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TachometerDie Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH (IGZ) bietet alle Leistungen zur Steuerung und Optimierung von Prozessen in der Logistik, Produktion, Distribution und im Transport auf Basis von SAP-Standardsoftware.

IGZ ist SAP Special Expertise Partner von SAP Supply Chain Execution (SCE) und SAP Supply Chain Management (SCM). Das inhabergeführte Unternehmen mit Sitz in Falkenberg bei Weiden in der Oberpfalz besteht seit 1999 und beschäftigt 300 Mitarbeiter.

Die Herausforderung: Arbeiten in der „Softwarescheune“

Angefangen hat IGZ mit einem Büro, das in einer ausgebauten Scheune untergebracht war. Inzwischen hat das renommierte SAP-Logistik-Projekthaus weltweit mit mehr als 300 Unternehmenskunden zu tun, für die es gilt, spezialisierte Lösungen zu entwickeln. Es hat also ein enormer Ausbau der IT-Umgebung stattgefunden in den vergangenen 17 Jahren. Aus dem Ursprungsgebäude ist das Unternehmen natürlich längst herausgewachsen, aber um an die Historie anzuknüpfen, benennt die IGZ ihre neuen Bürotrakte mit „Softwarescheune“ 1.0 bis 3.0. „Wir haben mit zwei virtuellen Maschinen angefangen, jetzt sind es 85 VMs“, erklärt Joachim Beer, zuständig für die IT-Administration bei der IGZ. „Die Performance unseres bisherigen Speichersystems war nicht mehr ausreichend. Wir lagen bei Latenzzeiten von 120 Millisekunden.“

Auch das Handling war nicht mehr State-of-the-Art. „Früher hatten wir bei Updates oder Systemerweiterungen immer Downtimes vom kompletten Storage“, erinnert sich Beer, der in einem Team mit drei weiteren IT-Kollegen arbeitet. „Dafür brauchten wir dann ein extra Backup. Das war sehr umständlich und zeitraubend.“

Eine weitere Herausforderung ist das Aufsetzen neuer SAP-Testsysteme für die Kundenprojekte der IGZ. „Auf klassischem Wege dauert dieser Prozess mit SAP-Datenbankimport gute zwei Tage“, erklärt Beer, der auch in Falkenberg aufgewachsen ist. „Hier suchten wir nach einer einfacheren Lösung, aber auch die Erhöhung der Ausfallsicherheit hat für uns eine große Rolle gespielt.“

Key Highlights

Branche: IT

Herausforderung:

  • Hohe Ansprüche an Ausfallsicherheit und Bedarf an Mehrmandantenfähigkeit für parallel laufende SAP-Kundenprojekte.
  • Höherer Bedarf an I/O-Leistung, die das bisherige System nicht mehr liefern konnte

Lösung:

  • NetApp FAS Filer mit FlashCache
  • FlexClone

Vorteile:

  • Deutliche Beschleunigung beim Aufsetzen von SAP-Testsystemen
  • Extrem leichte Skalierbarkeit von Volumes im laufenden Betrieb
  • Erhöhung der Ausfallsicherheit durch synchrone Spiegelung

Die Lösung: Ein System, das es in sich hat

Nach eingehender Analyse durch den NetApp Partner MR Datentechnik aus Nürnberg hat sich IGZ für FAS-Systeme von NetApp entschieden, aufgeteilt auf zwei Firmengebäude bzw. „Softwarescheunen“. Dabei dient ein FAS-System als zentrales Storage, ein weiteres als Backupsystem. Mit Clustered Data ONTAP (cDOT) hat das Beratungshaus dazu ein cloudfähiges Storagebetriebssystem bekommen, das gerade für SAP-Spezialisten eine Vielzahl von hilfreichen Features zu bieten hat.

Lösungskomponenten von NetApp

  • NetApp FAS Filer
  • NetApp Snapshot
  • NetApp SnapMirror
  • FlexClone
  • FlashCache
  • OnCommand Core

Die Vorteile

Höchste Performance

„Jeder IGZ-Mitarbeiter trägt in unserem Projektplanungstool die Zeiten ein, wie lange er an welchem Projekt arbeitet“, erklärt Joachim Beer. „Dies läuft über Microsoft SharePoint und Project Server plus Eigenentwicklungen von uns. Diese Anwendungen sind so unternehmenskritisch wie datenbanklastig.“ Die Vorgabe der SAP-Ingenieure lag denn auch bei einer Latenzzeit von unter 20 Millisekunden. Dank Bestückung mit zwei superschnellen FlashCache-Modulen und schnellen SSD-Festplatten erfüllt das Storagesystem diese Vorgabe spielend. „Wir konnten unsere SAP-Performance um das 20-Fache verbessern“, berichtet Beer sichtlich zufrieden. „Das merken wir jetzt in allen Prozessen. Alles läuft wesentlich schneller, gerade bei Releases, wo große Datenbanken verarbeitet werden müssen.“

Das NetApp Speichersystem ist bei der IGZ für Office-Daten, File Services, und alle SAP-Testsysteme zuständig. Produktive SAP-Systeme liegen nur direkt bei den Kunden des Beratungshauses. Die IGZ-Ingenieure greifen via VPN direkt darauf zu. „Aber nichtsdestotrotz laufen bei uns im Haus permanent 15 bis 20 SAP-Systeme gleichzeitig, einfach um hier vor Ort Tests durchführen zu können“, erklärt Beer. „Wir müssen immer wieder neue SAP-Versionen testen, um unseren Kunden im Vorfeld Analysen liefern und Kundenfragen schon zuvorkommen zu können.“

