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Automation

Der Trend zur Automatisierung wird schon seit einiger Zeit immer größer. Ein Treiber dieses Trends ist die umfassende Digitalisierung, ein sich immer schneller drehendes Geschäft und die steigende Datenmenge. Ein Kommentar von Rob Mellor, Vice President und General Manager EMEA bei Wherescape.

Diese große Datenmenge lässt sich manuell einfach nicht mehr effizient, fehlerfrei und schnell verarbeiten und verlangt nach Automatisierung. Ein wichtiger Aspekt der Automatisierung ist die Abschaffung von manuellen, sich wiederholenden Aufgaben in der IT. Diese werden etwa durch die Automatisierung vieler Prozesse im Datawarehouse eliminiert und verkürzen damit die Zeit, bis Unternehmen Wert aus ihren Daten schöpfen können. Über die Vereinfachung und Beschleunigung von Datenprozessen hinaus, hilft Automatisierung auch in anderen Bereichen der IT, zum Beispiel bei IoT und Cloud-Computing.

IoT benötigt Automatisierung

Gartner hatte bekanntlich vor Jahren bereits die Zahl von 20 Milliarden für IoT-Geräte prognostiziert. Wie viele vernetzte Geräte es heute wirklich gibt, ist wohl schwer zu ermitteln. Tatsächlich aber war Gartners Prognose seinerzeit wohl deutlich zu niedrig. Seitdem ist die IoT-Technologie schon weitestgehend ausgereift und die Herausforderung liegt nicht mehr in der reinen Nutzung, sondern in der Time-to-Value, dem Wert, den Unternehmen aus den gesammelten Daten ziehen können. Da es immer mehr IoT-Geräte gibt, suchen IT-Teams verzweifelt nach Möglichkeiten, diese neuen Datenquellen in bestehende Analyse-Umgebungen zu integrieren und dem Unternehmen schnell und einfach Einblick zu verschaffen. Gegen diese Datenflut steht die IT mit traditionellen Maßnahmen der Datenverarbeitung natürlich auf verlorenem Posten.

Die einzige realistische Lösung IoT-Daten effektiv zu verarbeiten ist die Automatisierung. Sie kann Daten und Erkenntnisse in Echtzeit aufnehmen, transformieren und so bereitzustellen, dass Unternehmen sie nutzen können. Die Automatisierung der IoT-Datenflüsse kann so sicherstellen, dass IT-Teams die ständig wachsende Datenmenge aufnehmen können und in der Lage sind, schnell Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Cloud-Computing

Auch beim anderen großen Thema der IT - der Cloud - spielt Automatisierung eine Schlüsselrolle. In der Cloud bewegen sich heute, zu einem unterschiedlichen Grad, schon fast alle Unternehmen. Die Cloud ist jedoch nicht nur ein neuer Ort, an dem Daten gespeichert werden und wo Applikationen laufen – die Cloud bedeutet auch die Weiterentwicklung der Arbeitsweise von Mitarbeitern, Teams und ganzen Organisationen. Dabei gilt es nicht nur in einer, sondern in den meisten Fällen gleich in verschiedenen Cloud-Umgebungen, zu navigieren. Um Multi-Cloud-Strategien erfolgreich einzuführen, müssen Unternehmen jedoch deutlich flexibler werden.

Und, man hätte es sich denken können, auch bei der Einführung und Entwicklung neuer Cloud-Umgebungen kann die Automatisierung helfen. Sind Prozesse beispielsweise automatisiert, können sie ohne großen Aufwand in andere Strukturen migriert werden - Migration komplexer Prozesse per Mausklick sozusagen. Dies macht die Nutzung von Hybrid- und Multi-Cloud zum Kinderspiel, deutlich weniger komplex und hilft dabei einen Cloud-Lock-in zu vermeiden.

„Automation First“ vor „Cloud First”

Durch die umfassende Digitalisierung hat die IT in Unternehmen eine äußerst wichtige Stellung eingenommen. Doch die Nutzung der IT ist natürlich kein Selbstzweck. Im Idealfall funktioniert die IT ohne viel Energie von den Kernaufgaben eines Unternehmens zu verschwenden.

Automatisierung ist dabei ein wichtiges Puzzlestück vieler Unternehmen, um ihr System zu vereinfachen, zu beschleunigen und damit wertvoller zu machen.

Unternehmen, die sich mit Automatisierung als Teil der Modernisierung ihrer IT beschäftigen, müssen sich entscheiden, welchen Teil ihrer IT sie zuerst automatisieren. Tendenziell wird zuerst in die Cloud migriert und dann automatisiert. Sinnvoll wäre es jedoch zuerst zu Automatisieren und anschließend in die Cloud zu migrieren, wo auch die automatisierten Prozesse einfach auf der neuen Plattform funktionieren. „Automation-First“ ist also ein sinnvoller Zwischenschritt, der vor dem Schritt in die Cloud gegangen werden sollte.

 

Rob Mellor, Vice President und General Manager EMEA
Rob Mellor
Vice President und General Manager EMEA, WhereScape

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