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Open SourceDer fünfte Jahresbericht weitet seinen Rahmen über Linux hinaus, um zu prüfen, was Open Source Experten motiviert und wie Unternehmen diese gefragten Talente anziehen und halten.

Die Anwerbung von Open Source Talenten ist die höchste Priorität von Personalmanagern, die sich darauf fokussieren, Technologie-Talente anzuwerben. Zudem suchen Personalvermittler vermehrt nach professionelleren Ausbildungsreferenzen bei den Kandidaten. Gemäß dem von der Linux Foundation veröffentlichten Open Source Jobs report 2016 sagen 65 % der Personalmanager, dass Open Source Anstellungen über die nächsten sechs Monate mehr zunehmen werden als in jedem anderen Bereich ihres Unternehmens. 79 % der Personalmanager haben die Anreize erhöht, um ihre derzeitige Open Source Experten zu halten.

Das ist das fünfte Jahr in Folge, in dem sich Dice, eine Karriereseite für Technologie- und Ingenieurexperten, und die Linux Foundation, die Non-Profit-Organisation, welche professionelles Open Source Management für Massenkollaborationen vorantreibt, zusammengeschlossen haben, um den Jobs Report zu produzieren. In den vorangegangenen vier Jahren haben sich die Recherchen exklusiv auf den Arbeitsmarkt für Linux-Experten fokussiert. Da aber die Open Source Software einen immer größer werdenden Fußabdruck in der Technologie-Infrastruktur und auf deren Endprodukte hinterlässt, ist es wichtig, die Möglichkeiten und Herausforderungen zu verstehen, die mit dem Open Source Talentmarkt in Verbindung stehen. Aufgrund dessen erweitern die Organisationen dieses Jahr den Bericht, um den breiteren Arbeitsmarkt für Open Source Experten zu untersuchen. Auch wenn das bedeutet, dass die Vergleiche zu den letzten Jahren nicht exakt sind, so sind die Daten weitgehend relevant für einen größeren Kader von Experten und Personalmanagern.

Die Open Source Studie und der Bericht von 2016 bieten einen Überblick über die Trends für Open Source Karrieren, Motivationen für Experten in der Industrie und darüber, wie Arbeitgeber qualifizierte Talente anziehen und sie halten.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Open Source Studie und dem Bericht beinhalten:

  • Dieses Jahr sind Open Source Talente die höchste Priorität für Anwerbungen. 59 Prozent der Personalmanager sagen, dass sie in den nächsten sechs Monaten mehr Open Source Experten in ihre Ränge aufnehmen werden. Das ist im Vergleich zum Linux Jobs Report vom letzten Jahr eine Erhöhung, in der herausgefunden wurde, dass 50 Prozent geplant hatten, im gleichen Zeitraum Linux-Talente aufzunehmen.
     
  • DevOps ist unter den meistgefragten Fähigkeiten in der Industrie. 58 Prozent der Personalmanager suchen nach DevOps Experten, während die Nachfrage nach Entwicklern mit 74 Prozent weiterhin an der Spitze bleibt. Open Source Experten unterstützen diesen Trend, da 13 Prozent der geprüften DevOps als die heutzutage gefragteste Fähigkeit identifiziert haben – mehr als in jeder anderen Kategorie.
     
  • Networking ist eine führende aufstrebende Technologie. An zweiter Stelle der gefragtesten Wissensbereiche hat Networking, laut 21 Prozent der Personalmanager, den größten Einfluss auf die Open Source Anwerbung. Die einzige höhere Kategorie, laut 51 Prozent der befragten Personalmanager, sind Kenntnisse von OpenStack, CloudStack und verwandten Cloud-Technologien.
     
  • Open Source Experten werden angetrieben zu innovieren und zu kollaborieren. Nur zwei Prozent der Experten gaben an, dass Geld und Vergünstigungen das Beste an ihren Arbeitsplätzen sind. Das Arbeiten an interessanten Projekten krönt die Liste mit 31 Prozent, während das Arbeiten an den neusten technischen Herausforderungen (18 %) und die Zusammenarbeit mit globalen Gemeinden (17 %) auch sehr hoch auf den Listen der Open Source Experten stehen.

„Der Bedarf an Open Source Talenten wächst und Unternehmen kämpfen darum, erfahrene Experten zu finden, die die offenen Stellen füllen können“, sagte Bob Melk, Präsident von Dice. „Die steigenden Gehälter für Open Source Experten weisen darauf hin, dass Unternehmen den Bedarf erkennen, qualifizierte Open Source Experten auf globaler Ebene anzuziehen und zu halten.“

„Es ist ein Verkäufermarkt und für Open Source Experten wird es nur noch vorteilhafter werden“, sagte Jim Zemlin, , Executive Director bei der Linux Foundation. „Da mehr und mehr Open-Source-Projekte entwickelt werden, werden die Open Source Experten ihre Fähigkeiten und Erfahrungen auffrischen müssen, einschließlich DevOps und Networking. Laufende Ausbildungen und Zertifizierungen werden der Schlüssel sein, um deren Fachwissen zu verbessern und wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Der jährliche Bericht beinhaltet Daten von über 400 Personalmanagern aus weltweiten Korporationen, kleinen und mittelständischen Unternehmen (SMBs), Regierungseinrichtungen und Personalvermittlungen – wie auch die Antworten von weltweit über 4.500 Open Source Experten.

Weitere Informationen:

Der komplette Open Source Jobs Report 2016 soll hier zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung stehen.

www.linuxfoundation.org

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