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Viele Unternehmen möchten die Vorteile, die sich durch einen Fernzugriff auf zentrale Unternehmensressourcen bieten, nicht mehr missen. Mit Remote Access Lösungen lassen sich leicht und kostengünstig die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen und die Effizienz des Unternehmens verbessern.

Bei der Beschaffung einer Remote Access-Lösung stehen jedoch viele Unternehmen vor der Frage, ob man sich für eine Hardware Appliance oder eine reine Software-Lösung entscheidet.
 
Reine Software-Lösungen können mit einer beliebigen Hardware betrieben werden. Daher sind die Anschaffungskosten in der Regel niedriger. Einerseits kann bereits existierende Hardware einfach weiter verwendet werden. Andererseits genügt es, günstige „Standard-Hardware“ für den Betrieb der Software zu beschaffen. Das Argument, dass Hardware Appliances besondere Komponenten für den Remote Access beinhalten, ist mittlerweile hinfällig. Hardware Appliances verwenden heute dieselben Komponenten, die auch in Standard-Hardware eingebaut sind.
 
Unternehmensanforderungen ändern sich oft von heute auf morgen: Gut, wenn die IT so strukturiert ist, dass sie schnell und einfach an die geänderten Bedürfnisse angepasst werden kann. Reine Software-Lösungen eignen sich für ein solches Umfeld besonders gut – sie sind einfach in die IT-Struktur des Unternehmens zu integrieren und flexibel skalierbar. Abhängig von dem Umfang der Änderung, genügt es oft, zusätzliche Software-Lizenzen zu beschaffen, ohne die Hardware zu tauschen. Bei Hardware Appliances ist die Skalierbarkeit oft stark nach oben begrenzt.
 
Die Möglichkeit, reine Software-Lösungen virtualisiert zu betreiben, sollte auch bei der Entscheidungsfindung einbezogen werden. Wird eine rein software-basierte Remote Access-Lösung virtualisiert betrieben, können auch Hochverfügbarkeitsszenarien mit keinen/sehr geringen Ausfallzeiten leichter realisiert werden. Gleiches gilt für Wartungsaufgaben – die virtualisierte Lösung ist schnell auf einen anderen Server übertragen.

Klaus Brandstätter

www.hob.de

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