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Cloud ComputigDas neue White Paper der Experton Group vermittelt kurz und knapp Cloud-Einsparpotenziale im TCO-Vergleich auf Basis hochaktueller empirischer TCO-Ergebnisse aus dem Jahr 2015.

Der Experton Group Cloud Kalkulator, beauftragt durch Claranet, zeigt durch die empirische Analyse aus dem Jahr 2015 von über 150 anonymisierten Datensätzen, dass durch die Inanspruchnahme von Managed Services handfeste Kosteneinsparungen von durchschnittlich 25% erreicht werden. Diese Kosteneinsparungen sind workload-unabhängig und gelten für Projekte mit drei Jahren Laufzeit im Vergleich des Cloud-Betriebs gegenüber dem On-Premise-Betrieb.

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Managed Services – der unaufhaltsame Trend

Wie die Ergebnisse zeigen, rechnet sich die Inanspruchnahme von Managed Services für den Betrieb von Betriebssystemen, Datenbanken und Apps für Kunden eines solchen Betriebsmodells im TCO-Vergleich besonders gut. Dabei helfen Managed Service Provider vor allem Mittelständlern im Umgang und dem Betrieb von Public Clouds und deren Einbindung in hybride Systemlandschaften.

Managed Services Modelle versetzen Kunden darüber hinaus in die Lage, neue Premium-Servicemodelle mit maximaler Ausfallzeit von ca. acht Stunden pro Jahr (99,9% Verfügbarkeit) aufzubauen.

Neben der Kostenreduktion und der Aufgabe lästiger Basics im Rechenzentrumsbetrieb, zu denen Firewall und Loadbalancer Services gehören, profitieren Kunden also von dem Zugewinn an SLA-Konformität und Sicherheit. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf die eigene Kundenzufriedenheit und Reputation im Digitalen Wirtschaftskreislauf aus. Übergreifend ist festzustellen, dass über alle Einsatzszenarien (workloads) und mögliche Systemkonfigurationen hinweg Gesamteinsparungen von durchschnittlich 25% gegenüber dem On-Premise-Betrieb über drei Jahre nachgewiesen werden.

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Kostentreiber - Betriebskosten

Die maßgeblichen Kostenfaktoren eines Cloud Projektes stehen in Abhängigkeit zum prognostizierbaren Lastaufkommen, dem darin vorhandenen Anteil planbarer und nicht planbarer Peaks (Lastspitzen) sowie der Projektgröße. Je kleiner das Projekt (<20 Cores) und je unberechenbarer die Lastverteilung, desto größer sind die Einsparpotenziale durch die (Managed) Cloud. Während ein professioneller Cloud Provider notgedrungen auf Elastizität und Skalierung ausgelegt ist, müssen Anwender im Private (On Premise) Cloud Modell für alle Eventualitäten gewappnet sein und bei modernen Web-Kampagnen oder saisonalen Hochzeiten Infrastrukturen zum Lastausgleich vorhalten. Darüber hinaus kommen noch der Aufbau und das Halten von versierten Fachkräften hinzu, die nicht nur wissen, um was es sich bei der State of the Art Technology handelt, sondern diese auch proaktiv absichern können – prominente Beispiele von Festplattenverschlüsselungen gibt es zuhauf. Das Self Management birgt somit unnötige Risiken und Kostenberge (CAPEX), die im Managed Cloud Modell auf das Konto der operativen Kosten (OPEX) einzahlen und keine Kapitalbindung inkl. Abschreibung erfordern. Anwender verschaffen sich dadurch Luft bzw. gewinnen dadurch Zeit und Geld für andere Dinge entlang des strategischen Kerngeschäfts.

Der Vergleich zwischen den Kostenblöcken für die reine Infrastruktur bzw. den Aufbau eines Rechenzentrums und den Betriebskosten (Managed Service) zeigt, dass der operative Betrieb im Managed Service Modell auf Providerseite durchschnittlich 37% günstiger ist als in der On Premise Do it Yourself Variante. Auf Basis eines Projekt-Kostenanteils von 44% für den operativen Betrieb können Anwender hier bei einer mittleren Infrastruktur-Konfiguration über drei Jahre bis zu einer Millionen Euro einsparen.

Workloads – überall Einsparpotenziale

Die Vielzahl der anonymisierten, zugrundeliegenden Datenpunkte veranschaulichen individuell erzielbare und auch übergreifende Potenziale einer (Managed) Cloud bei Workloads bzw. Nutzungsszenarien in puncto:

  • Infrastruktur
  • Enterprise Application
  • Web Application
  • eCommerce
  • (Mobile) Workplace

Obwohl die Cloud primär für peak-intensive Workloads gedacht war und geschätzt wurde, zeigt sich in dieser empirischen Analyse ein klarer Trend zur Evaluation für Enterprise Applications, die historisch gesehen in den meisten Fällen keine großen Überraschungen hinsichtlich des Lastaufkommens bereithielten. Die Cloud als externer Service und Zugangsknoten in hybride Welten ist also „Enterprise Mature“ geworden.

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Übersicht von Cloud-Modellen – User Sweet Spot sind Managed IT Operations

Cloud ist zum Standard geworden. Unternehmen müssen sich also entscheiden, wie der Einstieg oder die Weiterentwicklung in diesen Bereich erfolgen soll. In vielen Fällen starten Unternehmen aus dem operativen Geschäft auf Basis von ad hoc Entscheidungen im Public Cloud Szenario mit neuen Services und ziehen bzw. migrieren die wichtigen Prozesse langsam über die „Cloudifizierung“ der eigenen OnPremise Infrastruktur, dem Managed/Hosted Private Cloud Modell bzw. der Enterprise Public Cloud auf ein notweniges Maß der Standardisierung, um in digitalen Ökosystemen von morgen mitspielen zu können.

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Fazit

Die Zahlen und Fakten belegen, dass Anwenderunternehmen nicht umhinkommen werden, sich intensiv mit dem Thema Cloud Computing zu befassen, um nachhaltig Kosten zu sparen, Elastizität zu gewinnen und wieder mehr Zeit für das Kerngeschäft zu haben.

www.experton-group.de


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