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Digitalisierung

Die digitale Umstellung soll Unternehmen zu mehr Effizienz und Transparenz verhelfen und wird die Wirtschaft der Zukunft nachhaltig prägen. Dabei ist die Digitalisierung betrieblicher Prozesse nicht nur auf bestimmte Bereiche wie etwa den IT-Sektor ausgerichtet, sondern umfasst nahezu alle Unternehmensbereiche. Auch im Facility Management stellt die zunehmende Digitalität eine wichtige Aufgabe dar.

Digitalisierung der Arbeitswelt


Die Digitalisierung der Arbeitswelt soll vor allem großen und mittelständischen Unternehmen ermöglichen, ihre Produktivität und Innovationsfähigkeit zu steigern. Damit die Arbeitsabläufe zukünftig flexibler und selbstbestimmter gestaltet werden können, müssen auch die Beschäftigten in die Veränderungsprozesse einbezogen werden. Häufig stellen veraltete Strukturen oder ineffiziente Organisationsformen die größten Hindernisse auf dem Weg zur Digitalisierung dar. Bevor damit begonnen werden kann, Geschäftsmodelle zu optimieren, sollte daher in die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter investiert werden. Auch in Bereichen wie dem Facility Management wird man nicht daran vorbeikommen, neue und bisher unbekannte Lösungen einzusetzen. Grundsätzlich handelt es sich beim Gebäudemanagement um eine zukunftssichere Gewerbebranche. Tätigkeiten wie die des Hausmeisters oder der Hausmeisterin sind bei Schulabgänger*innen beliebt. Bei führenden Jobbörsen findet man regelmäßig Jobangebote in diesen Bereichen. Das große Interesse wird auch dadurch begründet, dass es sich um Tätigkeiten handelt, die nicht durch Maschinen oder künstliche Intelligenz ersetzt werden können. Gleichzeitig besteht im Facility Sektor die Möglichkeit, sich weiterzubilden, um Meisterbriefe und Zertifikate zu erwerben. Wer die Voraussetzungen für die Selbstständigkeit erfüllt und Kenntnisse in betriebswirtschaftlichen Bereichen besitzt, kann einen eigenen Hausmeisterbetrieb gründen. Damit die Unternehmensgründung erfolgreich verläuft, sind insbesondere IT-Kenntnisse oder eine eigene IT-Abteilung notwendig.
 

Warum die Umstrukturierung eine strategische Aufgabe ist


Heutzutage werden Mitarbeitende in fast allen Unternehmensbereichen tagtäglich mit einer Vielzahl von Informationen konfrontiert, die für eine erfolgreiche digitale Transformation notwendig sind. Häufig tun sich die Beschäftigten mit der Digitalisierung ihrer Arbeitsbereiche schwer oder haben keine genaue Vorstellung, was zu tun ist. Im Nachhinein kann es sich als Fehler erweisen, die Verantwortung für dieses Thema allein der IT zu geben. Die Digitalisierung ist eine strategische Aufgabe, sodass die Entscheidung darüber, welche Technologien zum Einsatz kommen, der
Geschäftsführung obliegt. Gegenwärtig stehen viele größere Unternehmen und Konzerne vor großen Herausforderungen. Ohne flächendeckende Digitalisierung besteht kaum die Möglichkeit, die Marktpräsenz zu verbessern, bestehende Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und neue Projekte zu lancieren. Um Geschäftsprozesse zu transformieren, ist neben digitalen Technologien eine langfristige strategische Ausrichtung, die sich am Bedarf des Unternehmens und der Märkte orientiert, notwendig. Damit es mit der digitalen Entwicklung klappt, muss schnell reagiert und die strukturellen Vorgaben möglichst umgehend umgesetzt werden. Kaum eine Eigenschaft ist in der Berufswelt derzeit so gefragt wie technisches Verständnis. IT-Berufe zählen zu den Gewinnern der digitalen Umstellung. Der Bedarf an Spezialisten aus diesem Bereich wird in naher Zukunft weiter wachsen. Es ist davon auszugehen, dass durch die Digitalisierung weltweit zahlreiche neue Jobs für Fachkräfte entstehen werden. Gleichzeitig gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass sich einige Arbeitsbereiche wesentlich verändern oder ganz wegfallen werden.
 

Digitale Veränderungen sorgfältig planen


Die digitale Umstrukturierung betrifft fast alle Branchen, sodass auch in traditionellen Berufszweigen Veränderungsbedarf besteht. Obwohl Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen von der Digitalisierung und den damit verbundenen neuen Kommunikationsmöglichkeiten profitieren, wird die Einführung digitaler Anwendungen nicht von allen Mitarbeitenden uneingeschränkt befürwortet. Umfragen lassen den Rückschluss zu, dass die digitale Transformation im Unternehmen oft Misstrauen und Skepsis auslöst. Zu den wesentlichen Gründen sollen Berührungsängste mit technischen Lösungen zählen sowie die Befürchtung intensiver Überwachung aufgrund der verbesserten technischen Möglichkeiten. Daher erscheint es wichtig, die Mitarbeitenden über die Bedeutung und Einhaltung aller gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutzvorgaben im Rahmen der EU-Datenschutz-Grundverordnung aufzuklären. Es ist jedoch nicht vermeidbar, dass sich die Anforderungen in vielen Aufgabengebieten aufgrund der zunehmenden Digitalisierung ändern werden. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt zählen regelmäßige weiterbildende Maßnahmen in jedem Unternehmen zur arbeitsalltäglichen Realität. In den kommenden Jahren können weitere Automatisierungen und digitalen Veränderungen allerdings dazu führen, dass manche Arbeitsstellen nicht mehr besetzt werden. Wenn ein Unternehmen jedoch den digitalen Wandel konsequent durchführt, wird das Arbeiten zukünftig mehr Freiheit und Flexibilität ermöglichen. Die Digitalisierung schafft neue Perspektiven wie etwa das Freelancing und familienfreundlichere Arbeitszeitmodelle. Im digitalen Zeitalter können Aufgaben einfacher delegiert und unabhängig vom Firmenstandort von zu Hause aus im Homeoffice erledigt werden. Die moderne digitale Unternehmenskultur ist mobil, gut vernetzt, mobil, online und oft sogar virtuell.


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