Condition Monitoring: Die Zukunft liegt in KI und smarten IoT-Lösung

Eine Standardsoftware für das Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) von Maschinen gibt es bislang in Deutschland noch nicht. Es ist jedoch Voraussetzung für eine effiziente, vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). Ziel ist die absolute Minimierung von einem Maschinen- und damit Produktionsausfall.

Brüel & Kjaer Vibro ist Anbieter von Condition Monitoring-Lösungen für Maschinen mit rotierenden Wellen. Er bietet bereits KI-gestützte Technik. Aber passt das für jeden Maschinenpark? Eine weitere smarte Lösung mit flexiblem Einsatzgebiet kommt aus Finnland. Die kabellose IoT-Lösung von dem finnischen Team Treon und Wirepas ist beliebig skalierbar bei niedrigem Installationsaufwand.

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Condition Monitoring: intelligente Lösungen braucht der Markt

Condition Monitoring Systeme (CMS) sind für die gesamte Industrie von Bedeutung. Das Konzept der Zustandsüberwachung basiert auf der kontinuierlichen Erfassung des Maschinenzustands durch Messung und Analyse physikalischer Größen. Der Unternehmer erhält im Ergebnis regelmäßig ein aktuelles Bild seines Maschinenparks. Schwachstellen werden früher erkannt und die Wartung kann auf Basis der gewonnenen Daten effizienter durchgeführt werden. Dies kann erhebliche Kosten einsparen, die sonst z.B. bei unnötigem Personaleinsatz oder einem Komplett-Ausfall entstehen würden.

Was bieten der Markt?

Bis dato wurde klassisch mit zwei Methoden gearbeitet. Methode eins bedient sich verkabelter Geräte: ein Weg mit aufwendiger Installation, teuer sowie schwer zu warten. Aus dem Grund werden oft nur die wirklich kritischen Maschinen bei der Überwachung abgedeckt, und der Unternehmer erhält nur ein lückenhaftes Bild von seinem Maschinenpark. Gerade das nicht überwachte Glied wird wahrscheinlich zu hohen Kosten führen. Methode zwei nutzt tragbare Geräte. Dies spart zwar Kosten für die Installation, jedoch ist der Personaleinsatz teuer und zwischen den Messungen vergeht viel Zeit. Vor allem die verkabelte Methode hat ihre Berechtigung, da sie in Realtime viele Daten zur Analyse liefern kann. Als alleinige Methoden sind beide nicht mehr zeitgemäß. Was bietet der Markt? Es stehen bereits KI-Verfahren zur Verfügung. Problem: Es gibt noch keinen Algorithmus, der auf die Gesamtheit der von Maschine zu Maschine variierenden Datensätze gleich gut funktioniert.

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Condition Monitoring-Lösungen für rotierende Maschinen                

Lösungen für rotierende Maschinen bietet Brüel & Kjaer Vibro. Er hat das VCM-3 Edge-Gerät eingeführt. Dies nutzt bereits eine neue, KI-basierte Generation von Asset Management Tools. Die Datenerfassung erfolgt in Echtzeit und Maschinen mit rotierenden Wellen können unkompliziert online überwacht werden. Die Produktpalette von Brüel & Kjaer Vibro umfasst Schwinggeschwindigkeits-, Schwingbeschleunigungs- sowie Schwingwegsensoren, tragbare Messgeräte, anlagenweite, integrierte Überwachungslösungen in Baugruppenträgern und kompakte Überwachungsmonitore.

Wireless Condition Monitoring: Finnland punktet mit kabelloser IoT-Lösung

Neben den existenten KI-Ansätzen sticht eine finnische Lösung hervor. Sulzer, Hersteller von Pumpen suchte einen passenden Condition Monitoring Service und wurde auf dem Markt erstmal nicht fündig. Für das Unternehmen kam nur eine kabellose Übertragung in Frage. Im Norden fand man schließlich die Lösung. In Zusammenarbeit mit dem finnischen Unternehmen Treon enstand der Sulzer Sense Condition Monitoring Service. Die kosteneffizienten sowie batteriebetriebenen Treon Sensoren bilden zusammen mit dem Wirepas Mesh-Netzwerk, über das die Daten zum Gateway gelangen, den Kern. Die Installation des Sensors Treon Industrial Node ist einfach und kein Spezialist nötig.

Finnisches Know-How ermöglicht individuelles CMS

Das Know-How aus Finnland ermöglicht es deutschen Firmen ein individuelles CMS aufzubauen. Treon entwickelt unterschiedliche Arten kabelloser Hard- und Software. Geräte für die industrielle Zustandsüberwachung, dem Wireless Condition Monitoring, stellen einen Teilbereich dar. Diese Technologie wird ideal ergänzt durch den finnischen Nachbarn Wirepas, der primär im Bereich IoT tätig ist. Ergebnis der Zusammenarbeit sind smarte, zeitgemäße IoT-Lösungen. Wirepas stellt dabei mit seinem beliebig skalierbaren Mesh-Netzwerk die Connectivity Software zu den kabellosen Geräten für das Monitoring von Treon. So gelangen die Daten zuverlässig vom Sensor zum Gateway.

 

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