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Handschlag KI

Die Studie offenbart eine klare Verbindung zwischen dem Umsatz eines Unternehmens und seinem KI-Reifegrad: Organisationen, die in den letzten drei Jahren ein größeres Umsatzwachstum vorweisen konnten, hatten in der Regel auch einen höheren KI-Reifegrad.

  • Laut Maturity-Index verbuchen Early Adopters bereits erste Erfolge
  • KI-Anwender erwarten 39 Prozent mehr Umsatz bis 2020
  • 80 Prozent der Unternehmen, die Aufgaben an KI abgeben, wollen Mitarbeiter weiter beschäftigen und umschulen

The Artifical Intelligence Maturity Index Bild 1Infosys hat die Ergebnisse der internationalen Studie “Amplifying Human Potential: Towards Purposeful Artificial Intelligence” veröffentlicht. Sie untersucht den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Unternehmen, ihre Marktreife und die an sie gestellten Erwartungen. Hierzu wurden weltweit 1600 Entscheidungsträger in großen Unternehmen befragt.

KI wird als langfristige strategische Priorität für Innovation angesehen: Für 76 Prozent der Befragten ist KI grundlegend für den Erfolg ihrer Unternehmensstrategie; 64 Prozent sind davon überzeugt, dass die Zukunft ihres Unternehmens von einer großflächigen Adaption der KI-Technologie abhängt. Trotz ethischer Bedenken – 62 Prozent glauben, dass ethische Standards strikt eingehalten werden müssen, um den Erfolg von KI sicherzustellen – ist ein Großteil der Befragten optimistisch, dass Mitarbeiter, deren Aufgaben von KI übernommen werden, für höherwertige Aufgaben eingesetzt werden können. Die Mehrheit (85 Prozent) plant Mitarbeiter über die Vorteile und Nutzung von künstlicher Intelligenz aufzuklären. Nicht weniger als 80 Prozent der Unternehmen, die Arbeitsplätze durch KI-Technologien ersetzen, wollen Mitarbeiter versetzen oder umschulen.

Sandeep Dadlani, President & Head of Americas, Infosys, sagt: “Die Adaption von KI nimmt zu. Wir sind beeindruckt über die Investitionen, die Unternehmen nach und nach in KI tätigen, um einen sinnvollen und kreativen Wandel zu ermöglichen. Die Ergebnisse sind bemerkenswert und die Möglichkeiten, die KI eröffnet sind riesig. Es ist nicht zu übersehen, wie sich KI entwickelt und an Momentum gewinnt. Unsere Studie kommt zu dem Schluss, dass das Interesse in den nächsten vier Jahren weiter steigen wird. Generell herrscht Optimismus, dass mit KI-Technologien eine erhebliche Wertsteigerung und ein großer Nutzen erreicht werden kann. Wir alle in der Branche müssen sicherstellen, dass KI moralisch und ethisch korrekt über alle Bereiche der Gesellschaft hinweg entwickelt wird. Mitarbeiter müssen aktiv eingebunden werden und die nötige Ausbildung erhalten.”

Überblick über die Ergebnisse:

 Unternehmen erwarten spürbare KI-Präsenz und Umsatzwachstum bis 2020:

Organisationen, die KI-Technologien bereits anwenden oder eine Implementierung planen, erwarten bis 2020 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 39 Prozent. Parallel dazu sollen die Kosten um 37 Prozent sinken. 76 Prozent der Entscheidungsträger aus IT und Management sehen KI als Kernkomponente für den Unternehmenserfolg.

• Unternehmen wollen in Kompetenzentwicklung investieren:

Wenn Firmen Tätigkeiten durch KI ersetzen, wollen sie in 80 Prozent der Fälle die betroffenen Mitarbeiter in anderen Bereichen einsetzen oder umschulen, um sie im Betrieb zu halten. Zusätzlich investieren 53 Prozent gezielt in Kompetenzentwicklung. Organisationen mit geringerem KI-Bezug tendieren dazu, Mitarbeiter zu versetzen, sofern diese von KI ersetzt werden. Betriebe mit stärkerem KI-Bezug neigen zur Umschulung, so die Studie. Branchen, in denen die meisten Mitarbeiter weiter beschäftigt und geschult werden sollen, sind: Fast-Moving-Consumer-Goods (FMCG) (94 Prozent), Luft- und Raumfahrt sowie Automobil (87 Prozent), Energie, Öl und Gas (80 Prozent) sowie Parma und Life Sciences (78 Prozent). Die Studie zeigt, dass KI höhere Investitionen in die Belegschaft verursachen wird. Das gilt vor allem für China (95 Prozent), Frankreich (90 Prozent), Deutschland (89 Prozent), Großbritannien (89 Prozent) und den USA (76 Prozent).

 Die Berücksichtigung ethischer Bedenken ist wesentlich für den Erfolg von KI:

Zwei Drittel der Befragten haben ethische Probleme, die mit KI verbunden sind, noch nicht vollständig berücksichtigt. Dazu gehören Bedenken von Angestellten bezüglich Kontrollmechanismen sowie branchenspezifische Regularien und Gesetze. 90 Prozent beobachten, dass ihre Angestellten Bedenken gegenüber KI haben oder KI als Problem wahrnehmen. Bei 88 Prozent besteht diese Situation mit Zulieferern und Kunden. Insgesamt sind 53 Prozent der Meinung, dass ethische Bedenken eine effektive Anwendung von KI-Technologien stark behindern.

