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Mobile Klein50 Prozent der Befragten erwähnten einen Anstieg der Mitarbeiterproduktivität um mehr als 10 Prozent als Ergebnis der Einführung von Mobile-Lösungen.

IBM hat die Ergebnisse einer neuen Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 90 Prozent der befragten Unternehmen bereit sind, ihre Investitionen in Mobile-Technologien in den nächsten 12-18 Monaten auf gleicher Höhe zu halten oder zu erhöhen. Einer der Gründe für die erhöhten Investitionen ist der direkt messbaren Einfluss auf die Geschwindigkeit und Produktivität. Zum Beispiel nannte die Hälfte der Befragten einen Anstieg um mehr als 10 Prozent in der Produktivität der Mitarbeiter als Folge ihrer Mobile-Technologie-Einführung.

Basierend auf den Antworten von mehr als 600 Befragten in 29 Ländern und acht Branchen betont der Bericht: "The Updwardly Mobile Enterprise: Setting the Strategic Agenda" die Geschäftsvorteile beim Einsatz von Mobile-Technologien, durch die sich die Interaktion mit Kunden grundlegend verändern kann, ebenso die Entwicklung und Bereitstellung innovativer Produkte und Dienstleistungen für den Markt.

Der Bericht untersucht auch besonders eine Teilmenge der Befragten, die "Mobile-Strategie-Leader". Dabei handelt es sich um Organisationen, die bereits eine klare Richtung für ihre Mobile-Strategie haben und diese als wettbewerbsdifferenzierenden Faktor verstehen. Von den befragten "Leadern" berichten 73 Prozent messbare Rückflüsse ihrer Mobile-Investitionen, während 81 Prozent sagen, dass Mobile-Technologie die Art, wie sie Geschäfte machen, grundlegend verändert hat.

Um die Lücke zwischen Leadern und Peer-Gruppen zu schließen, ist es wichtig, zu untersuchen, wie Kernherausforderungen bei Mobile derzeit innerhalb der Organisationen adressiert werden. Während beispielsweise viele Unternehmen mit Mobile mehrere Innovationspfade verfolgen, konzentriert sich die Mehrheit der Leader (62 Prozent) auf die Innovation beim Unternehmensgeschäftsmodell - was bedeutet, dass sie ihre Rolle in der Wertschöpfungskette neu definieren.

"Heute ist Mobile ein sich schnell entwickelnder Game Changer für die Transformation im Geschäft, der Innovation und Interaktion auf eine neue Ebene hebt", sagt Kevin Custis, IBM Social Business und Mobile Practices Leader.  "Es wäre viel zu kurz gegriffen, Mobile einfach nur als neues Gerät oder einen neuen Kanal für Transaktionen zu definieren. Die Organisationen, die als erste aus dieser Transformation kommen, werden die sein, die Mobile-Technologie priorisieren, um neue Geschäftsmodelle und Kundenerfahrungen zu schaffen. "

Mobile zur Priorität machen - und die Herausforderungen angehen

Während nur 20 Prozent der Unternehmen heute glauben, dass sie bereits eine überlegene oder führende Mobile-Strategie im Vergleich mit ihren Mitbewerbern haben, glauben mehr als doppelt so viele (44 Prozent), dass ihre Mobile-Strategie in den nächsten drei Jahren vor der ihrer Wettbewerber liegen wird.

Mobile-Leader investieren stark in BYOD-Strategien. Während die Leader mehr als doppelt so häufig einen BYOD-Ansatz für Mitarbeiter fahren im Vergleich zu anderen Organisationen (66 Prozent gegenüber 32 Prozent), bieten die Leader auch eher die notwendige Unterstützung, um diese Programme erfolgreich zu machen mit gut dokumentierten Policies und IT-Unterstützung. Um BYOD-Initiativen effektiv zu unterstützen, sollten Organisationen jedoch zunächst die verschiedenen Mobile-Anwendungsfälle in der Organisation evaluieren, wie den Zugang zu Apps für verbesserten Kundenservice, und nicht nur die Geräte, die sie zu unterstützen bereit sind

Von Mobile-Strategie-Leadern Business-Transformation lernen

Während die Daten zeigen, dass starke Fortschritte bei Mobile stattfinden, sind globale Organisationen, die als Mobile-Strategie-Leader kategorisiert werden, in der Minderheit (14 Prozent). Laut dem Bericht sind die drei wichtigsten Mobilen-Herausforderungen für Organisationen:

  • Die Integration von Mobile-Anwendungen mit bestehenden Systemen (54 Prozent)
  • Die Implementierung von End-to-End-Sicherheitslösungen für Geräte und Apps (53 Prozent)
  • Die Reaktion auf Veränderungen in der Technologie und bei Mobile-Geräten in einem angemessenen Zeitraum (51 Prozent)


Mobile-Strategie Führer ragen in mehreren relevanten Kategorien wie Analytik, Geschwindigkeit, Integration und Sicherheit heraus.

