Stormshield Network Security (SNS) 5.1

Stormshield erweitert Network Security für hybride IT-Umgebungen

Security

Stormshield hat die neue Version seiner Firewall- und Netzwerksicherheitslösung Stormshield Network Security (SNS) 5.1 vorgestellt.

Die Aktualisierung soll Unternehmen dabei unterstützen, hybride und verteilte IT-Infrastrukturen sicherer zu betreiben und gleichzeitig die Verwaltung komplexer Sicherheitsarchitekturen zu vereinfachen.

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Nach Angaben des zur Airbus-Gruppe gehörenden Cybersicherheitsanbieters richtet sich die neue Version insbesondere an Unternehmen und Behörden, die Cloud-Plattformen, verschiedene Herstellerlösungen und identitätsbasierte Sicherheitskonzepte in einer gemeinsamen Infrastruktur einsetzen.

Einfachere Vernetzung unterschiedlicher IT-Umgebungen

Ein Schwerpunkt von SNS 5.1 liegt auf der verbesserten Anbindung heterogener Netzwerke. Neue Virtual Tunnel Interfaces (VTI) erleichtern die Einrichtung von VPN-Verbindungen zu Lösungen anderer Hersteller sowie zu Cloud-Anbietern.

Durch standardisierte Tunnelkonfigurationen sollen sich Bereitstellung und Betrieb vereinfachen. Gleichzeitig können Unternehmen den administrativen Aufwand reduzieren und die Verwaltung verteilter Netzwerkumgebungen vereinheitlichen.

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Bedrohungen gezielter erkennen

Mit der neuen Version führt Stormshield außerdem personalisierte Indicators of Compromise (IoCs) ein. Unternehmen können dadurch Bedrohungsindikatoren einsetzen, die speziell auf ihre Branche, ihre Infrastruktur oder ihre individuelle Gefährdungslage abgestimmt sind.

Dieser Ansatz soll es ermöglichen, Threat-Intelligence gezielter in den Sicherheitsbetrieb einzubinden und Angriffe schneller zu erkennen sowie wirksamer einzudämmen als mit allgemeinen Signaturen allein.

Ein weiterer Fokus liegt auf der stärkeren Integration von Identitäts- und Zugriffsmanagement. Die Single-Sign-on-Funktionen wurden erweitert und unterstützen nun zusätzliche Cloud-Dienste sowie lokale IT-Umgebungen.

Dadurch lassen sich Benutzeridentitäten zentral verwalten und Sicherheitsrichtlinien konsistenter über Anwendungen, Netzwerke und unterschiedliche Systeme hinweg umsetzen.

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Multi-Faktor-Authentifizierung ohne zusätzliche Software

Neu ist außerdem eine agentenlose Multi-Faktor-Authentifizierung für IPsec-VPN-Verbindungen. Anwender können dabei die bereits im Betriebssystem vorhandenen VPN-Clients nutzen, ohne zusätzliche Software installieren zu müssen.

Nach Angaben von Stormshield soll dies die Einführung einer stärkeren Authentifizierung vereinfachen und gleichzeitig die Akzeptanz bei den Nutzern erhöhen. Für IT-Abteilungen entfällt zudem der Aufwand für die Verteilung und Wartung zusätzlicher Clients.

Mit Stormshield Network Security 5.1 verfolgt das Unternehmen das Ziel, Sicherheit und Bedienbarkeit stärker miteinander zu verbinden. Laut Stormshield sollen Sicherheitsfunktionen nicht nur vor Angriffen schützen, sondern sich auch möglichst nahtlos in bestehende Netzwerk-, Identitäts- und Betriebsprozesse integrieren lassen.

Die neue Version ist ab sofort verfügbar und richtet sich insbesondere an Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen, die hybride oder besonders schutzbedürftige IT-Umgebungen betreiben und ihre Netzwerksicherheit bei gleichzeitig geringerem Verwaltungsaufwand ausbauen möchten.

(red/Stormshield)

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