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Pauline Dornig

Pauline Dornig

Deutschlands Mittelstand im Visier der Cyberkriminellen

Hacker, Babuk, Hypervisor, Ransomware

Fünf von sechs Unternehmen waren im Jahr 2022 Ziel von E-Mail-Phishing – viele auch mehrfach. Auch Ransomware-Angriffe belasten die deutsche Wirtschaft weiterhin stark: 73 % der befragten Unternehmen wurden im vergangenen Jahr Opfer einer Attacke. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Cybersecurity-Experten Mimecast in Zusammenarbeit mit statista, deren Fokus auf der Sicherheit der E-Mail- und Collaboration-Tools von Microsoft 365 (M365) in deutschen Unternehmen liegt. Diese gehören zu den meistgenutzten Office-Anwendungen und sind entsprechend häufig Angriffsziel von Cyberkriminellen.

Drei Viertel der Young Professionals mit Burnout-Erfahrung 

Burnout

Im Young Professional Attraction Index (YPAI) untersucht Academic Work, Spezialist für die Vermittlung und IT-Intensivtrainings, jedes Jahr die Attraktivität von Unternehmen für junge Arbeitnehmende. Im Rahmen der diesjährigen Studie wurde nicht nur ein Ranking der beliebtesten Arbeitgebenden erstellt, sondern auch der Frage nachgegangen, wie verbreitet Burnout unter Young Professionals ist und was die Ursachen für Burnout sind.

Datenmengen überfordern deutsche Unternehmen

Datenmanagement

Rund 73 Prozent der deutschen Unternehmen fühlen sich mit der Menge der von ihnen verwalteten Daten überfordert und 63 Prozent befürchten, dass ihre derzeitige Infrastruktur nicht in der Lage sein wird, zukünftige Anforderungen zu erfüllen. Das hat eine neue Umfrage von Hitachi Vantara, der Tochtergesellschaft von Hitachi, ergeben. Während neue und interessante datenintensive Technologien und Anwendungen wie Generative AI einen wahren Goldrausch auslösen, der zu mehr Erkenntnissen, Automatisierung und besseren Prognosen führt, verschärfen diese Technologien gleichzeitig den Druck auf die bereits angespannte Infrastruktur und Hybrid- Cloud-Umgebungen, auf denen sie laufen.  

SAP Industry Cloud – Spezialisierte Branchenlösungen für schnellen Einsatz

Datenanalyse, SAP, SAP Datasphere

Für Unternehmen mit komplexen Strukturen bieten ERP-Systeme in der Verwaltung der Geschäftsprozesse viele Vorteile. Doch die Entwicklung der Systeme erfordert Zeit – und je umfassender beziehungsweise schwieriger sich die Integration erweist, desto länger dauert die Implementierung. Zudem muss die Software häufig an die Geschäftsprozesse angeglichen werden. Müssen Änderungen vorgenommen werden, ist es auch möglich, dass das ERP-System, an dem so lange gearbeitet wurde, sich sehr weit vom SAP-Standard entfernt hat.

8 von 10 Startups kooperieren mit etablierten Unternehmen

Startup

Tech-Startups haben frische Ideen und setzen zumeist auf innovative Technologien, Mittelständler oder Global Player kennen sich im Markt aus und haben einen großen Kundenstamm – von Kooperationen können beide Seiten profitieren. 8 von 10 Tech-Startups (83 Prozent) in Deutschland arbeiten mit etablierten Unternehmen zusammen. 60 Prozent entwickeln gemeinsam Produkte oder Dienstleistungen, bei 21 Prozent sind etablierte Unternehmen finanziell am Startup beteiligt. Und etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) berichtet von anderen Formen der Kooperation, etwa bei Gründungswettbewerben. Nur 14 Prozent geben an, überhaupt keine Zusammenarbeit zu haben.

