Mit der Funktion Restricted Chat bleiben einzelne Unterhaltungen auf dem Smartphone. Verknüpfte Geräte, Exporte und Meta AI bleiben außen vor.
WhatsApp testet „Restricted Chat“ für das Hauptgerät

WhatsApp testet eine neue Datenschutzfunktion namens Restricted Chat. Damit können Nutzer einzelne Unterhaltungen auf ihr primäres Mobilgerät beschränken. Verknüpfte Geräte wie Computer oder Tablets erhalten die Nachrichten dieser Chats dann nicht mehr. Die Funktion ergänzt den erweiterten Chat-Datenschutz (Advanced Chat Privacy), den WhatsApp bereits anbietet.
Vier Einschränkungen für beide Seiten
Aktiviert wird die Funktion in den Chat-Informationen über den Schalter „Restricted Chat“. Sie gilt dann für beide Gesprächspartner und bringt vier Einschränkungen mit sich: Verknüpfte Geräte erhalten keine Nachrichten aus dem Chat, Medien werden nicht mehr automatisch gespeichert, der Chat lässt sich nicht exportieren, und die KI-Funktionen von Meta AI sind darin nicht nutzbar. Vorerst funktioniert Restricted Chat nur in Einzelchats, nicht in Gruppen.
Nachrichten und Anrufe in WhatsApp sind nach Angaben des Unternehmens unabhängig von der Einstellung immer Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Zunächst nur für Beta-Tester
Laut WABetaInfo steht die Funktion ausgewählten Testern der WhatsApp-Betaversionen 2.26.39.11 für Android und 26.39.10.20 für iOS zur Verfügung. Unter iOS wird die Beta über TestFlight verteilt. Wann Restricted Chat allgemein verfügbar wird, ist nicht bekannt.
Der bereits verfügbare erweiterte Chat-Datenschutz lässt sich für einzelne Chats und Gruppen aktivieren. Er blockiert den Export von Chats, schaltet das automatische Herunterladen von Fotos und Videos ab und schränkt KI-Funktionen ein. Zuletzt hatte WhatsApp zudem Benutzernamen eingeführt, mit denen sich Kontakte ohne Weitergabe der Telefonnummer hinzufügen lassen.
(red)




