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Mit der Einführung der ERP-Komplettlösung von abas gelang es der Maschinenfabrik ALBERT, einem Hersteller von Spindelhubgetrieben, Prozesse transparenter und effizienter zu gestalten sowie Abteilungsgrenzen zu überwinden.

Führender Hersteller von Spindelhubgetrieben setzt auf abas

Hohe Hubkräfte und Verstellgeschwindigkeiten, gekoppelt mit großer Zuverlässigkeit, minimalem Wartungsaufwand und Energieeffizienz: Durch diese Eigenschaften sind Spindelhubgetriebe in Produktionsanlagen, z. B. in der Papierindustrie und Stahlindustrie sowie im allgemeinen Maschinenbau, in der Medizintechnik und in der Verpackungsindustrie bereits seit Jahren weit verbreitet.

Die Maschinenfabrik ALBERT mit Sitz im oberösterreichischen Gampern ist einer der führenden Hersteller von Spindelhubgetrieben, die hier in Standard- und kundenspezifischen Ausführungen hergestellt werden. Unterstützt wird das Unternehmen bei seinem Wachstumskurs auch durch die ERP-Komplettlösung von abas, die seit Mai 2009 produktiv ist.

Anpassungs- und upgradefähiges ERP-System gesucht

Das abas System löste eine erst kurz davor eingeführte ERP-Applikation ab. „Dazu suchten wir intensiv nach einer passenden Lösung, die leistungs- und anpassungsfähiger sein sollte, problemlos updatefähig und sich auch als Konzernlösung eignete“, erinnert sich Anton Gassner, verantwortlich für IT und ERP. Die Anbindung an die Muttergesellschaft Inkoma sollte auch datentechnisch umgesetzt werden. Zur engeren Auswahl standen anfangs drei Anbieter. „Aus den verschiedenen Abteilungen haben die Key-User die Systeme geprüft, dann wurde abgestimmt. Den Zuschlag erhielt die ERP-Komplettlösung von abas.“, erläutert der ERP-Experte.

Auch die Upgradefähigkeit wurde getestet, und das Versprechen des Karlsruher Anbieters, dass Updates problemlos innerhalb eines Wochenendes durchgeführt werden können, erwies sich als zutreffend. Da auch die Muttergesellschaft Inkoma die ERP-Lösung von abas einsetzt, war die Konzernfähigkeit problemlos gegeben. Produziert wird am Standort mit einer Fertigungstiefe von 90 Prozent. „Darauf sind wir sehr stolz, denn das ist auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb“, erläutert Martin Kirchmaier, Geschäftsführer der Maschinenfabrik ALBERT GmbH. Gefertigt werden hauptsächlich Klein- und Mittelserien in typischen Losgrößen von 1 bis 100 Stück. „Mit der Auslastung sind wir in diesem Jahr zufrieden“, zieht er eine erste Bilanz. „Wir konnten trotz starken Wettbewerbs fast alle Projekte, speziell die großen Aufträge, gewinnen. Ich würde das auf unsere guten Produkte und hohe Qualität zurückführen, aber auch auf die gute Teamarbeit.“

Und an der habe auch die abas Lösung ihren Anteil, erklärt Martin Kirchmaier. Die Applikation habe dafür gesorgt, dass abteilungsübergreifender gearbeitet werde. Die Hauptanforderungen an die ERP-Lösung liegen bei ALBERT eindeutig in der Fertigung und allen angegliederten Bereichen. Anton Gassner: „Effiziente, transparente Prozesse sind in der Produktion das A und O. Dazu gehören auch das Stücklistenwesen, die Betriebsaufträge, die Dispo von der Einplanung bis zur Lieferung mit Anschlussfertigung. Und die Konzernfähigkeit, wie gesagt, war ebenfalls ein wichtiges Entscheidungs-kriterium.“

Verlässliche Bilanzaufbereitung

Martin Kirchmaier: „Mit unserem ERP-System können wir heute prinzipiell zu jeder Tageszeit auf Basis von verlässlichen Zahlen eine Bilanz ausfahren. Derzeit wird sie quartalsmäßig erzeugt, und damit bekommen wir einen zuverlässigen Überblick über den Stand des Unternehmens. Das ist für mich als Geschäftsführer natürlich enorm wichtig. Ich weiß immer wie wir stehen und wo wir uns hin entwickeln. ALBERT ist im Projektgeschäft tätig, Aufträge in Millionenhöhe sind keine Seltenheit.“

Übersichtliche Auftragsverfolgung

Bei den täglichen Prozessen ist die ERP-Komplettlösung für ALBERT inzwischen unentbehrlich. So war es früher mit der alten Lösung eher schwierig, über den Produktionsstand verlässliche Aussagen treffen zu können. Anton Gassner: „Da hätten wir noch in ein Feinplanungstool investieren müssen. Mit abas brauchen wir das nicht. Damit haben wir einen sehr guten Überblick über die Maschinenbelegung, über die Produktionssteuerung und über die Termine. Wir sehen, ob die Materialien und die Fremdbeschaffungsteile im Haus sind. Die Auftragsverfolgung ist sehr übersichtlich.“

Bessere Kennzahlen aus der Fertigung waren daher auch eine der wichtigsten Anforderungen an die ERP-Lösung, wie Martin Kirchmaier ergänzt: „Die Kennzahlen sind die Basis für unsere gesamten Unternehmensprozesse: vom Einkauf über das Auftragsangebot über Fertigung, Preiskalkulation und Terminplanung, Liefertermine sowie Vor- und Nachkalkulation erfolgt heute alles auf Basis des abas Systems.“ Doch die ERP-Lösung unterstützt die Mitarbeiter bei ALBERT auch dabei, gesamtunternehmerischer zu agieren, wie der Geschäftsführer sagt: „ALBERT hat früher sehr abteilungsorientiert gearbeitet. Die ERP-Lösung hat uns da die Türen geöffnet, so dass wir heute viel abteilungsübergreifender arbeiten. Man wird von abas ein bisschen dazu gezwungen - was positiv gemeint ist.“

Optimiertes Lager spart 40 Prozent Zeit

In konkrete Zahlen fassen lassen sich die erzielten Prozessoptimierungen in der Lagerverwaltung. Bedingt durch die hohe Fertigungstiefe betreibt ALBERT ein C-Teile-Management. „Das heißt, bei uns läuft auch die kleinste Schraube über abas“, erläutert Gassner. Über die reine Lagerverwaltung hinaus bietet das ERP-Komplettpaket optional auch Zusatztools zur Optimierung des Lagermanagements an. „Die haben sich wirklich gelohnt“, freut er sich, „denn damit konnten wir die Auswertungen im Lager verbessern, vor allem aber beim Ein- und Ausbringen der Teile im Lager fast 40 Prozent Zeit einsparen. Das hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Durchlaufzeit.“ Auch der Geschäftsführer zeigt sich mit den erreichten Prozessoptimierungen durch die ERP-Lösung sehr zufrieden: „abas hat uns sehr dabei geholfen, unsere Prozesse zu optimieren.“

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