  • Analytik - Rund 70 Prozent der befragten Leader beschreiben sich selbst als effektiv in Bereichen wie in der Handhabung strukturierter und unstrukturierter Mobile-Daten, im Umgang mit großen Datenmengen, in der Mobile-Daten-Analyse und Ableitung von Entscheidungen auf der Grundlage dieser Daten. Weniger als 37 Prozent der Non-Leader fühlen sich in der Lage, mit diesen Themen umzugehen.
  • Geschwindigkeit - Die Umfrageergebnisse unterstreichen eine der wichtigsten Stärken einer effektiven Mobile-Umgebung: die zeitnahe Bereitstellung von Informationen, um Kunden unabhängig vom Standort zu bedienen. 58 Prozent der Befragten berichten, dass ein wichtiger Vorteil der Verwendung von Mobile zur Produktivitätsverbesserung der Mitarbeiter die schnellere Antwortzeit an Kunden ist. Neben der Fokussierung auf den Ausbau ihrer Netzwerkinfrastruktur planen 78 Prozent der Leader-Gruppe (gegenüber 44 Prozent der Non-Leader) ihre Investitionen dafür zu erhöhen, daß Mitarbeiter außerhalb des Büros arbeiten können.
  • Integration - Mobile-Strategie-Leader nennen Integration als einen Bereich, bei dem sie erfolgreicher waren gegenüber ihren Vergleichsgruppen. 70 Prozent der Leader geben an, daß sie erfolgreich waren im Aufbau von Interoperabilität mit anderen Systemen, in der Nutzung von APIs für externe oder Cloud-basierte Datendienste und in der Bereitstellung einer serviceorientierten Architektur (SOA) sowie im Austausch von Informationen zwischen den Systemen und Geräten. Nur etwa 40 Prozent der Non-Leader berichten von Erfolgen in diesen Aufgaben.
  • Sicherheit - Mobile-Strategie-Leader erkennen die Bedeutung, Mobile-Einrichtungen abzusichern. 79 Prozent berichten, dass ihre Organisationen gut dokumentierte Richtlinien für die Mitarbeiter zum Einsatz von Mobile-Technologie eingeführt haben (gegenüber 48 Prozent der Non-Leader). Insgesamt sind Leader effektiver in der Adressierung von Mobile-Sicherheitsfragen. Sie priorisieren ihre Aktionen rund um den Schutz von Daten, den Aufbau sicherer Konnektivität und das Geräte-Management.


Finanzbranche liegt vorn

Vergleiche der Antworten aus der Finanzbranche gegenüber anderen Branchen zeigen, wie diese Branche bereits Mobile-Technologie priorisiert.  Zum Beispiel berichten 51 Prozent der Bankorganisationen von einem messbaren ROI ihrer Mobile-Initiativen im Vergleich zu 34 Prozent ihrer Peers. In Bezug auf die Produktivität der Mitarbeiter sind die Bereiche, in denen Bankorganisationen sich abheben, der Einsatz von Mobile zur Verbesserung der internen Zusammenarbeit, zur Bereitstellung von Vertriebswerkzeugen und der Schaffung von Mitarbeiter-Self-Serviceangeboten. Im Vergleich zu Mobile-Leadern haben Bankorganisationen noch Aufholbedarf beim Einsatz von BYOD. Die Ergebnisse zeigen, dass 37 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Bank einen BYOD-Ansatz hat im Vergleich zu 66 Prozent der Mobile-Leader insgesamt, die BYOD implementiert haben.

Die Studie: Details und Quellen

Die "Upwardly Mobile"-Studie über Mobile-Enterprise-Trends wurde erstellt auf Basis einer Online-Befragung von mehr als 600 Teilnehmern und etwa 30 Einzel-Interviews in 29 Ländern und acht Branchen. Die Befragten vertraten verschiedene Aufgabenbereiche mit Kenntnis der Mobile-Enterprise-Strategie ihrer Organisation. Die Interviews wurden vom IBM Institute for Business Value und vom Forschungspartner Oxford Economics durchgeführt.

www.ibm.com

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