„Neues EU-USA-Datenschutz­abkommen ist so fragwürdig wie die beiden Vorgänger“

Sicherheit, Komfort

„Das neue Data Privacy Framework für den Datenaustausch zwischen der EU und den USA wird sich als ähnlich fragil erweisen wie die beiden Vorgänger Safe Harbor und Privacy Shield“, mutmaßt der Hamburger Datensicherheitsexperte Detlef Schmuck. Er begründet: „Der Datenschutz spielt in den USA eine viel geringere Rolle als in Europa. Darüber lässt sich auch mit noch so ausgeklügelten Rechtsverordnungen nicht hinwegtäuschen, solange sich in der Substanz nichts ändert.“ Er warnt: „Die Bürger und Unternehmen in der Europäischen Union werden damit in einer falschen Sicherheit gewiegt, die faktisch überhaupt nicht gerechtfertigt ist.“

Digitalisierte Branchen nicht immer widerstandsfähiger als nicht digitalisierte

Digitalisierung

Weit verbreitet ist die Annahme, dass die Digitalisierung Unternehmen und Branchen bei der Bewältigung von Krisen helfen kann. Doch inwiefern haben sich stark digitalisierte Sektoren in der Covid-19-Krise als widerstandsfähiger herausgestellt? Dieser Frage hat sich ein Team vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) anhand von sozioökonomischen Parametern vor und nach der Corona-Krise gewidmet. Das überraschende Ergebnis: Weniger digitalisierte Branchen weisen teilweise eine höhere Widerstandsfähigkeit in der Krise auf. Ein möglicher Erklärungsgrund für diese Resilienz ist staatliche Unterstützung.

Google: KI-Chatbot Bard jetzt auch in Deutschland verfügbar

ChatGPT Google Bard

Google hat seinen KI-Textroboter Bard in Deutschland und in der EU gestartet. «Bard ist jetzt in den meisten Ländern der Welt verfügbar, darunter in allen Staaten der Europäischen Union und Brasilien», sagte Google-Manager Jack Krawczyk, der bei dem Internetriesen für Bard verantwortlich ist. Das bisher größte Update von Bard umfasse auch die Unterstützung der am häufigsten gesprochenen Sprachen, darunter Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Hindi und Spanisch. Bislang konnte Bard nur auf Englisch, Japanisch und Koreanisch bedient werden.

5G SASE für Sicherheit in Mobilfunk- und Hybrid-WANs

Mobilfunk Security

Cradlepoint hat die schrittweise Einführung der ersten 5G-optimierten Secure-Access-Service-Edge-Lösung (SASE) angekündigt, die für Unternehmen entwickelt und speziell für Einsätze im WWAN (Wireless Wide Area Network) konzipiert ist. Durch die einzigartigen Mobilfunkfähigkeiten und die Benutzerfreundlichkeit der cloud-basierten Verwaltungssoftware „Cradlepoint NetCloud Manager“ verwirklicht „Cradlepoint 5G SASE“ einen Zero-Trust-Ansatz und verbindet diesen mit Cellular Intelligence sowie Cloud- und SIM-basierter Sicherheit.

Intel zieht erstes Unternehmen nach Magdeburg: 300 neue Jobs

Intel

Mit dem niederländischen Hightech-Unternehmen Sioux kommt der erste Konzern im Zuge der Intel-Ansiedlung nach Magdeburg. Sioux will nach eigenen Angaben in Barleben ein Forschungs- und Entwicklungszentrum aufbauen. In den kommenden drei Jahren sollen rund 300 Jobs entstehen, sagte Leon Giesen, Geschäftsführer von Sioux Technologies am Mittwoch. Zudem rechne man damit, dass im Umfeld des Unternehmens mehr als 1000 weitere Jobs entstehen werden. Etwa 20 Millionen Euro sollen in den neuen Standort bei Magdeburg investiert werden. Dies sei eine kleine Investition in Fläche und Gebäude, aber es gehe um das Know-how der Menschen. Dazu soll es auch enge Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen geben.

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