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Blaue Bausteine

Unternehmen benötigen zunehmend agile Netzwerke, die eine integrierte Nutzung von Cloud-Diensten ermöglichen. SD-WANs sind weitaus agiler als herkömmliche Netze und bieten dem Nutzer diverse Vorteile. Erfüllt die neue Struktur aber auch höchste Ansprüche an die Netzwerksicherheit? Wie schneiden SD-WANs im finanziellen Vergleich mit den traditionellen Netzwerken ab?

Seit die Gesellschaft die digitale Schallmauer durchbrochen hat, steht die Arbeitswelt vor einer Vielzahl von Chancen und Herausforderungen. Das Zeitalter der Netzwerke und virtuellen Infrastrukturen ist angebrochen. Nun verändern Cloud Computing und das Internet of Things die bisherige Landschaft geschlossener Unternehmensnetzwerke. Denn durch die Auslagerung einzelner Applikationen in die Cloud müssen Organisationen ihre Anwendungen durch das Internet schicken – und nicht mehr durch das geschlossene Netzwerk. Dies erhöht die Geschwindigkeit, macht aber auch anfälliger für Sicherheitslücken. Ein Dilemma für das eine Lösung in Sicht ist: SD-WAN (Software Definiertes Networking in einem Wide Area Network) beschützt Unternehmensnetzwerke vor unliebsamen Überraschungen. Auf was darf man sich da gefasst machen?

Agile Netzwerke

Cloud Computing, Internet of Things und vernetzte Digitalisierung: Klassische MPLS-Netze (MPLS Multiprotocol Label Switching) geraten zunehmend an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und werden den dynamischen, ständig wechselnden Anforderungen einer zunehmend vernetzten Unternehmenswelt immer weniger gerecht. Durch die stetig wachsende Digitalisierung und Vernetzung zwischen Unternehmen zeichnen sich verschiedene IT-Hürden heraus, die für Organisationen zu Problemen werden könnten: Wie kann das Netzwerk eine “Cloud First Strategie“ unterstützten? Wie soll die Ko-Existenz von neuen und alten IT-Systemen innerhalb eines Unternehmens vollzogen werden, sodass sich eine Symbiose entwickelt und nicht abgeschottete Datensilos entstehen? Es zeigt sich, dass Firmen und Organisationen zunehmend auf agile Netzwerke angewiesen sind, die eine integrierte Nutzung von Cloud-Diensten ermöglichen. Mithilfe der SD-WAN-Technologie lässt sich dies jedoch verwirklichen.

Die Veränderung nimmt konkrete Formen an. So schätzt Gartner, dass mittlerweile weltweit rund 30 Prozent der Unternehmen ihre Wide Area Netzwerke auf SD-WAN umgestellt haben. Das mag sich zunächst noch nicht nach dem ganz großen Game-Changer anhören, aber vergleicht man die Zahlen aus den letzten Jahren, ist ein Trend deutlich zu erkennen – 2015 hatten nämlich noch weniger als 1 Prozent der Unternehmen eine SD-WAN-Implementierung vollzogen. Bereits im nächsten Jahr soll die Quote sogar bei über 50 Prozent liegen. Aber was ist SD-WAN überhaupt?

Die Zukunft heißt Software-defined Networking

SD-WAN ist eine Anwendung, um ein Unternehmensnetzwerk zu installieren, das SDN (Software-defined Networking) nutzt. SD-WAN ist ein Overlay und wählt automatisch die beste Verbindung für die jeweils verwendete Applikation für das designierte Ziel aus. Als Hybrid-Netz kann es beispielsweise über eine MPLS-Verbindung laufen oder Elemente eines SDH-Netzes beinhalten. Es definiert dabei die Applikation, wie das Netz am besten eingesetzt werden kann. SD-WAN erkennt nicht nur Quelle und Zielort jener Applikationen, sondern kann den Traffic auch unterschiedlich leiten und optimieren. Die Applikationen fließen dann durch SD-WAN hindurch und werden der besten Verbindung zugeteilt. Die Technologie analysiert somit auch, wie sich das Netzwerk bewegt und trifft darauf basierend die Routing-Entscheidungen.

