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Die Siemens AG mit Sitz in Berlin und München ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 170 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. 

Das Unternehmen unterhält ein zentrales Corporate Master Data Management System, in dem sämtliche Kunden- und Lieferantendaten validiert werden. Um deren Datenqualität sicherzustellen, hat Siemens bereits 2015 die Lösungen von Melissa eingeführt.

Gerade internationale Konzerne, wie Siemens, haben die Herausforderung, diverse länderspezifischen Adressanforderungen zu managen und die Korrektheit der Daten sicher zu stellen. Inkorrekte Daten verursachen hohe Kosten, manuelle Korrekturaufwände und Verzögerungen in Lieferkette und Produktion.

Der Aufwand, Adressdaten manuell ausfindig zu machen und zu überprüfen, ist unverhältnismäßig hoch. Vor dieser Herausforderung stand auch die Siemens AG. Zur Sicherstellung der Datenqualität behalf sich das Unternehmen zunächst mit unterschiedlichen lokalen Adressanbietern. Allerdings war dieses Vorgehen sehr aufwändig. Die Datenpflege erfolgte an unterschiedlichen Orten über verschiedene Systeme, die wiederum unterschiedliche Formate und Standards nutzten.

Deshalb entschied sich der Siemens-Konzern 2015 für eine zentrale Lösung zur qualifizierten Validierung globaler Adressdaten. Mit der Einführung konnte ein einheitlicher Adress-Standard innerhalb des Corporate Master Data Management Systems gewährleistet werden. 

Um dies zu erreichen, definierte das Unternehmen für die benötigte Lösung folgende Anforderungen:

  • Weitreichende internationale Länderabdeckung mit hoher Ergebnisqualität
  • Einhaltung internationaler Datenschutzrichtlinien
  • Sichere und verschlüsselte Verarbeitung (via https)
  • Möglichkeit der Echtzeit- und Stapelverarbeitung (Realtime & Batch Modus)
  • Eingabe-Assistent zur Autovervollständigung von internationalen Adressen
  • Kostenloser weltweiter 24/7-Kundensupport
  • Validierung von Adressen in Echtzeit
  • Hohe Systemverfügbarkeit

Private Cloud als ausschlaggebendes Argument 

„Es ging uns vor allem darum, mit einem verlässlichen Partner zusammenzuarbeiten, der globale, aktuelle, vollständige und korrekte Referenzdaten mit einer leistungsfähigen Technologie zur Verfügung stellt und diese datenschutzkonform in einem standardisierten Format anbietet“, fasst Anna Gleiss, Global IT Head Master Data Management bei Siemens, zusammen und ergänzt: „Mit Melissa haben wir einen Anbieter gefunden, der die oben genannten Kriterien erfüllt. Die Produkte decken mehr als 240 Länder und Territorien ab und erzielten in detaillierten Tests sehr gute Ergebnisse. Aufgrund der Tatsache, dass Melissa seine Technologien über einen dezidierten Web-Service als Private Cloud-Lösung anbietet, hat sich unser Value Center Master Data für Melissa entschieden.“ 

Siemens implementierte nach der Entscheidung folgende internationale Lösungen von Melissa, das, neben dem Hauptsitz in Kalifornien (USA), einen Sitz in Köln hat:

  • Adressvalidierung
  • Geokodierung
  • Adress-Autovervollständigung
  • Telefonnummernvalidierung
  • E-Mail-Validierung

Die Einführung erfolgte schrittweise, indem Siemens sukzessiv Länder, in denen das Unternehmen vertreten ist, hinzugefügt hat. Hierbei sind die Produkte sowohl im zentralen Corporate Master Data Management System als auch in Applikationen eingebunden, die die gesamte Siemens-Gruppe zur zentralen Datenhaltung nutzt. „Da sich die Lösungen von Melissa über eine einfache Web-Service-Schnittstelle einbinden lassen, war der Integrationssaufwand sehr gering“, sagt Hendrik Lucks, Service Owner im Master Data Applikationsumfeld bei Siemens.

Heute übernimmt Melissa bei Siemens schwerpunktmäßig die Aufgaben, die Bestandsdaten zu überprüfen sowie interne Anwender bei der Eingabe korrekter Adressdaten über die automatisierte Vervollständigung in Echtzeit zu unterstützen. Zusätzlich erfolgt das Monitoring der Adressdatenqualität sowie die Erkennung von Trends der Qualität mithilfe eines Verkehrsampelsystems. Letzteres hat Siemens in Zusammenarbeit mit Melissa entwickelt, um die Beschaffenheit der Bestandsdaten länderspezifisch zu visualisieren. Dazu werden die gelieferten Ergebniscodes nach einer Adressvalidierung analysiert und entsprechend in den Farben rot, gelb bzw. grün vereinfacht dargestellt. „So können wir schnell erkennen, welche Datenbestände in unseren Systemen qualitativ hochwertig bzw. weniger akkurat sind“, erläutert Anna Gleiss. 

Seit der Einführung von Melissa im Jahr 2015 hat Siemens mehr als 500 Millionen Abfragen für 174 Ländern zuverlässig über den Dedicated Web Service durchgeführt. „Wir haben hierbei mit den sehr stabilen Lösungen einen Automatisierungsgrad von über 90 % erreicht“, sagt Anna Gleiss. Auch die Zusammenarbeit mit Melissa bewertet sie als sehr positiv: „Melissa reagiert auf unsere Anfragen sehr schnell und unterbreitet uns passende Lösungsvorschläge bei aufkommenden Fragen. Darüber hinaus wurden die definierten Service-Level-Agreements zu jederzeit erfüllt.“

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