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Business People vor Weltkugel

Auch die Managed Services sind im Wandel. Schuld an allem ist die Cloud-Revolution. Zusammen mit der Digitalisierungswelle stellt sie Althergebrachtes und Eingeschliffenes auf den Prüfstand. Egal ob Organisation, Prozesse, Technologien, Betreibermodell, Unternehmenskultur, Kosten, alles ändert sich.

Was liegt in Zeiten des Personalmangels näher, als nicht lebensnotwendige Dinge outzusourcen? Aufgaben, die andere vielleicht sogar besser beherrschen und Skaleneffekte verzeichnen.

So gesehen sind Managed Services nichts anderes als die nächste Evolutionsstufe der IT-Dienstleistungen. Denn IT-Infrastrukturen sind nicht statisch, sie wachsen und das dynamisch. Und sie können helfen, Probleme zu beseitigen: Legacy-Systeme, Zeit-, Personal- und Budgetprobleme sind allgegenwärtig. Die Wartung von Altsystemen verschlingt den größten Teil der Budgets, es bleibt kein Handlungsspielraum mehr für neue Entwicklungen. Die Folgen: Stress in Projekten und oft Notlösungen. Diese wiederum verursachen mittelfristig Probleme. Es entsteht ein Teufelskreis, der Innovationen hemmt, Mitarbeiter frustriert und Ressourcen weiter verknappt.

Und jetzt sollen auch noch Transformationsprojekte den Speed beschleunigen? Wie soll das gehen? Die Antwort lautet: Konzentration auf die Kernkompetenzen. Die Anforderungen an die Digitalisierung lauten: freie Kapazitäten, ständige Verfügbarkeit und optimale Performance.

So entsteht die Vision einer barrierefreien IT-Infrastruktur für alle im Unternehmen!

Aber Vorsicht: Managed Services wird oft missverstanden, es ist keine Form von Outsourcing. Das Outsourcing bedeutete früher: Arbeitsplätze im Unternehmen gehen verloren, weil mitunter ganze Abteilungen ausgegliedert werden. Wie unschön, daher sprechen wir heute auch kaum mehr vom Outsourcing oder haben Sie den Begriff in letzter Zeit öfter gehört?

Besser klingt: Die Aufgabe von Managed Services sollte darin liegen, Mitarbeiter von Routineaufgaben und von ad-hoc-Aufgaben zu befreien, dem typischen „Hey Joe-Prinzip“. Natürlich sollten immer wiederkehrende, manuelle Aufgaben zu einem Großteil schon vorher durch Automatisierungsprozesse und -tools erledigt werden. Das Ziel heißt damit Entlastung von Routineaufgaben, um das Leben der IT-Mitarbeiter abwechslungsreicher und produktiver zu machen. So macht die Arbeit auch wieder mehr Spaß!

Ulrich Parthier, Herausgeber it management, it security
Ulrich Parthier
Herausgeber it management, it security, IT Verlag GmbH

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