Von der Science-Fiction in die Fabrikhalle: Lange galten zweibeinige Roboter als unpraktische Spielerei. Doch die Konvergenz zwischen generativer KI und fortschrittlicher Aktorik hat das Blatt gewendet.
Viele Unternehmen erleben aktuell ein Déjà-vu: Ähnlich wie damals bei Business Process Management (BPM) oder Robotic Process Automation (RPA) drohen auch beim Einsatz von generativer KI typische Anfangsfehler.
Seit Jahrzehnten folgt die Sicherheit auf dem Fabrikgelände einem bekannten Muster. Schutzkleidung, eine Checkliste an der Wand und regelmäßige Inspektionen. Diese Maßnahmen retten Leben, doch sie haben eine grundlegende Schwäche: Sie greifen erst, wenn eine Gefahr bereits erkannt wurde.
Dan Matthews ist Chief Technology Officer (CTO) bei IFS, einem Anbieter von Industrial AI und Enterprise-Software. Im Interview mit it-daily.net erklärt er, warum Industrial AI sich grundlegend von Consumer AI unterscheidet, welche Rolle Agenten in kritischen Infrastrukturen spielen können und warum Datenqualität entscheidend ist.
Wer kennt es nicht: Planungsdaten in Excel, verteilt über mehrere Abteilungen, niemand hat die aktuelle Version. KI-Agenten sollen damit jetzt Schluss machen – und die Industrie steckt mitten im Umbruch.