Für ihr Projektplanungstool hat IGZ extra noch ein weiteres Shelf mit SSD-Festplatten dazu genommen, das nur hierfür reserviert ist. „Wir wollten sichergehen, hier absolut keine Performance-Einbußen zu haben“, erklärt der IT-Verantwortliche. „Unser Storagesystem liegt jetzt bei Reaktionszeiten von einer Millisekunde. Es geht einfach nicht mehr schneller. Falls irgendwo ein Engpass auftreten sollte, dann ist es jedenfalls nicht das NetApp System.“

Enorme Zeitersparnis dank NetApp FlexClone

Pro Jahr arbeitet die IGZ an 30 bis 40 größeren SAP-Projekten, für die Test-/ Demosysteme geschaffen werden müssen. „Hierfür müssen wir immer wieder Systemkopien erstellen“, erklärt Beer. „So einen Klon zu erstellen, inklusive Windows-Installation, SAP-Datenbank-Import und der SAP-Kopierprozedur, kann ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Bei größeren Umgebungen kann es sich auch mal über Wochen hinziehen – und so lange kann ich kein System blockieren.“

Inzwischen hat das Beratungshaus NetApp FlexClone im Einsatz. Hiermit kann Beers Team Daten-Volumes sehr schnell in Form virtueller Klone replizieren. „Mit FlexClone kann ich ein System innerhalb von wenigen Minuten online bringen. Früher dauerte dieser Vorgang ein bis zwei Tage.“, so Beer. „Ich kann ein SAP-System sehr zeitnah parallel betreiben, um zu testen, ob’s funktioniert.“ Das geklonte System startet nach dem Aufsetzen sofort von dem erzeugten Snapshot, Beers Team kann also sofort mit der Arbeit beginnen. Diese im Stundentakt erzeugten Snapshots hält die IGZ bis zu zwei Wochen vor.

Restore leicht gemacht

Insgesamt hat sich der Restore-Prozess enorm vereinfacht. Mitarbeiter können bei Bedarf auf ältere Stände der Files zurückgreifen, die auf dem Common Internet File System (CIFS) liegen. „Wenn ein Kollege aus Versehen eine Datei löscht oder einfach einen vorigen Versionsstand braucht, dann kann er die Stände eigenständig wieder erstellen. Wenn er also am Vortag um 10 Uhr eine Datei fälschlicherweise gelöscht hat, kann er auf den Stand von gestern 9 Uhr zugreifen. Das kostet ihn drei Mausklicks. Wir Administratoren bekommen davon gar nichts mehr mit, was unseren Job natürlich sehr erleichtert.“

Alles in allem kann die IGZ bei Versions-Migrationen den „Point of no Return“ wesentlich weiter nach vorne schieben, „weil wir dank der NetApp Lösung früher feststellen können, ob ein SAP-System funktioniert oder nicht und im Zweifel schnell einen früheren Entwicklungsstand zurückholen können“, so Beer.

Ständige Datenspiegelung von Scheune zu Scheune

In zwei der neuen Bürogebäude steht jeweils ein NetApp Speichersystem, dessen Daten über SnapMirror gespiegelt werden. Dies geschieht im 30-Minuten-Rhythmus. „In der Ur-Scheune steht darüber hinaus noch ein Storage-System mit einer Tape Library als weitere Absicherung“, erklärt Beer. „Es gibt Server, die wir nur einmal pro Woche überspielen, weil die Änderungsquote nicht so groß ist. Andere, kritischere Anwendungen wie Exchange werden täglich gesichert.“ Dabei läuft der Backup-Prozess nur übers gespiegelte Speichersystem, sodass es zu keinerlei Performance-Einbußen auf dem Primärsystem kommt.

Einfaches Handling

Mit dem Storage-Betriebssystem cDOT läuft die Administration um einiges leichter. Vieles lässt sich automatisieren, aber den größten Vorteil sieht Joachim Beer bei Updates: „Wir wollten mit einer neuen Umgebung Aktualisierungen ohne Offlinezeit durchführen können. Auch Systemerweiterungen sollten nicht zu Downtimes führen. Mit cDOT geht das nun endlich. Jetzt kann unsere Firma wachsen wie sie will – die Integration beispielsweise neuer Controller oder zusätzlicher Shelfs ist kein Problem, denn sie führt zu keinerlei Downtime.“

Upgrade leicht gemacht

Auch dank Unified Storage ist die IGZ gut für die Zukunft aufgestellt, denn die NetApp Speichersysteme lassen sich somit universell einsetzen. „Unified Storage erleichtert uns den Umstieg auf größere Controller“, verdeutlicht Beer. „Unterschiedliche Leistungsklassen können wir so leichter in unsere Umgebung integrieren. Wenn ich zusätzliche Protokolle brauche, schalte ich mir einfach eine Lizenz frei und kann diese sofort nutzen.“

Insgesamt war Beers Team positiv überrascht, dass die Einweisung in die NetApp Systeme gerademal einen Tag gedauert hat. Die Administration ist entsprechend leicht: „In ein paar Minuten ist das erledigt.“

IGZ SAP Lifecycle Management

Bild: Lifecycle Management für SAP: Dank FlexCone von NetApp kann IGZ SAP-Testsystem nun deutlich schneller aufsetzen. (Bildquelle: NetApp)

www.netapp.com/de


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