5 zentrale Anforderungen an die Wahl des Cloud-Modells

Cloud-Bezugsmodelle setzen sich immer weiter durch, vor allem die Hybrid Cloud erlebt einen Aufschwung. Immer mehr Unternehmen favorisieren die Mischform aus Public Cloud und Private Cloud für ihre Digitalisierungsvorhaben – das zeigen auch die Ergebnisse der IDC-Studie „Cloud-Infrastrukturen und Cloud-Architekturen in Deutschland 2021“.

„Für die Wahl des passenden Cloud-Modells sind fünf zentrale Anforderungen entscheidend. An erster Stelle steht dabei die Einhaltung von Compliance- und datenschutzkritischer Anforderungen“, sagt Olaf Windhäuser, Chief Technology Officer der SYSback GmbH.

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5 Prioritäten für die Wahl von Cloud-Modellen:

  1. Compliance-Vorschriften einhalten: DSGVO-Konformität und das Einhalten weiterer Compliance-Anforderungen zum Beispiel aus ISO-Vorschriften, dem IT-Sicherheitsgesetz oder dem BSI-Grundschutz bestimmen maßgeblich die Wahl des Cloud-Modelles. Es wird zur Leitfrage: Sind die Daten in der gewählten Lösung sicher? Dabei trägt die Geschäftsleitung die Verantwortung und muss bei Compliance-Vorfällen dafür geradestehen.
     
  2. Preis-/Leistungsverhältnis im Blick: Firmen bezahlen ihre Cloud-Infrastruktur meist in monatlichen Raten und tappen dabei oft in Kostenfallen. Kosten und Aufwand laufen aus dem Ruder – es gilt, die Vielfalt an Möglichkeiten (Pay-as-you-go-Modell, Reserved-Modelle oder eine Kombination aus beiden) zu überblicken. Denn: Softwarehersteller verändern ihre Cloud-Lizenzmodelle bewusst, um Preissteigerungen zu erzielen.
     
  3. Unternehmensbedürfnisse berücksichtigen: Die individuellen Bedürfnisse beeinflussen ebenfalls die Wahl der Cloud-Struktur. Wie sicher muss die Cloud sein? Wie verteilt arbeitet das Unternehmen? Welche Verfügbarkeit der Struktur und Daten muss gewährleistet sein?
     
  4. Cloud-Strukturen sichern: Die Absicherung der Cloud Services ist vor dem Hintergrund komplexer Cyber-Bedrohungen eine permanente Aufgabe. Sicherheit sollte bei der Entscheidung für ein Modell von Anfang an bedacht werden. Dabei lassen sich viele Security-Prozesse über zum Beispiel Intrusion Detection oder Prevention Systeme automatisieren.
     
  5. Provider sauber managen: Viele Firmen arbeiten mit weit mehr als zwanzig Diensten, die von verschiedenen Providern bereitgestellt und verwaltet werden. Um die Provider in Form von SLA-Ketten sauber zu managen, ist Cloud-basiertes IT Service Management wichtig.

Damit lassen sich Abläufe zentral und zuverlässig steuern, Fehlerquoten senken und Änderungs- und Optimierungsanforderungen flexibel umsetzen.

www.sysback.de

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