• Ergebnisse unterscheiden sich nach Markt und Branche:

Unternehmen in Indien und China sehen sich laut Studie öfter vor den Wettbewerbern in ihrer Industrie, wenn es um die Nutzung von KI geht. Dahinter kommen Organisationen in Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich. Angehörige der FMCG-Branche (57 Prozent) und des Telekommunikationssektors (48 Prozent) berichten öfter, dass sie bereits die disruptive Wirkung von KI gespürt haben. Die Mitglieder der Pharma- und Life-Science-Industrie melden die höchste Nutzungsrate von KI-Technologien, die den Erwartungen entsprechend arbeitet. Damit weist sie den höchsten KI-Reifegrad nach Industriesegmenten auf.

• Unternehmen stehen erst am Anfang:

The Artifical Intelligence Maturity Index Bild 2Nur einer von zehn Befragten, der bereits KI-Technologien einsetzt, glaubt, dass sein Unternehmen die gesamten verfügbaren Kapazitäten von KI ausschöpft. Eine Mehrheit von 90 Prozent berichtet, dass ihre Angestellten mit Herausforderungen oder Bedenken zu kämpfen haben, wenn es um den Einsatz von KI geht. Etwa vier von zehn Befragten glauben, dass Realisierungsdauer, Benutzerfreundlichkeit und Interoperabilität mit anderen Systemen und Plattformen noch verbessert werden müssen, bevor KI-Technologie effektiv eingesetzt werden kann. In anderen Bereichen sind Weiterbildungen und transparente Kommunikation nötig: Datensicherheit (43 Prozent), Arbeitsplatzsicherheit (40 Prozent) und Vergütung (30 Prozent) zählen zu den vorherrschenden Sorgen in der Belegschaft. Generell wird die Einführung von KI aber positiv gesehen.

Weitere Ergebnisse:

• KI in Aktion:

Die Automatisierung von Big-Data-Prozessen (65 Prozent) und Predictive und Prescriptive Analytics (54 Prozent) sind die derzeit am häufigsten genutzten KI-Anwendungen. Durchschnittlich verwenden die befragten Unternehmen KI-Technologie bereits seit zwei Jahren und haben im letzten Jahr 6,7 Millionen US-Dollar in KI investiert. Zumeist wird KI in der IT-Abteilung (69 Prozent) angewendet, gefolgt von den Bereichen Operations (34 Prozent), Business Development (33 Prozent), Marketing (29 Prozent) sowie Sales und Kundenservice (28 Prozent).

• Risiko und Ertrag:

71 Prozent sind der Meinung, dass der Aufstieg von KI am Arbeitsplatz unausweichlich ist und sich positiv auf Geschäftsaussichten sowie Mitarbeiter und Gesellschaft auswirken wird. Trotzdem räumen 51 Prozent ein, dass die Kosten für KI-Technologie noch weiter gesenkt werden müssen, bevor sie wirksam im eigenen Unternehmen eingesetzt werden kann.

• Einsatz:

88 Prozent der Befragten gaben an, dass Kunden und Zulieferer Bedenken haben oder Herausforderungen sehen, wenn es um die Einführung von KI geht. Den Grund dafür sehen 40 Prozent der Befragten darin, dass die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten mit KI-Technologien noch nicht verstanden wurden. 38 Prozent haben ein generelles Misstrauen gegenüber KI, während 37 Prozent erklären, sie würden lieber mit Menschen arbeiten als mit Maschinen.

Insgesamt zeigt die Studie auf, welche Rolle KI für das Geschäftswachstum spielen kann. Außerdem bekommen Menschen durch sie die Möglichkeit, sich weiterzubilden und das makroökonomische Umfeld langfristig positiv zu beeinflussen. Entscheidungsträger glauben, dass KI das Beste in ihren Angestellten hervorbringen (65 Prozent) und einen positiven sozialen (70 Prozent) und wirtschaftlichen (76 Prozent) Wandel nach sich ziehen wird.

Weitere Informationen:

Den ausführlichen Bericht sowie den Maturity-Index finden Sie hier.

Methodologie:

Der Studienreport Amplifying Human Potential: Towards Purposeful Artificial Intelligence wurde von Infosys in Auftrag gegeben und von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführt. Es wurden 1600 Entscheidungsträger in großen Organisationen und sieben Märkten befragt.

Künstliche Intelligenz ist in dieser Studie wie folgt definiert: ein Bereich der Informatik, der sich auf die Schaffung intelligenter Maschinen konzentriert, die wie Menschen arbeiten und reagieren. Einige der Aufgaben, die Computer mit KI-Technologie wahrnehmen, sind: Spracherkennung, Lernprozesse, Planung und Problemlösung. Beispiele für angewandte KI-Technologie sind unter anderem: Machine Learning, Predictive und Prescriptive Analytics, Avatar-Technologie.

www.infosys.com
 

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