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70 Prozent der im China-Geschäft aktiven Unternehmen prognostizieren, dass Peking die Digitalisierung der Wirtschaft stärker als bisher vorantreiben wird.

Knapp jeder Zweite rechnet sogar damit, dass China über die vernetzte Produktion einen Schritt in der Wirtschaftsentwicklung überspringen kann. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Fiducia Management Consultants und des Chinaforums Bayern. Für den „China Poll“ wurden mehr als 200 in China tätige deutsche Unternehmen befragt.

Für die chinesische Industrie ist das Potenzial der künftigen „Smart Factory“ unbestritten. 85 Prozent der befragten China-Experten sehen enorme Chancen, die sich dem Reich der Mitte mit der digitalen Fertigung bieten. Mit welcher Geschwindigkeit die chinesische Wirtschaft die von Peking geförderte Automatisierung vorantreibt, zeigt der Einsatz von Industrie-Robotern. Bis 2017 wird die Zahl der operativen Einheiten auf 400.000 steigen und damit Nordamerika und die fünf großen Volkswirtschaften der EU überholen - so der internationale Roboterverband IFR. Aktuell profitieren von der Automatisierung vor allem der Automobilbau (82 Prozent), die Elektroindustrie (73 Prozent) und der Maschinen- und Anlagenbau (70 Prozent).

„Ein Schwerpunkt auf dem Weg zur Industrie 4.0 wird neben dem rein technologischen Fortschritt auf der fachgerechten Ausbildung von Mitarbeitern liegen“, sagt Stefan Kracht, Geschäftsführer von Fiducia Management Consultants. Knapp drei Viertel der Unternehmen mit China-Erfahrung gehen davon aus, dass der Ausbildungsstand der chinesischen Mitarbeiter die Anforderungen an eine automatisierte Produktion noch nicht erfüllt. Dies ist jedoch Voraussetzung, um auf Basis von automatisierten Prozessen den zweiten Schritt einer digitalen Vernetzung zur Smart Factory gehen zu können. „China befindet sich mit dem Mangel von Industrie-4.0-Mitarbeitern allerdings in guter Gesellschaft“, sagt Stefan Kracht. „Denn auch in den USA und Europa ist die Mehrheit der Unternehmen davon überzeugt, dass es auf dem Arbeitsmarkt an ausgebildeten Mitarbeitern fehlt, die das digitale Zusammenspiel von Mensch und Maschine implementieren können. Gefragt ist ein neuer Mitarbeitertyp, der das Denken eines Fertigungsexperten aus der Industrie mit der Lösungskompetenz einer IT-Fachkraft vereint.“

„Deutschen Unternehmen bietet sich über die Automatisierungswelle der chinesischen Wirtschaft derzeit eine höchst interessante Perspektive für den Markteinstieg“, sagt Fiducia-Geschäftsführer Kracht. 89 Prozent der Unternehmen im China-Geschäft bewerten deutsche Unternehmen über die Qualität ihrer technischen Lösungen als starke Automatisierungspartner. „Wie die Praxis zeigt, sollten für die reibungslose Anbahnung einer solchen deutsch-chinesischen Kooperation jedoch unbedingt die Besonderheiten des chinesischen Geschäftslebens berücksichtigt werden“, sagt Stefan Geiger, Geschäftsführer des Chinaforums Bayern e.V.

Grafiken zum Download

„China Poll – Automatisierung – China produktiver machen“
 

Der China Poll „Automatisierung – China produktiver machen“ beruht auf einer Studie der Unternehmensberatung Fiducia Management Consultants in Zusammenarbeit mit dem Chinaforum Bayern e.V. Dazu wurden im November 2014 insgesamt 207 Unternehmen in Deutschland befragt.

www.fiducia-china.com/de

www.chinaforumbayern.de

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