Einkaufswagen

Ob stationärer Handel oder Online-Händler – die Digitalisierung verändert das Einkaufen. Kunden haben neue Anforderungen an die Verfügbarkeit von Produkten, die Transparenz von Preisen und das komplette Einkaufserlebnis. Die Händler müssen darauf reagieren. 

  • Kunden wollen das Beste aus Online- und Offline-Shopping-Welt
  • Jeder zweite Online-Käufer sieht die Grenzen zwischen Online und Offline zunehmend verschwinden
  • Miosga: „Handel sollte nahtloses Einkaufen über alle Kanäle hinweg ermöglichen“ 

Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.152 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben. So sagen 77 Prozent aller Online-Shopper, dass sich der stationäre Handel in den Innenstädten neu erfinden muss. Ähnlich viele Befragte (75 Prozent) finden, dass der stationäre Handel nicht mit den Preisen im Internet mithalten kann. Allerdings sagen lediglich 29 Prozent der Befragten, dass Online-Shops im Vergleich zum stationären Handel den besseren Service haben. Auch in anderen Belangen hat der Offline-Handel die Nase vorne.

In den Augen der Online-Shopper sind die wichtigsten Vorteile des Kaufs im stationären Handel, dass man das Produkt anfassen und testen kann (83 Prozent), dass man das Produkt sofort mitnehmen (79 Prozent) sowie Versandkosten sparen kann (55 Prozent) und dass man im Geschäft persönlich beraten wird (62 Prozent). „Verbraucher schätzen es, sowohl online als auch offline einzukaufen. Die Kunden wollen das Beste aus beiden Welten – und das nahtlos. Sie möchten online schauen können, ob ein Kleidungsstück im Laden in der entsprechenden Größe vorliegt. Im Geschäft schätzen sie innovative Services dank digitaler Technologien, beispielsweise ein Tablet, mit dem sie in der Umkleidekabine andere Größen anfordern können“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga.

Sechs von zehn Online-Käufern (61 Prozent) sind der Meinung, dass der stationäre Handel auf digitale Technologien setzen sollte, um einzigartige Einkaufserlebnisse zu schaffen. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) sagt außerdem, dass durch die Digitalisierung Online- und Offline-Handel miteinander verschmelzen. „Der hybride Kunde ist längst Wirklichkeit. Nun sollte der Handel unbedingt entsprechende Konzepte und Angebote nachlegen, um ein nahtloses Einkaufen – egal über welchen Kanal – zu ermöglichen“, sagt Miosga.

Weitere Ergebnisse aus der Studie „Online-Shopping beliebter als Einkaufen im Laden“ gibt es hier.

Hinweis zur Methodik:

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.152 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.104 Online-Käufer, befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragstellungen lauteten: „Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Vorteile beim Kauf im stationären Handel?“ und „Inwieweit treffen Ihrer Meinung nach die folgenden aussagen auf den Handel zu bzw. nicht zu?“ (Angabe für trifft voll und ganz/eher zu) Der stationäre Handel muss sich neu erfinden/Der stationäre Handel kann mit den günstigen Preisen im Internet nicht mithalten/Mithilfe digitaler Technologien kann der stationäre Handel einzigartige Einkaufserlebnisse schaffen/Durch die Digitalisierung werden Online- und Offline-Handel verschmelzen/Online-Shops haben einen besseren Service als der stationäre Handel.
 


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

DDoS

DDoS-Attacken in Q4 2019 gegenüber Vorjahr fast verdoppelt

Die Anzahl der durch Kaspersky DDoS Protection blockierten Angriffe im vierten Quartal 2018 macht nur 56 Prozent der im selben Quartal 2019 entdeckten und blockierten Angriffe aus. Mehr als ein Viertel (27,65 Prozent) der Attacken fand dabei am Wochenende…
Offenes Schloss

IT-Schwachstellen nehmen weiter zu und es ist keine Lösung in Sicht

Um kontinuierlich neue Sicherheitslücken ausfindig zu machen, verwenden Sicherheitsunternehmen häufig interne Softwarelösungen, die Informationen aus verschiedenen Datenquellen wie Schwachstellendatenbanken, Newslettern, Foren, sozialen Medien und mehr…
Apps Digital

Apps treiben digitalen Wandel in Europa voran

Gemäß der sechsten Ausgabe des „State of Application Services“ (SOAS) Reports haben 91 Prozent der befragten Unternehmen der EMEA-Region explizite Pläne für die digitale Transformation in Arbeit. Im Vergleich dazu sind es 84 Prozent in den USA und 82 Prozent…
DDoS

DDoS-Report: Steigende Komplexität und Volumen der Attacken

Der Anteil komplexer Multivektor-Attacken ist auf 65 % gestiegen, der größte abgewehrte Angriff erreichte ein Maximum von 724 Gbps, so der Bericht der IT-Sicherheitsexperten.
Businessman Kämpfer

Was ist der beste Schutz vor Sabotage, Diebstahl oder Spionage?

Die deutsche Wirtschaft ist sich einig: Wenn es künftig um den Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage geht, braucht es vor allem qualifizierte IT-Sicherheitsspezialisten. Praktisch alle Unternehmen (99 Prozent) sehen dies als geeignete…

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!