Dadurch kann man den Datenverkehr direkt in der Anwendung managen – der „klassische“ Router wird dabei durch eine virtuelle Hardware-Lösung ersetzt. Auf diese Weise kann das flexible SDN bestmöglich genutzt werden. Zudem ist eine zentrale Kontrolle und Steuerung mit SD-WAN, sowie das Management des Datenverkehrs auch in der Cloud über verschiedene Verbindungen in Echtzeit möglich. In der Praxis zeigen sich die Vorteile beispielsweise durch einen effizienten Ansatz für die Anbindung von Filialen – und es senkt die Kosten. Zudem lassen sich die Verbindungen einheitlich managen und grafisch darstellen. Daneben bietet SD-WAN eine niedrige Latenzzeit und mehr Flexibilität, weil stets die schnellste Route gewählt wird.


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Vorteile im Marktumfeld

In der Praxis können Organisationen so zwischen Private-Access-Dienstleistung und Internet-Access-Services unterscheiden und den Traffic je nach Nutzung und Ebene priorisieren. Ein Beispiel: Eine Firma kann beispielsweise ihren HTTP-Traffic über den Internet-Zugang laufen lassen, während zeitgleich Anwendungen wie CRM oder VoIP-Routing über private Netzwerke gespielt werden. Jeder Anwendung werden dabei bestimmte Güteparameter zugeordnet und SD-WAN rechnet aus, dass wichtigere Applikationen mit entsprechend höherer Priorität direkt am Netzeingang bearbeitet werden. Aber wie drücken sich diese Vorteile konkret im Marktumfeld aus? Hier einige Stichpunkte zur Übersicht:

Geschwindigkeit

SD-WAN hat den Active-Active-Ansatz, was bedeutet, dass alle Leitungen gleichmäßig ausgelastet werden, was mit MPLS nur schwer umsetzbar wäre. Dies gelingt auch dadurch, dass für die entsprechenden Anwendungen die jeweiligen Applikationen bereitgestellt werden. Dies erhöht natürlich auch die Nutzerfreundlichkeit und dadurch nochmal subjektiv die Geschwindigkeit. Zusätzlich speichert SD-WAN in Kombination mit WAN-Optimierung auch einige Daten lokal ab (besonders Standarddaten, die häufig übertragen werden), stellt sie daher schneller zur Verfügung und spart dadurch Bandbreite. Besonders Unternehmen mit Servern im Ausland brauchen den optimierten Einsatz von Bandbreite. Durch diese WAN-Optimierung können Organisationen nun vom interkontinentalem Traffic profitieren, beispielsweise europäische Unternehmen, die sonst eher unter hohen Latenzzeiten litten, wenn sie einen Service nutzen, der über amerikanische oder asiatische Server gehostet wurde.

Kontrolle

Mittels visualisierten Monitorings der einzelnen Anwendungen kann eine höhere Transparenz und Nachverfolgung diverser Parameter wie Latenzzeiten gewährleistet werden. Der Kunde kann ganz einfach sehen, von wo nach wo der Traffic läuft. Auf Application-Ebene wird dies grafisch aufbereitet. Die Erkenntnis, dass man genau weiß, welche Leitungen und Verbindungen ausgelastet sind, erzeugt Transparenz und damit Vertrauen auf der Seite des Nutzers. Dieser Überblick sorgt auch dafür, dass Unternehmen bei langsamen Traffic nicht mehr unnötig Bandbreite einkaufen müssen, sondern überprüfen können, wie sie ihr Netzwerk besser einsetzen. Nutzt das Unternehmen beispielsweise Applikationen, die anders priorisiert werden müssen? Und da alle Daten ohnehin von SD-WAN aufgrund der Routing-Entscheidung analysiert werden, kann man sie auch automatisch visualisieren. Das bedeutet volle Transparenz in Echtzeit – und nicht nur einmal im Monat einen Report abrufen zu können.

