Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

B2B Service Management
22.10.19 - 23.10.19
In Titanic Chaussee Hotel, Berlin

PM Forum 2019
22.10.19 - 23.10.19
In Nürnberg, NCC Ost

DILK 2019
28.10.19 - 30.10.19
In Düsseldorf

Digital X
29.10.19 - 30.10.19
In Köln

DIGITAL FUTUREcongress
05.11.19 - 05.11.19
In Essen, Halle 8 im Congress Center Ost

Anzeige

Anzeige

Automatisierung

Weltweit möchte die Mehrheit der Arbeitnehmer die Automatisierung an ihrem Arbeitsplatz weiter vorantreiben, so eine neue Studie, die von Automation Anywhere zum Thema Robotic Process Automation (RPA) in Auftrag gegeben wurde. 

  • 72 Prozent sind der Meinung, dass KI- und Automatisierungs-Technologien sie nicht ersetzen, sondern sie bei ihren Aufgaben unterstützen werden
  • Bisher nutzen nur 38 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen RPA-Technologie

Trotz des großen Enthusiasmus der Mitarbeiter und dem Erfolg von ersten Testläufen in den Unternehmen gibt es aber auch Einschränkungen. So evaluieren viele Mitarbeiter noch, wie sie die Technologien genau einsetzen werden.

Die Studie „Making Work Human: 5 Challenges” wurde im Rahmen der Automation Anywhere Veranstaltung Imagine New York vorgestellt. Der Bericht erläutert die wichtigsten Hindernisse, die Unternehmen im Weg stehen, die Automatisierungstechnologien - insbesondere RPA und Künstliche Intelligenz (KI) zu skalieren - und gleichzeitig die Anforderungen der Arbeitskräfte der Zukunft zu erfüllen.

Arbeitnehmer sind weltweit offen für Veränderungen

  • Der Studie zufolge haben Mitarbeiter keine Angst durch Automatisierungs- und KI-Technologie ersetzt zu werden, obwohl es diesbezüglich viele Berichte gibt. Im Gegenteil, sie sind neugierig darauf, wie KI sie bei ihrer Arbeit unterstützen kann.
     
  • Fast drei Viertel (72 Prozent) der 4.000 befragten Mitarbeiter denken nicht, dass Technologien sie ersetzen werden, sondern vielmehr, dass sie mit ihnen arbeiten werden. Nur acht Prozent der Befragten glauben stark Gegenteiliges.
     
  • 57 Prozent der Mitarbeiter sind der Meinung, ihre Produktivität könne langfristig gesteigert werden, wenn ihre Unternehmen mehr Testläufe durchführen würden, um verschiedene Formen von Automatisierung und KI zu testen – im Vergleich, nur 16 Prozent der Befragten denken das Gegenteil.
     
  • Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten möchten mehr darüber erfahren, wie KI sie bei ihren Aufgaben unterstützen kann. Gleichzeitig warnt der Bericht Unternehmen davor, die Fähigkeiten von Automatisierung und KI zu überzeichnen, um dem wachsenden Trend des „KI-Washings“ entgegenzuwirken – ähnlich dem früheren „Green-Washing“ in der Anfangszeit von Corporate Sustainability. Die Mehrheit der Befragten Mitarbeiter (57 Prozent) gibt an, viele Leute über KI reden zu hören, ohne dass diese KI wirklich einzuschätzen können.

Wachstumsschmerzen müssen überwunden werden

Ungeachtet der Neugierde und Offenheit gegenüber Automatisierung und KI, nutzen nur 38 Prozent der weltweit befragten Mitarbeiter Automatisierungs-Technologien, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Erwartungen zufolge wird die Zahl der Anwender aber weiter steigen. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass es weltweit erhebliche Unterschiede gibt, wie gut Mitarbeiter die Technologien annehmen. Nur 13 Prozent der Arbeitnehmer in Japan und 26 Prozent in Großbritannien nutzen Automatisierung in ihrer derzeitigen Rolle, verglichen mit 49 Prozent in den USA und 66 Prozent in Indien. Mitarbeiter weltweit sind sich aber laut der Studienergebnisse einig, dass der Einsatz von KI- und Automatisierungstechnologien, zum Beispiel RPA, ihre Produktivität steigert.

Die Studie stellt fünf Herausforderungen dar, vor denen Unternehmen bei der Skalierung der Automatisierung stehen – insbesondere hinsichtlich RPA und KI. Gleichzeitig gibt sie Aufschluss darüber, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um diese zu adressieren.

Der Leiter des Forschungsteams der „Making Work Human“-Studie Dr. Chris Brauer, Director of Innovation am Institut of Management Studies (IMS) an der Goldsmith, University of London, sagt dazu, „Mit dieser Studie wollten wir herausfinden, wie Unternehmen nach erfolgreichen Testläufen Automatisierung skalieren können. Wir haben fünf Herausforderungen für Unternehmen aufgedeckt. Wie bei allen großen Technologie-Revolutionen der Geschichte muss dies ganzheitlich betrachtet werden. Nur dann sorgt die Ergänzung von digitalen Mitarbeitern in Unternehmen und Teams für das notwendige Gleichgewicht.“

Die fünf Herausforderungen sind:

1. Technologie: Die Herausforderungen in Bezug auf die Skalierbarkeit erfordern den Aufbau einer Unternehmenskultur, die sich mit den Technologien weiterentwickelt. Organisationen mit einer kurzfristigen Vision werden nur kleinere Anwenderszenarien realisieren. Diese schöpfen die Vorteile von Automatisierung und KI nicht aus.

