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Neugier statt Angst, Aufbruchstimmung, aber auch Wissenslücken: So lässt sich das Ergebnis einer aktuellen Umfrage zusammenfassen von Another Monday. Ein zentrales Ergebnis: Knapp 80 Prozent der Mitarbeiter von deutschen Großunternehmen rechnen damit, dass digitale Technologien ihre Arbeit in den nächsten fünf Jahren übernehmen werden. 

Überraschend: Die meisten sehen dieser Entwicklung keinesfalls besorgt entgegen.

Der Anbieter intelligenter Prozessautomatisierungslösungen hatte die Markt- und Meinungsforscher von YouGov beauftragt, die Einstellung von Mitarbeitern in deutschen Büros gegenüber Digitalisierung und Automatisierung zu erheben.

 72 Prozent der Befragten sind neugierig auf die Veränderungen, die der digitale Wandel an ihrem Arbeitsplatz mit sich bringt und sehen sie als Chance für ihre berufliche Weiterentwicklung.

Doch so positiv sich die Digitalisierungseinstellung im Allgemeinen auch darstellt. Die Studie offenbart gleichzeitig große Lücken bei zentralen Digitalisierungsthemen wie Prozessautomatisierung mittels Software-Roboter. Zudem fühlt sich jeder dritte deutsche Arbeitnehmer in Sachen digitaler Wandel schlecht vom eigenen Unternehmen informiert. 65 Prozent der Befragten haben beispielsweise angegeben, dass in ihrem Unternehmen noch nicht darüber gesprochen werde, inwieweit sich ihre beruflichen Tätigkeiten im Zuge der Digitalisierung künftig verändern werden. Damit der digitale Wandel gelingen kann, ist es jedoch essentiell, Mitarbeiter für neue Herausforderungen, aber auch Chancen zu sensibilisieren. Erfolgreiche Digitalisierungsprojekte basieren auf Kommunikation und einer engen Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern. Sind nur Geschäftsführung und IT involviert, ist die Einführung neuer Technologien und Strategien oft zum Scheitern verurteilt.

Ein essentielles und zukunftsweisendes Digitalisierungsthema ist aktuell Robotic Process Automation (RPA). Hans Martens, Gründer von Another Monday, kommentiert in diesem Zusammenhang: „Die vollautomatische Bearbeitung von wiederkehrenden und regelbasierten Geschäftsprozessen durch Software-Roboter entlastet Mitarbeiter von monotonen und ermüdenden Bürotätigkeiten, die mit Tastatur und Maus ausgeführt werden. Ein positiver Effekt, denn der Mitarbeiter kann sich auf wertschöpfendere Tätigkeiten konzentrieren wie Kreation, Problemlösung oder den direkten Austausch mit Kunden. Zudem ist diese Automatisierungstechnologie für Geschäftsprozesse schnell umsetzbar, leicht implementierbar, planungssicher und minimal invasiv.“

Die Herausforderung

Laut Umfrage kennen zwar rund die Hälfte der Befragten das Thema RPA und seine Vorteile. Allerdings haben erst zwölf Prozent der Unternehmen bereits Geschäftsprozesse durch Software-Roboter umgesetzt, und nur 16 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ein derartiger Schritt geplant ist. Hans Martens kommentiert: „Auf diesem Gebiet gibt es noch viel Nachholbedarf, denn Software-Roboter erweisen sich im Büro als wichtige virtuelle Assistenten, die Mitarbeitern ermüdende und sich ständig wiederholende Aufgaben abnehmen. Das ist noch zu wenigen Unternehmen bekannt und bewusst. Unsere Studie zeigt, dass die meisten Mitarbeiter dem digitalen Wandel durchaus positiv gegenüberstehen. Andererseits werden zu wenige Automatisierungsprojekte geplant und viele Mitarbeiter fühlen sich nicht ausreichend vonseiten der Firmenleitung informiert. Das ist in meinen Augen verschenktes Potenzial, denn durch RPA lassen sich, sofern durchdacht und methodisch richtig umgesetzt, beispielsweise unmittelbare Effizienzsteigerungen und Kostenersparnisse in einer Größenordnung zwischen 50 und 75 Prozent umsetzen. Zugleich werden Mitarbeiter entlastet. Eine klare Win-Win Situation.“

Der fortschreitende digitale Wandel verlangt von Firmen und Organisationen, die dem Wettbewerb voraus sein wollen, ein neues Denken und eine gezielte Analyse der Geschäftsprozesse. RPA und Machine Learning sind Technologien, die Mitarbeiter gezielt unterstützen und viele Prozesse effizienter machen.

Martens resümiert: „Dass die meisten Mitarbeiter den digitalen Wandel als gute Entwicklung sehen, ist ein erster, wichtiger Schritt. Nun müssen fundierte und ganzheitliche Digitalisierungs- und Automatisierungsstrategien seitens der Business-Entscheider folgen.“

anothermonday.com 

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