bleiben zugleich offen für Modelle und Systeme unterschiedlicher Anbieter. Entscheidend ist, den individuellen Schutzbedarf realistisch zu bewerten und Deployment, Governance und Kosten in Einklang zu bringen. Um KI-Projekte zum Erfolg zu führen, brauchen Unternehmen außerdem profitable Use Cases und eine gute Datenqualität. Wer mit einem erfahrenen Spezialisten wie SoftwareOne zusammenarbeitet, kann von Anfang an eine sichere KI-Basis schaffen, die nicht nur Compliance-konform ist, sondern sich am Ende auch auszahlt.

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