2. Kompetenzen: Zukünftig werden alle Arbeitsplätze durch die Automatisierung unterstützt. Allerdings, ohne die Unterstützung und den Ausbau von Kompetenzen in den Teams sehen Unternehmen zwar kurzfristig eine höhere Effizienz, langfristig lässt sich diese jedoch nicht aufrechterhalten. Die Fokussierung auf Produktivität ist somit nicht nachhaltig.

3. Diversity: Vertrauen in Automatisierung und KI aufzubauen ist eine Herausforderung. Diese lässt sich nur dann lösen, wenn sichergestellt ist, dass es Möglichkeiten gibt, die Technologie geschlechterneutral einzusetzen.

4. Authentizität: Die Herausforderung besteht darin, „KI-Washing“ zu vermeiden – und bei den Fähigkeiten der Technologie nicht zu übertreiben. Je weniger Mitarbeiter dem Unternehmen vertrauen, desto schwieriger ist es, die Technologien einzusetzen und den Wert langfristig zu realisieren.

5. Belastbarkeit: Ohne Mut zur Veränderung wird sich die Technologie nur langsam weiterentwickeln, ebenso wie die Fähigkeiten der Mitarbeiter und die Vielfalt und Authentizität eines Unternehmens.

Dr. Chris Brauer erläutert ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie: „Ziel unserer Forschung war es zu ermitteln, ob Automatisierung Arbeit ‚menschlicher‘ machen kann. Wir haben herausgefunden, dass Unternehmen, die ‚Digital Worker‘ neben menschlichen Mitarbeitern einsetzen, ihre Leistung um 28 Prozent steigern können. Die gleichen Unternehmen schneiden auch bei Faktoren die einen Arbeitsplatz ‚menschlicher‘ machen um 33 Prozent besser ab.“

Ein Aufruf für mehr Diversity in der Automatisierung

Diversity bietet eine einzigartige Chance für die Automatisierung. Die Studie zeigt, dass sechs Prozent weniger Frauen die Möglichkeit erhalten haben in einem Testlauf mitzuwirken. Das World Economic Forum berichtet, dass nur 22 Prozent der weltweiten KI-Experten weiblich sind. Das Forum warnt Unternehmen, schnell zu handeln. Sonst riskieren sie, wertvolle Erkenntnisse und Fähigkeiten zu verlieren, die für die Skalierung von Automatisierung und KI entscheidend sind.

Mihir Shukula, CEO und Co-Founder von Automation Anywhere schlussfolgert, „Wir haben die Studie in Auftrag gegeben, um ein besseres und detaillierteres Verständnis für die praktischen Aspekte der Skalierung von Automatisierung und KI zu bekommen, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kunden und Partner. Für uns war es wichtig, auch die Mitarbeiter der Unternehmen miteinzubeziehen. Sie sind weltweit am stärksten vom Einsatz der Technologien betroffen und gleichzeitig können sie am meisten davon profitieren. Von den Fähigkeiten über Diversity bis hin zur Authentizität - die Branche muss auch weiterhin die Herausforderungen und Probleme diskutieren und in Frage stellen, um eine verantwortungsbewusste und ethische Entwicklung der Automatisierung sicherzustellen.“

Weitere Informationen:

Den vollständigen Bericht können Sie hier herunterladen. 

www.automationanywhere.com/de
 

GRID LIST
Smart city

Deutschlands smarteste Städte: Hamburg vor Karlsruhe und Stuttgart

Hamburg ist die smarteste Stadt Deutschlands. Die Hansestadt rangiert mit deutlichem…
Tb W190 H80 Crop Int 3ebe94620126ed13018546d37964d485

Die Digitalisierung der Finanzbranche in Zahlen

Wie viele Bundesbürger nutzen Online-Banking? Bleiben die Kunden ihrer Hausbank treu und…
Kommunikation

Kundenkommunikation: Fax ist verbreiteter als Social Media

Beim Kundenservice liegt in Deutschland vieles im Argen. Neue Technologien und…
SAP

Umstellung auf SAP HANA braucht mehr Geschwindigkeit

Viele SAP-Anwenderunternehmen haben die neue Integrationsplattform SAP HANA zwar bereits…
PSD 2

PSD2: Händler schätzen Wissen der Verbraucher völlig falsch ein

73 Prozent der deutschen Verbraucher haben bislang noch nie von der neuen…
Cybersecurity

IT-Security: Unternehmen sehen steigenden Freelancer-Bedarf

Beim Thema IT-Security misst die Wirtschaft externen Projektdienstleistern eine wichtige…