Sicherheit

Jede Kommunikationsform in SD-WAN ist verschlüsselt – alleine schon deswegen, weil viele unterschiedliche Access-Leitungen verwendet werden. Die Übertragung wird auch dann aufrechterhalten, wenn zwischen anderen Netzwerken und Konfigurationen gewechselt wird. Man muss sich also nicht zwangsweise für eine aktiv- bzw. passiv-Backup-Konfiguration entscheiden, sondern kann mehrere aktive Verbindungen nutzen. Und da SD-WAN nicht weiß, wie vertrauenswürdig diese Kommunikationsbeziehung ist, wird automatisch über alles eine Verschlüsselung etabliert. Dies hat wiederum einen Nebeneffekt: Der Sicherheitsbeauftragte eines Unternehmens wird immer unruhig, wenn kritische Daten auf ein WiFi-Netz gelegt werden, weil das Unternehmen dann einem Konzern in der Schweiz oder USA vertrauen muss, dass die Daten hostet. SD-WAN verschlüsselt die Daten jedoch so weit, dass selbst der Provider keine Schlüsselhoheit darüber hat. Das Vertrauensproblem fällt dadurch weg.

Effizienz

Die Bandbreiten, die notwendig sind, verändern sich ständig. In der Regel brauchen Kunden aber immer mehr Bandbreite als sie selbst zunächst angeben, sollten diese aber möglichst lokal nutzen. Durch SD-WAN kann man sein Netz viel flexibler gestalten, weswegen man auch flexibler mit Kosten umgeht. Kosteneinsparung werden also dadurch ermöglicht, weil man entscheiden kann, wann man übergeordnete MPLS-Verbindungen und ab wann man günstigere, aber ebenfalls sichere Breitband-Verbindungen nutzen möchte. Wie beim Thema Sicherheit kann man aber auch mehrere Verbindungen gleichzeitig nutzen. Auf diese Weise wird auch die Produktivität eines Unternehmens erhöht, da man mehr Kapazitäten zur Verfügung hat – bei gleichzeitiger Einsparung wichtiger Ressourcen.

Kommunikation holistisch vereinheitlichen

SD-WAN bietet Unternehmen folglich die Möglichkeit, ihre Netzwerkinfrastruktur automatisch auf die Bedürfnisse der Organisation zuzuschneiden. Da man eine bessere Performance erzielen kann und dynamische Routing-Entscheidungen vorgenommen werden, ist SD-WAN auch kostensparend. Doch natürlich stellt sich bei vielen Managern die Frage, wie man SD-WAN implementieren soll? Schließlich belegen immer wieder Studien, dass europäische Unternehmen – besonders Firmen in der DACH-Region – bei der Digitalisierung hinterherhinken. Daher kann SD-WAN noch so viele Vorteile bieten, es wird genug Manager geben, die sich vor der Herausforderung fürchten, diese neue Technologie in ihr Netzwerk einzuspeisen. Und in der Tat war die Migration eines Netzwerkes früher recht aufwendig. Mit SD-WAN ist es jedoch möglich ein Bestandsnetz innerhalb weniger Tage zu übernehmen.

Doch all diese Effekte sind nachgelagert: SD-WAN wurde nämlich nicht entwickelt, nur um ein paar Zusatzkosten einzusparen, sondern vor allem soll es die Kommunikation beschleunigen und konsolidieren, sprich: vereinheitlichen. So sollen durch die Optimierung unnötige interne IT-Systeme vom Netz genommen werden können. Aber wie soll ich mein Netzwerk gestalten? Wo brauche ich mehr Bandbreite und wo weniger? SD-WAN kann Antworten auf diese Fragen geben, denn durch die Technologie erhält man nicht einfach nur eine Box für seinen Router oder eine Box für eine Firewall, sondern eine holistische Lösung für die gesamte Netzwerkinfrastruktur. Aufgrund der diversen Vorteile lässt sich prognostizieren: Es ist nur eine Frage der Zeit bis SD-WAN zur bestimmenden IT-Komponente hiesiger Unternehmen wird.

 
Michael Hartmann, Senior Vice President DACH & CEE
Michael Hartmann
Senior Vice President DACH & CEE, GTT Communications
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