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Sparschwein, Taschenrechner

IT-Budgets haben die unangenehme Eigenschaft, oft knapp zu sein. Einen Löwenanteil verschlingt dabei meist der laufende IT-Betrieb. Mit einer Checkliste des IT-Dienstleisters Avision können Unternehmen ihren IT-Betrieb systematisch auf Einsparpotenziale abklopfen – und damit die finanziellen Spielräume der IT wieder vergrößern. 

1. Infrastruktur

Hat ein Unternehmen eine Infrastruktur mit dedizierten physischen Servern, stehen ihm insgesamt drei Möglichkeiten für potentielle Einsparungen offen: erstens die Migration auf moderne dedizierte Systeme, die weniger Strom verbrauchen und dabei mehr Leistung bringen; zweitens der Umstieg auf virtuelle Systeme, die Wildwuchs beseitigen und die Ressourcen der Hardware effizienter nutzen; und drittens die Migration auf eine Cloud-Infrastruktur. Die dritte Variante ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn auch wirklich alle Cloud-spezifischen Stärken wie etwa Skalierbarkeit genutzt werden. Ansonsten kommt ein eigenes Rechenzentrum in den meisten Fällen günstiger.

2. Lizenzen

Ihre Ausgaben für Softwarelizenzen können Unternehmen reduzieren, indem sie auf günstigere Versionen downgraden, die dennoch ihren Zweck erfüllen, und überflüssige Lizenzen abkündigen. Ein großes Einsparpotenzial verspricht darüber hinaus der Umstieg auf kostengünstigere, weil lizenzfreie Open-Source-Programme, -Betriebssysteme und -Datenbanken. Wird ein Projekt aufgesetzt, um eine Anwendung lizenzfrei zu nutzen, werden dadurch zwar einmalig höhere Ausgaben fällig. Da in den Folgejahren aber keine Lizenzkosten mehr anfallen, können unter dem Strich bis zu siebenstellige Beträge eingespart werden.

3. Anwendungen

Bares Geld ist außerdem oft die Konsolidierung der Anwendungslandschaft wert. Deshalb sollten Unternehmen analysieren, ob sie verschiedene Applikationen im Einsatz haben, die ähnlichen Zwecken dienen und ihre Anwendungen gegebenenfalls bündeln. Vor allem bei Konzernstrukturen gilt es, näher hinzuschauen. So haben Tochterunternehmen häufig verschiedene Systeme für dieselben Aufgaben im Einsatz. Werden die Systeme vereinheitlicht und damit standardisiert, sinken die Kosten für die Prozesse und den Betrieb.

4. Legacy-Software

Verstärkte Aufmerksamkeit verdienen zudem auch Altanwendungen. In vielen Unternehmen sind Applikationen im Einsatz, die bereits 10 oder 15 Jahre auf dem Buckel haben. Je älter solche Anwendungen werden, desto aufwändiger und teurer wird ihre Anpassung und desto schwieriger auch ihre Wartung. Unternehmen sollten deshalb laufend überprüfen, ob solche Systeme abgelöst werden müssen oder sich modernisieren lassen. Eine Möglichkeit dafür bietet etwa das Refactoring, bei dem die Struktur des Quellcodes vereinfacht wird. Dadurch lässt sich eine Anwendung dann unkomplizierter und damit kostengünstiger um neue Funktionen erweitern.

5. Dienstleister

Weitere Einsparungen versprechen der Wechsel oder die Konsolidierung von Dienstleistern. Werden die Dienstleister auf einige wenige reduziert, lassen sich Synergieeffekte nutzen und der Abstimmungsbedarf sinkt. Dabei dürfen allerdings keine Monopole geschaffen werden, sonst kann es am Ende sogar teurer werden. Beim Wechsel von Dienstleistern müssen die Transitionskosten und anfängliche Qualitätsverschlechterungen einkalkuliert werden. Beim Near- und Offshoring besteht aufgrund von Kommunikationsproblemen das Risiko, dass die Kostenvorteile durch sinkende Qualität wieder aufgefressen werden.

„Wenn der Großteil der ohnehin schon knappen IT-Budgets in den laufenden Betrieb fließt, bleibt den IT-Abteilungen nur noch wenig Spielraum für neue Projekte. Das ist natürlich Gift für die dringend notwendigen Innovationen“, sagt Nadine Riederer, CEO bei Avision. „Mit teilweise recht einfachen Maßnahmen lassen sich die Kosten für den Betrieb aber deutlich senken. Dabei ist es wie immer beim Sparen: Es gilt zu überprüfen, was man hat und was davon man auch wirklich braucht.“

www.avision-it.de
 

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