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Die ABAS Software AG hat angekündigt, mit ihrem langjährigen Partner ABAS Projektierung fusionieren zu wollen. Ulrich Parthier, Herausgeber it management sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden der ABAS Software AG Werner Strub und Ursula Bracke, Geschäftsführerin der ABAS Projektierung Holding über die mit der Fusion verbundenen Ziele und darüber wie das neue Management des zukünftigen Unternehmens aussehen wird.

Ulrich Parthier: Was bedeutet der Zusammenschluß in Zahlen?

Ursula Bracke

Ursula Bracke: Wir streben einen Zusammenschluss auf Augenhöhe an. Künftig wollen beide Partner ihre Kompetenzen aus Software-Entwicklung, Vertrieb und Projektgeschäft bündeln. Damit entsteht ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 33 Millionen Euro und über 300 Mitarbeitern.

Ulrich Parthier: Welche Ziele verfolgen die Partner mit der Fusion?

Werner Strub: Wir wollen die Weiche für eine langfristige, erfolgreiche Unternehmensentwicklung stellen und eine tragfähige Unternehmensführung installieren, die abas unter Wahrung unserer gemeinsamen Werte, Verlässlichkeit, Kontinuität, Fairness, Unabhängigkeit und Menschlichkeit in die Zukunft führt. Es fusionieren zwei starke Unternehmen die sich sehr gut ergänzen. Durch den zusätzlichen Fokus auf Beratung und Implementierung erwarten wir, ein schnelleres organisches Wachstum erreichen zu können. Durch die Kenntnisse und Erfahrungen aus der Betreuung der dann über 500 direkten Kundeninstallationen werden wir die abas Business Suite noch zielgerichteter an den Anforderungen des Marktes weiterentwickeln. Durch den Zusammenschluss werden wir unser Projekt- und Implementierungsgeschäft ausbauen und so ein zweites starkes Standbein ergänzend zum reinen Lizenzgeschäft bekommen. Wir wollen langfristig als der Anbieter mit den besten ERP-Implementierungen im internationalen Mittelstand wahrgenommen werden. Dieses Ziel erreichen wir nur in einem Ökosystem mit hochqualifizierten Software-Partnern. Daher werden wir die Erfahrung und das Know-How der neuen Kollegen aus dem Direktvertrieb und dem Projektgeschäft ins Partnermanagement einbringen, um die abas Reseller und Implementierungspartner weltweit im Hinblick auf Vertriebs- und Projektqualität weiter voran zu bringen.

Ursula Bracke: Wir wollen unsere Projekterfahrung zukünftig auch in die Weiterentwicklung der Software einfließen lassen. Davon profitieren sowohl unsere Anwender als auch das gesamte abas Partnernetzwerk. Wir sehen derzeit im Projektgeschäft eine Verlagerung von der individuellen Software-Implementierung hin zur Prozessoptimierung im Anwenderunternehmen. Ein entsprechender Ausbau des Dienstleistungsportfolios in diesem Bereich wird unseren Anwendern helfen, sich hier Potenzial zu erschließen. Darüber hinaus werden wir durch verstärkte Standardisierung Implementierungsprojekte kostengünstiger anbieten können.

Ulrich Parthier: Was bringen die Partner in das neue Unternehmen ein?

Werner StrubWerner Strub: abas ist eine internationale Unternehmensgruppe die heute rund 135 Mitarbeiter bei der ABAS Software AG beschäftigt. Im Verbund der rund 50 abas Vertriebs- und Implementierungspartner sind weltweit etwa 750 Mitarbeiter tätig. An 31 dieser 50 abas Vertriebs- und Implementierungspartner sind wir beteiligt. Der Initiator unserer Software Wolfgang Dannemann hat einmal gesagt, dass sich qualitativ gute Software im Markt immer durchsetzen wird. Nach diesem Credo entwickeln wir auch weiterhin unser flexibles und dabei upgradefähiges ERP-Komplettpaket. Das zeichnet unsere Software aus und ist im Markt einzigartig.

Ursula Bracke: Die ABAS Projektierung wird ihr Know-how in den Bereichen Direktvertrieb und Softwareeinführung sowie rund 500 Kunden in das zukünftige Unternehmen einbringen. Bei den Kunden handelt es sich um Kleinunternehmen mit 20 Mitarbeitern bis zum gehobenen Mittelstand mit bis zu 2.000 Mitarbeitern. Unsere Spezialisierung liegt in der Einführung der abas Business Suite und der kontinuierlichen, partnerschaftlichen Betreuung und Weiterentwicklung unserer Kunden nach dem Echtstart. Wir beschäftigen aktuell 165 Software-Experten und unterhalten elf Standorte, darunter auch internationale Lokationen wie in Indien und China. Die heutige Struktur der ABAS Projektierung Holding GmbH wird auch nach erfolgter Fusion beibehalten.

Ulrich Parthier: Wie sieht das Management des neuen Unternehmens aus?

Werner Strub: Das zukünftige Management des Unternehmens wird aus zunächst fünf Personen bestehen: Neben meiner Person werden die beiden Geschäftsführer der ABAS Projektierung Holding GmbH Michael Baier und Ursula Bracke die Bereiche Projektarbeit sowie Human Resources verantworten. Der bisherige Technik-Vorstand Jürgen Nöding wird weiterhin den Bereich Software-Entwicklung vorstehen, während Mario Raatz Marketing und Vertrieb verantwortet. Ich werde den Vorstandsvorsitz behalten und den Bereich Finanzen verantworten. Außerhalb des Vorstands wird sich Peter Forscht zukünftig noch stärker um die Entwicklung, Betreuung und den weiteren Ausbau der Software-Partner im Ausland kümmern. Auch der Aufsichtsrat soll erweitert werden. Zudem wird eine Art Vertriebspartner Beirat zur Abstimmung der Aktivitäten des Partnernetzwerks gebildet, um auch nach der Fusion konstruktiv zusammenzuarbeiten.


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