Full-Stack-Automatisierungsplattform

Disaggregierte Infrastrukturen brauchen Automatisierung

Automatisierung

Disaggregierte Infrastrukturen ermöglichen eine effizientere Nutzung und Skalierung von Hardware-Ressourcen. Wenn Unternehmen sie mit einer geeigneten Automatisierungsplattform kombinieren, können sie noch zusätzliche Wettbewerbsvorteile erzielen, die weit darüber hinaus gehen.

Hyperkonvergente Infrastrukturen haben in den vergangenen Jahren den Betrieb von Rechenzentren deutlich erleichtert. Durch die Integration von Rechen-, Speicher- und Netzwerk-Ressourcen in einem einzigen System vereinfachen sie die Implementierung und das Management von IT-Ressourcen erheblich. Mit ihrer begrenzten Flexibilität bringen sie jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Wegen der festen Kopplung der verschiedenen Ressourcen ist eine Skalierung nur durch das Hinzufügen kompletter Nodes möglich. Das kann zu ineffizienter Ressourcennutzung und Überprovisionierung führen.

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Moderne Architekturen setzen auf disaggregierte Infrastrukturmodelle

Als Antwort auf diese Herausforderung setzen moderne Private-Cloud-Architekturen zunehmend auf disaggregierte Infrastrukturmodelle. Sie entkoppeln Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen voneinander und fassen sie jeweils in Pools zusammen, die flexibel unterschiedlichen Workloads zugewiesen werden können. Diese Architektur erlaubt es Unternehmen, Rechenleistung und Speicher unabhängig voneinander zu skalieren. Gleichzeitig steigt damit aber die operative Komplexität, weil Administratoren über alle Ressourcen hinweg Orchestrierung, Konfiguration, Updates und Lifecycle-Management sicherstellen müssen.

Disaggregierte Infrastrukturen
Eine gute Plattform automatisiert den gesamten
Infrastruktur-Stack. Bildquelle: Dell Technologies

Diese Komplexität lässt sich erst mit einer geeigneten Automatisierungsplattform operabel machen. Eine solche Plattform deckt den gesamten Infrastruktur-Stack von der Bereitstellung bis zum Betrieb ab. Sie bietet vordefinierte Blaupausen für die initiale Bereitstellung von Infrastruktur- und Plattform-Stacks und kann diese automatisiert auf die Infrastruktur ausrollen. Für laufende Aufgaben wie Updates, Monitoring, Skalierung oder Anpassungen an neue Workloads kommen vordefinierte Richtlinien, Automatisierungsskripte und Orchestrierungsregeln zum Einsatz. Zudem ist eine gute Plattform nicht auf einen bestimmten Hypervisor festgelegt, sondern unterstützt unterschiedliche Virtualisierungs- und Containerplattformen wie VMware, Red Hat OpenShift oder Nutanix AHV.

Wettbewerbsvorteile weit über die effiziente Nutzung und flexible Skalierung hinaus

Unternehmen, die eine solche Automatisierungsplattform einsetzen, können erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielen, die weit über die effizientere Nutzung von Hardware-Ressourcen und ihre flexiblere Skalierung hinausgehen. Zu diesen Vorteilen zählen:

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  • Schnellere Bereitstellung neuer Services:  Neue Infrastruktur-Ressourcen lassen sich innerhalb weniger Minuten statt Wochen bereitstellen. Dasselbe gilt für die Umwidmung vorhandener Hardware für neue Workloads. Diese hohe Geschwindigkeit ermöglicht es Entwicklungs- und Projektteams, deutlich schneller auf neue Anforderungen zu reagieren.
  • Fokus auf Innovation statt Betrieb: Da viele operative Aufgaben automatisiert werden, stehen IT-Teams viel mehr Ressourcen für wertschöpfende Aufgaben zur Verfügung –  seien es KI-Projekte, datengetriebene Produkte, digitale Services oder neue Geschäftsmodelle. Die Infrastruktur wird zum Enabler von Geschäftswachstum und einer schnellen Markteinführung neuer Anwendungen. 
  • Höhere Zuverlässigkeit: Die automatisierten Deployments über geprüfte Blueprints reduzieren Konfigurationsfehler und sorgen für konsistente, reproduzierbare IT-Umgebungen. Dadurch ist gewährleistet, dass Infrastrukturressourcen nicht nur schnell, sondern auch fehlerfrei und wiederholbar bereitgestellt werden können. Auch das unterstützt Unternehmen dabei, schneller auf neue Anforderungen zu reagieren, und sie können Änderungen mit geringerem Risiko durchführen.
  • Größere Unabhängigkeit: Die Unterstützung mehrerer Virtualisierungsplattformen ermöglicht Unternehmen eine Multi-Hypervisor-Strategie. Sie können mehrere Hypervisoren auf derselben Infrastruktur betreiben und flexibel wechseln, wenn sich Anforderungen, Technologien oder Lizenzmodelle ändern. Dadurch haben sie die Möglichkeit, für jeden Workload die optimale Plattform zu nutzen, und erhalten eine starke Verhandlungsposition gegenüber den Anbietern.
  • Klare Verantwortlichkeiten: Durch die Unterstützung des gesamten Infrastruktur-Stacks erhalten Unternehmen eine integrierte Lösung aus einer Hand. Das reduziert die Komplexität im Betrieb und schafft klare Verantwortlichkeiten. Im Fehlerfall gibt es einen zentralen Ansprechpartner, wodurch Probleme schneller identifiziert und behoben werden können. Unternehmen vermeiden damit langwierige Abstimmungen zwischen verschiedenen Anbietern und erhöhen so die Stabilität und Verfügbarkeit ihrer IT. 
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Skalierbarkeit, Effizienz und Innovation gleichermaßen unterstützen

Disaggregierte Architekturen bilden die technische Grundlage für eine flexibel skalierbare IT. Aber erst in Kombination mit einer Full-Stack-Automatisierungsplattform entfalten sie ihre ganze Stärke. Es entsteht eine Infrastrukturplattform, die Skalierbarkeit, Effizienz und Innovation gleichermaßen unterstützt. 

Hans Joachim Koch

Hans Joachim

Koch

Senior Solution Architect

Dell Technologies Deutschland

(Bildquelle: Dell Technologies)
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