Kommentar

Worauf Unternehmen bei der Migration auf Windows 11 achten müssen

Quelle: mundissima / Shutterstock.com

Windows 11 wurde offiziell am 5. Oktober 2021 eingeführt und bietet viele neue Funktionen, wie eine neu gestaltete Benutzeroberfläche, eine einfachere Anpassung virtueller Desktops, eine optimierte Integration von Microsoft Teams und wichtige Sicherheitsverbesserungen. Ein Kommentar von Oliver Oehlenberg, Field CTO, EMEA bei Riverbed.

Nahezu alle Unternehmen sehen einen Mehrwert in Windows 11, aber eine vollständige Umstellung auf ein neues Betriebssystem kann in einem großen Unternehmen Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist klar, dass die Umstellung auf Windows 11 für CIOs im Jahr 2022 oberste Priorität haben wird. Daher hat Riverbed die aktuelle Windows 11-Adoption-Rate und die allgemeine Bereitschaft für Windows 11 weltweit untersucht.

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Die Vorteile von Windows 11 liegen auf der Hand, doch einige der Geräteanforderungen machen den Übergang von Windows 10 zu Windows 11 zu einer Herausforderung für viele Benutzer. Mehr als ein Drittel der derzeit genutzten Geräte ist nicht in der Lage, Windows 11 zu unterstützen. Zwar können sie durch Hardware-Upgrades für den Einsatz von Windows 11 fit gemacht werden, allerdings müssen auch knapp 12 % aller Geräte vollständig ersetzt werden, weil sie mit dem neuen Betriebssystem nicht kompatibel sind.

Der Hauptgrund dafür, dass Geräte ausgetauscht werden müssen, ist die Tatsache, dass Windows 11 ein Trusted Platform Module der zweiten Generation (TPM 2.0) benötigt und viele Geräte besitzen den aktuellen Chip noch nicht. 10 % der Geräte müssen ausgetauscht werden, weil das TPM ersetzt werden müsste, und weitere 11 % müssen aufgerüstet werden, damit sie TPM 2.0 kompatibel sind, bevor sie auf Windows 11 umgestellt werden können. Auch die Speicherkapazität vieler Geräte muss aufgerüstet werden. Rund 20% der Geräte verfügen nicht über genügend Speicherplatz, um das 64 GB große Datenpaket von Windows 11 zu migrieren.

Empfehlungen für Unternehmens- und Technologieverantwortliche

Die Umstellung auf Windows 11 wird für viele Unternehmen ein mehrmonatiger oder sogar jahrelanger Prozess sein, der allerdings unausweichlich ist. Zeitgleich müssen sich Unternehmen auch an hybride Arbeitsformen und mögliche Initiativen zur Rückkehr ins Büro anpassen. Die folgenden Empfehlungen werden Unternehmen helfen, ihren Mitarbeitern ein positives Arbeitsklima zu bieten und damit ihren Erfolg zu steigern.

Ein Schlüssel zur erfolgreichen Migration ist eine gut durchdachte Agenda, die die spezifischen Geräteanforderungen und die Leistung des Gerätebestands berücksichtigt. Bevor mit dem Austausch oder Upgrade von Geräten begonnen wird, sollten IT-Teams in Unternehmen ihren Gerätebestand genau untersuchen, um festzustellen, welche Geräte ersetzt werden müssen, welche aufgerüstet werden müssen und welche mit Windows 11 aktualisiert werden können. Wie bei anderen Betriebssystem-Upgrades auch, kann es viele nachgelagerte Auswirkungen auf die Geräte geben und zu Anwendungsausfällen kommen. Daher sollte die Anwendungs-Performance auch nach der Migration von Windows 11 im Auge behalten werden. Auch wenn Windows 11 ein umfangreiches Migrationsprojekt ist, können regelmäßige Betriebssystem-Updates und die möglichen Auswirkungen auf die Geräte- und Anwendungs-Performance leicht übersehen werden. Vor allem KMUs sollten die Entwicklung der Geräte- und Anwendungs-Performance nach Updates genau beobachten, um sicherzustellen, dass keine unvorhergesehenen Probleme auftreten.

Remote- und Hybridarbeit stellt weiterhin eine Herausforderung für viele IT-Teams dar. Sie müssen deshalb weiterhin die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Hybrid-Work überwachen. Es ist klar, dass selbst bei einer allmählichen Rückkehr ins Büro ein hoher Prozentsatz der Mitarbeiter weiterhin per Fernzugriff arbeiten wird. Deshalb sollten auch Beschleunigungstechnologien für Cloud, SaaS und Remote-Mitarbeiter in Erwägung gezogen werden. Moderne Netzwerke sind von vornherein hybrid. Dies bietet mehr Wege für den digitalen Datenverkehr, aber es garantiert keine verbesserte Digital-Experience für Endbenutzer. Moderne Beschleunigungslösungen können sowohl in der Cloud für IaaS-, PaaS- und SaaS-Workloads geparkt, als auch auf den Rechnern der Benutzer eingesetzt werden, um die negativen Auswirkungen von Latenz und Netzwerküberlastung speziell für Remote-Mitarbeiter zu beseitigen.

Über die Studie:

Der State of Digital Experience Report basiert auf Daten, die von Millionen von Mitarbeitergeräten aus Hunderten von Unternehmen weltweit gesammelt wurden, die von Riverbed über Alluvio Aternity Digital Experience Management-Lösungen verwaltet werden. Die Berichte handeln von den Riverbed integrierten erweiterten Analyse- und benutzerdefinierten Berichtsfunktionen.

www.riverbed.com

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