Durch die Digitalisierung macht auch das Entertainment große Sprünge – wenn auch anders, als erwartet. Denn: Die einzelnen Kanäle sind nicht etwa zu einer Sinne übergreifenden Erlebniswelt verschmolzen. Das könnte zwar durch AR bzw. das Metaverse folgen, was aber tatsächlich neu ist, ist die Veränderung von linearer Verbreitung zu einer Kommunikation in beide Richtungen. Mit anderen Worten: Aus der Einbahnstraße „Rundfunk“ wurde die Autobahn „digitale Interaktion“. Mit Auswirkungen auf das Kfz der Zukunft.
Vom Schwarz-Weiß-Fernsehen über Radio bis VR verändert sich viel im Entertainment. Die Digitalisierung hat auch hier große Kreise gezogen. Unterm Strich betrachtet bleiben sich die Kanäle jedoch treu. Aus Radio wurde Podcast, aus Fernsehen wurde YouTube, aus Kino wurde Netflix – natürlich, mit Ausnahme gelegentlicher Besuche für das gute alte Kinoerlebnis.
Die Einschaltquote ist tot – es lebe das Targeting
Die größten Folgen der Digitalisierung treten aktuell jedoch in der Art der Verbreitung auf: Die einzelnen Kanäle erhalten bei Wunsch unmittelbare Rückmeldungen von ihrer Zielgruppe. Das verändert nicht nur die Inhalte, sondern auch deren Planung und Herstellung. Denn obwohl sich Kanäle als solches nicht vermengen, können die selben Informationen inzwischen dennoch deutlich leichter für unterschiedliche Sendeformen aufbereitet werden.
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