Der IT-Sicherheitsanbieter genua portiert seinen VPN-Client genuconnect auf macOS und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten seiner Lösung für geschützte Unternehmensnetze.
genua erweitert hochsicheren VPN-Client auf macOS

Die Software soll voraussichtlich Ende 2026 verfügbar sein und durchläuft derzeit das Zulassungsverfahren des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Verarbeitung von Verschlusssachen der Stufe VS-NfD.
Zulassung für sensible Daten geplant
Mit der macOS-Version sollen künftig auch Apple-Rechner für besonders geschützte Arbeitsplätze eingesetzt werden können. Die bereits zugelassene Windows-Variante dient dabei als Vergleich für das angestrebte Schutzniveau. genua, ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, strebt an, die BSI-Zulassung bis zum geplanten Verkaufsstart abzuschließen.
Die Software richtet sich unter anderem an Behörden, geheimschutzbetreute Organisationen und Unternehmen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf, etwa im Bereich kritischer Infrastrukturen. Sie soll eine sichere Verbindung zum internen Unternehmensnetz ermöglichen, auch wenn Beschäftigte aus dem Homeoffice oder unterwegs auf nicht vertrauenswürdige Netzwerke angewiesen sind.
Quantenresistente Verschlüsselung und zentrale Verwaltung
genuconnect nutzt eine in Deutschland entwickelte VPN-Technologie mit quantenresistenter Verschlüsselung. Für den Einsatz in größeren IT-Umgebungen ist der Client laut Hersteller auf umfangreiche Installationen ausgelegt. Auch Infrastrukturen mit mehr als 100.000 VPN-Clients sollen unterstützt werden.
Die zentrale Verwaltung erleichtert die Administration vieler Geräte. Zudem lässt sich die Software in gängige Roll-out-Verfahren und bestehende Public-Key-Infrastrukturen (PKI) integrieren. Als Gegenstellen dienen die VPN-Gateways genuscreen und genuscreen Virtual.
Die Lösung soll außerdem die Anbindung von iPhones und iPads in entsprechenden Apple-indigo-Umgebungen unterstützen.
Integration in macOS
Der Client ist auf eine enge Einbindung in Apples Betriebssystem ausgelegt und soll die verfügbaren Hardwareressourcen nutzen, ohne die Arbeit der Anwender wesentlich zu beeinträchtigen. Anwendungen im internen Unternehmensnetz sollen dadurch auch bei anspruchsvollen Aufgaben flüssig laufen.
Mit der Erweiterung auf macOS können Organisationen ihre Auswahl an Endgeräteplattformen vergrößern. Ob und in welchem Umfang die Lösung eingesetzt werden kann, hängt bei besonders schutzbedürftigen Anwendungen jedoch auch von der angestrebten BSI-Zulassung und den jeweiligen Sicherheitsanforderungen ab.
(red/genua)







