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Für die einen ist Digitalisierung fest in den Arbeitsalltag integriert, andere fühlen sich von ihren Vorgesetzten nur unzureichend informiert: Eine aktuelle Umfrage der Robotic Process Automation (RPA)-Experten von Another Monday offenbart jetzt große regionale Unterschiede hinsichtlich Digitalisierungsakzeptanz und -kenntnisse.

Die Markt- und Meinungsforscher von YouGov hatten im Auftrag des Anbieters intelligenter Prozessautomatisierungslösungen Meinungen von Mitarbeitern in deutschen Büros erhoben. Acht von zehn Mitarbeitern gehen in dieser Umfrage davon aus, dass digitale Technologien ihre Arbeit in den nächsten fünf Jahren übernehmen werden. Bei einem Vergleich der regionalen Daten zeigt sich jedoch, dass Mitarbeiter in Hamburg, Nordrhein-Westfalen oder Mecklenburg-Vorpommern die aktuellen Herausforderungen teils sehr verschieden bewerten.

Neue Bundesländer insgesamt eher zurückhaltender in Sachen Digitalisierung

In Sachsen-Anhalt sind 63 Prozent der Befragten neugierig auf die Veränderungen, die der digitale Wandel mit sich bringt, in Thüringen lediglich 54 Prozent. Spitzenreiter bei dieser Frage ist Bremen mit 100 Prozent positiven Rückmeldungen, gefolgt vom Saarland mit 84 Prozent und Baden-Württemberg mit 79 Prozent. Geht es aber darum, inwiefern im eigenen Unternehmen bereits darüber gesprochen werde, wie sich berufliche Tätigkeiten im Zuge der Digitalisierung verändern würden, fühlen sich Mitarbeiter in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am besten informiert.

In Hamburger Unternehmen kommt das Thema Digitalisierung häufiger auf die Agenda

Die Umfrage fand auch heraus: Bei 82 Prozent der Mitarbeiter aus Hamburg spielt das Thema Digitalisierung derzeit eine wichtige Rolle. Unter den Mitarbeitern aus Nordrhein-Westfalen stimmten lediglich 68 Prozent der Aussage zu, dass die Digitalisierung bei ihnen thematisiert werde. Nur jeder zweite Bremer Mitarbeiter antwortete diesbezüglich mit „Ja“; unter den Interviewten aus Sachsen-Anhalt waren es 38 Prozent.

Rund 80 Prozent der Mitarbeiter aus Thüringen fühlen sich nur unzureichend von ihrem Unternehmen über das Thema Digitalisierung informiert

Geht es um den fortschreitenden digitalen Wandel und hiermit einhergehende mögliche Veränderungen am Arbeitsplatz empfinden nur 18 Prozent der Befragten aus Thüringen, dass ihr Arbeitgeber sie ausreichend informiere. In Sachsen-Anhalt sind es 26 Prozent, in Schleswig-Holstein 30 Prozent. Lediglich die Saarländer fühlen sich mit 83 Prozent sehr gut auf den neuesten Stand gebracht. Dabei ist die Mitarbeiterkommunikation ein wichtiges Element für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte. Denn nur wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter frühzeitig auf mögliche Veränderungen und die Relevanz der digitalen Transformation am Arbeitsplatz sensibilisieren, sind alle Beteiligten bestmöglich für den digitalen Wandel gerüstet.

Berliner und Bremer kennen sich am besten mit RPA aus

Während 72 Prozent der Berliner und 75 Prozent der Bremer bereits von RPA gehört haben, sind unter den Befragten der anderen Bundesländer weniger Mitarbeiter mit der RPA-Thematik vertraut. Insgesamt kennen zwar rund die Hälfte der Befragten das Thema RPA und seine Vorteile. Lediglich die Mitarbeiter aus Mecklenburg-Vorpommern erklären jedoch mit 77 Prozent, dass die Automatisierung von manuellen, sich wiederholenden (Teil-)Aufgaben einen Mehrwert für ihre Arbeit darstelle. Nur 18 Prozent der Thüringer denken hingegen, dass die Automatisierung von eintönigen Schreibtisch-Aufgaben ihre Motivation und Arbeitszufriedenheit steigere. Hier sind Unternehmen dazu aufgerufen, ihre Mitarbeiter zu motivieren, in der RPA-Implementierung auch eine Chance zu sehen, von sich wiederholenden und zeitaufwändigen Aufgaben entlastet zu werden und dafür mehr Zeit für kreative und strategische Tätigkeiten zu erhalten.

Hans Martens, Gründer von Another Monday, kommentiert: „Unsere Erhebung zeigt eindrücklich, dass sich die Einstellungen zum Thema Digitalisierung und Automatisierung teilweise von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Dies ist zwar verschiedenen Faktoren geschuldet, festzuhalten bleibt aber, dass diesbezüglich noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden muss. Außerdem müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter vermehrt mit ins Boot holen. Auch das Thema RPA wird noch längst nicht so strategisch und umfassend diskutiert und in Angriff genommen, wie es wünschenswert wäre, um sein ganzes Potenzial zu entfalten.“ Es ginge darum, repetitive, zeitraubende Tätigkeiten durch maßgeschneiderte Automatisierungslösungen aus dem Weg zu räumen. Martens: „Das erreichen wir durch kontinuierliche Innovation im Bereich der Intelligent Process Automation (IPA). Unsere multiskillfähigen Software-Roboter entlasten und unterstützen Teams überall dort, wo Kapazitäten gerade knapp sind – egal an welchem Standort und in welchem Bundesland. So lassen sich Leerzeiten minimieren und Ressourcen mit maximaler Effizienz nutzen.“

www.anothermonday.com
 

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