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20.02.18 - 21.02.18
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CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
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In Berlin, Maritim proArte

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03.03.18 - 03.03.18
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Search Marketing Expo 2018
20.03.18 - 21.03.18
In München, ICM – Internationales Congress Center


Shutterstock Hand Mit Wolke 120Cloud Computing zählt zu den wichtigsten Entwicklungen der Informationstechnologien. Experten sprechen von einem Paradigmenwechsel. Vor allem der Mittelstand profitiert von der Technik, die man nicht sieht, so eine neue Studie.

Cloud Computing ist für die meisten Privatanwender und Geschäftskunden gleichbedeutend mit dem Speichern von Daten im Internet. Doch es steckt weitaus mehr hinter dem heißen Techniktrend: Auch Rechenkapazitäten lassen sich aus der Wolke beziehen, ebenso Software mieten, Videokonferenzen organisieren oder Apps entwickeln – im Prinzip meint Cloud Computing nichts anderes, als technische Infrastrukturen und Anwendungen an einen Provider auszulagern.

Die Anbieter von Cloud Computing unterscheiden drei Services: Beim Modell „Infrastructure as a Service“ nutzen Unternehmen je nach Bedarf Server-, Speicher- und Netzkapazitäten der Provider. Auch die Entwicklung webbasierter Anwendungen ist möglich. Dafür stellen die Provider eine Plattform bereit, im Fachjargon "Platform as a Service" genannt. "Software as a Service" erlaubt Firmen die geräteunabhängige Nutzung von Software über einen Webbrowser.

Cloud Computing erlaubt zielsichere Ressourcennutzung
 

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen kann sich Cloud Computing lohnen: Weil sie Speicherkapazitäten auslagern können, verringert sich ihr Investitionsbedarf. "Die Unternehmen müssen keine teuren Softwarelizenzen mehr erwerben. Und sie müssen keine energiehungrigen Rechenzentren selbst einrichten", sagt Hans-Joachim Otto, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Stattdessen könnten sie die Ressourcen der Provider nutzen, die sie tatsächlich brauchen. Weiterer Vorteil: Mittelständler erhalten damit die Chance, immer auf die neuesten Technologien zu setzen.

Bislang nutzen vor allem Privatkunden und Großkonzerne Cloud-Computing-Dienste. Der klassische Mittelstand hingegen agiert bislang vergleichweise zögerlich: So steht nach Angaben der Analysten von Pierre Audoin Consultants jeder zweite Technikchef in Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern Cloud Computing ablehnend gegenüber. Grund: Sicherheitsbedenken.

Cloud-Computing-Anbieter schützen Daten meist besser 
 

Doch diese sind ungerechtfertigt: Anbieter von Cloud-Computing-Diensten verschlüsseln sensible Firmendaten in der Regel besser als die mittelständischen Unternehmen selbst. „Generell gilt, dass in Cloud-Computing-Strukturen höhere Sicherheitsstandards zu vernünftigen Kosten realisiert werden können, als es ein kleines oder mittelständisches Unternehmen selbst leisten kann“, sagt Dieter Kempf, Präsident des IT-Verbands Bitkom.

Viele Mittelständler müssen aus Platzgründen ihre Server in meist ungeschützten Büro- und Kellerräumen unterbringen, zu denen viele Menschen Zugang haben. Cloud-Anbieter hingegen statten ihre Rechenzentren mit Einlasskontrollen, Brandabschottungen, Kühlsystemen sowie mehrfach redundant ausgelegten Server und Leitungen aus.

Zudem bildet Cloud Computing den Boden für das mobile Internet: Unabhängig von Ort und Endgerät sind Daten und Anwendungen aus der Cloud jederzeit verfügbar. Die Mitarbeiter benötigen lediglich Browser und Internetanschluss, um an ihre Daten zu kommen. Nur eine ausreichende Bandbreite ist unabdingbar für die Performance der Cloud-Dienste.

Die passende Infrastruktur ist wichtig
 

Dem Schutz der eigenen sensiblen Firmendaten gilt die höchste Priorität bei der Wahl des passenden Cloud-Anbieters. Daneben ist aber auch das Portfolio an Infrastruktur, Netzzugang und Anwendungen entscheidend. Transparente Preis- und Abrechnungsmodelle sowie Kundenservice sollten weitere Kriterien bei der Wahl des Providers sein.

Die Deutsche Telekom etwa betreut in Deutschland rund 2,7 Millionen Geschäftskunden und bietet als Cloud-Anbieter die komplette Verantwortung für Verbindung, Betrieb, Leistungsangebot, Abrechnung und Datensicherheit. Darüber hinaus bündelt sie auf dem Business Marketplace aktuell mehr als 40 Cloud-Anwendungen von über 20 Partnern, darunter Projektmanagement- oder Finanzsoftware, Sicherheits- und Backup-Lösungen.

Cloud-basierte Dienste haben ein Wachstumspotenzial: Laut der Marktanalysefirma Pierre Audoin Consultants werden Anwendungen aus der Wolke in Deutschland bis 2016 pro Jahr im Schnitt um 31 Prozent wachsen. In drei Jahren soll das Gesamtvolumen bei mehr als 14 Milliarden Euro liegen. Die Wolke wird stark.

Björn Maatz

Downloads
Cloud Whitepaper Mittelstand (PDF: 1926 KB)

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