Sieben IT- und Sicherheitsexperten berichten

Die wichtigsten IT- und IT-Security-Trends für das Jahr 2022

Machine Learning (ML) und Künstliche Intelligenz (KI) sind wesentliche Voraussetzungen, um mit vergrößerten Systemlandschaften und damit einhergehenden Datenmengen vernünftig umgehen zu können. ML ist inzwischen „State of the Art“, während KI ein sehr „strittiges“ Thema ist, da ML sehr häufig als KI ausgelegt und als Modewort verwendet wird. Definitiv sind beide ein sehr großes Thema und auch als Voraussetzung für eine verbesserte Automatisierung zu sehen.

Ich sehe den Trend schon sehr lang als Realität, dass Unternehmen verstärkt dazu übergehen, ein SOC extern über einen MSSP zu betreiben, da so die Suche nach Fachkräften entfällt. Die meisten Branchen und auch die Branchenführer konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft wie zum Beispiel Energie zu erzeugen oder Autos zu bauen. Das Thema Cyber Security, welches essenziell für den Betrieb des Unternehmens notwendig ist, wird zur Gänze ausgelagert oder es erfolgt ein Outtasking.

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Unsere Kunden wünschen sich für das Jahr 2022 einen weiteren Ausbau unseres ganzheitlichen Ansatzes durch stärkere Integration ihrer Cloud-Applikationen, mehr OT- Anbindungen ihrer Produktionen, schnellere Abbildung ihrer Risikoszenarien wie DER, ATPs, etc.“

www.radarcs.com/de
 

Mit Workflow-Automatisierung digital durchstarten

Daniel Niesler, CEO bei FTAPI Software GmbH 

„Aus unserer Sicht wird die sichere Automatisierung von datenbasierten kleineren Prozessen im kommenden Jahr für viele Unternehmen und Behörden stärker auf der Agenda stehen. Workflow-Automatisierung wird besonders für solche Organisationen relevant, die besonders viele sensible digitale Daten austauschen und verarbeiten müssen. Sichere Automatisierungslösungen schützen diese Daten dabei per Verschlüsselung entlang jeden Schrittes der Übermittlung. Das kommt zudem stark regulierten Branchen entgegen, die aus rechtlichen Gründen besonders hohe Sicherheits- und Dokumentationsanforderungen erfüllen müssen. Gleichzeitig bietet sich ihnen die Möglichkeit, fragmentierte Systemlandschaften zu harmonisieren, Kosten zu senken, Service-Erlebnisse zu verbessern und Mitarbeiter bei monotonen Arbeiten zu entlasten. Die Workflow-Automatisierung bildet damit den nächsten logischen Schritt der Digitalisierung.“

www.ftapi.com
 

Datenintelligenz zur Kuratierung von Daten-Strukturen

Thomas Heuer, Sales Director DACH bei WhereScape 

„Bei allen Unwägbarkeiten, die uns derzeit umtreiben, wissen wir eines mit Sicherheit: Datenintelligenz ist die Zukunft. Unternehmen werden sich stärker als bisher auf Tools und Technologien für datengesteuerte Entscheidungen und Erkenntnisse verlassen müssen.

Die Verwaltung von Daten hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert, da immer mehr Unternehmen in die Cloud migrieren und Technologien wie die Datenautomatisierung nutzen, um ihre täglichen Abläufe und Geschäftsprozesse zu verbessern.

2022 wird Data Governance, als ganzheitliches Management von Daten, mit Sicherheit für viel Gesprächsstoff sorgen. In vielen Unternehmen kommt es zwischen denjenigen, die für die Einhaltung von Daten-Compliance-Richtlinien verantwortlich sind und denen, die diese Daten für ihre Geschäftsentscheidungen freier nutzen wollen, zunehmend zu Unstimmigkeiten. Die Anpassung von Data-Governance-Programmen wird deshalb im Jahr 2022 ein entscheidendes Thema sein. Eine Schlüsselrolle wird mit Sicherheit Data Fabric spielen – eine Architektur, die eine Zusammenarbeit zwischen Menschen und Tools ermöglicht, um eine kontrollierte, analytisch orientierte Datenlieferkette zu generieren.

Data Fabric entstand aus der dringenden Notwendigkeit heraus, einen besseren Weg für den Umgang mit Unternehmensdaten zu finden. Auf Basis von Data Fabric lässt sich der Zugang zu Datenbeständen im gesamten Unternehmen optimieren, da diese Architektur Automatisierungsframeworks mit Data-Governance- und Datenarchitekturfunktionen verbindet. ER/Studio in Verbindung mit Data-Governance-Tools wie Collibra stellt Automatisierungswerkzeugen wie WhereScape umfangreiches Wissen über verfügbare Datenbestände zur Verfügung, um die Kuratierung zu verbessern und den Aufbau, die Sicherheit und die Bereitstellung von Datenplattformen auf der Grundlage von Geschäftsmetadaten voranzutreiben.”

www.wherescape.com
 

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Network Slicing versus SD-WAN? Unternehmen und Carrier arbeiten Hand in Hand und schaffen neue Service-Ebenen

Jan Willeke, Area Director Central Europe bei Cradlepoint

„Steuerung des Netzwerkverkehrs, Quality of Service und Segmentierung – Unternehmen und Carrier bieten diese Dienste seit Jahren an. Aber wer sollte sie in einer neuen Welt mit 5G und Network Slicing bereitstellen? Das Unternehmen mit SD-WAN-Technologie? Der Carrier mit Network Slicing?
Wie wäre es, wenn beide Hand in Hand arbeiteten? WAN-Modelle sehen einen gemeinsam bereitgestellten SD-WAN- und Network Slicing-Service ausdrücklich vor. Ein Miteinander von Unternehmen und Carriern könnte die Zukunft des Wide Area Networkings verändern.“

www.cradlepoint.com
 

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