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Laut einer Studie suchen Wirtschaftsführer großer deutscher Unternehmen zunehmend nach preiswerteren Qualitätsdienstleistern – gefragt sind neue Marktplätze für den globalen Dienstleistungsmarkt.

Globality hat dazu heute die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, an der Wirtschaftsführer großer Unternehmen mit einem Umsatz von über 1 Milliarde US-Dollar teilnahmen. Durchgeführt wurde die Studie vom Marktforschungsunternehmen Economist Intelligence Unit.

  • 27 % der befragten Wirtschaftsführer großer internationaler Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland gaben an, dass sie zurzeit mehr als ein Viertel ihres Budgets an KMU-Dienstleister vergeben.
  • 54 % der deutschen Befragten gaben an, die größte Schwierigkeit mit externen Dienstleistern seien die Kosten.
  • Daraus ergeben sich neue Chancen für kleinere Anbieter, denn 62 % der Befragten sagten, dass KMU-Dienstleister mit weniger als 500 Mitarbeitern in ihrer Firma in fünf Jahren eine wichtige Rolle spielen werden.
  • 84 % der befragten Wirtschaftsführer aus Deutschland gaben an, dass spezialisierte Dienstleister in fünf Jahren für ihr Unternehmen wertvoller sein werden, als Dienstleister mit einem breiten Angebot.
  • 46 % der deutschen Befragten sagten, dass eine einfachere Akquise und Überprüfung der erforderlichen Kriterien, ihre Firma wahrscheinlich dazu bewegen könnte, einen externen KMU-Dienstleister anstelle eines großen Anbieters zu beauftragen.

Große Rechtsanwaltskanzleien, Marketingagenturen und Unternehmensberatungen dominieren weiterhin den deutschen Markt. 27 % der befragten Wirtschaftsführer von Großunternehmen sagten, dass sie zurzeit mehr als ein Viertel ihres Budgets an KMU-Dienstleister vergeben.

Dies könnte sich allerdings in naher Zukunft ändern. Die deutschen Wirtschaftsführer zeigen sich frustriert über die anfallenden Kosten: Mehr als die Hälfte (54 %) der Befragten geben an, dies sei die größte Schwierigkeit, wenn sie mit großen Kanzleien, Unternehmensberatungen und Marketingagenturen zusammenarbeiten.

Im Rahmen der Studie wurden 307 Wirtschaftsführer von internationalen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 1 Milliarde US-Dollar in den USA, Großbritannien und Europa befragt. 37 dieser Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland. Zu den Befragten zählten rund 100 Wirtschaftsführer aus allen Zuständigkeitsbereichen, darunter Geschäftsführer, CEOs oder Vorstände, die hauptsächlich im Bereich juristische Dienstleistungen und bei Compliance-Fragen mit professionellen Dienstleistern zusammenarbeiten. Weitere 100 Befragte kooperieren hauptsächlich mit Marketingunternehmen, die übrigen 107 Teilnehmer arbeiten vor allem mit Unternehmensberatungen zusammen.

Flexible B2B-Qualitätsdienstleister gefragt

Der Frust über die hohen Kosten bei großen Dienstleistern bietet kleineren Dienstleistern eine gute Chance, mehr vom Kuchen abzubekommen. 62 % der Befragten gaben an, dass KMU-Dienstleister mit weniger als 500 Mitarbeitern in ihrer Firma in fünf Jahren eine wichtige Rolle spielen werden.

Besonders groß sind die Chancen für agile Dienstleister, die maßgeschneiderte Lösungen anbieten können. 84 % der deutschen Befragten gaben an, dass spezialisierte Dienstleister in fünf Jahren für ihr Unternehmen wertvoller sein werden, als Dienstleister mit einem breiten Angebot. 76 % der Wirtschaftsführer aus Deutschland sagten, dass bei der Auswahl von externen Dienstleistern spezielle Kenntnisse oder Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen zu den wichtigsten Prioritäten gehören. Dies war die häufigste Angabe, gefolgt von Kosteneffizienz, die von 49 % als eine der Hauptprioritäten angegeben wurde.

Allerdings muss es für Unternehmen einfachere Wege geben, KMU-Dienstleister zu finden. 46 % der deutschen Befragten sagten, dass eine einfachere Akquise und Überprüfung der notwendigen Hauptkriterien zu den wichtigsten Faktoren gehören, die ihre Firma wahrscheinlich dazu bewegen könnten, einen externen KMU-Dienstleister anstelle eines großen Anbieters zu beauftragen. 62 % gaben außerdem an, dass KMUs mit einem besseren Angebot sie dazu ermutigen würden, lieber einen KMU-Dienstleister als einen großen Anbieter zu beauftragen.

Joel Hyatt, Mitbegründer, Chairman und CEO von Globality, sagte hierzu: „Die Dominanz der großen Kanzleien, Marketingagenturen und Unternehmensberatungen wird angefochten, da kleinere, agilere Firmen maßgeschneiderte Dienstleistungen zu niedrigeren Preisen anbieten können. Wirtschaftsführer von internationalen Unternehmen in Deutschland sagen, dass KMU-Dienstleister bei ihnen eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Das liegt auch daran, dass sie die Bedeutung der spezialisierten Dienstleistungen erkennen. Doch oft fällt es den Unternehmen schwer, den richtigen Dienstleister im richtigen Zuständigkeitsbereich zu finden. Unternehmen müssen Dienstleister einfacher akquirieren und überprüfen können. Ein Weg in diese Richtung könnten Technologien wie ein Datenabgleich durch künstliche Intelligenz sein.“

Weitere Informationen:

Hier der Link zur Studie: https://solutions.globality.com/eiu-rethinking-professional-services
 


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