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Digitale Komplexität: Was im Schatten der IT bleibt

Mit wachsender IT-Komplexität wird Transparenz über die eigene Umgebung selbst zur Sicherheitsaufgabe. Denn Schutzmaßnahmen können nur dann wirksam greifen, wenn Systeme, Datenflüsse und Identitäten bekannt, Verantwortlichkeiten geklärt und Risiken konsistent gesteuert werden.

Welche Unterschiede mit dem Sicherheitsreifegrad einhergehen, zeigt die Quocirca-Studie „Print Security Landscape 2026“. 67 Prozent der befragten Organisationen berichten von mindestens einem Datenverlust infolge eines printbezogenen Sicherheitsvorfalls in den vergangenen zwölf Monaten. Bei hoher Print-Security-Reife liegt der Anteil bei 56 Prozent, bei geringer Reife bei 73 Prozent.

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Der Vergleich verweist auf ein grundlegendes Problem komplexer IT-Landschaften: Zwischen der tatsächlichen Umgebung und dem, was eine Organisation davon erfasst, bewertet und steuert, können Lücken entstehen. Systeme, die nicht konsequent in etablierte Sicherheitsprozesse eingebunden sind, lassen sich weder verlässlich überwachen noch konsistent absichern. Das betrifft neben dem Gerätebestand auch Identitäten, Konfigurationen sowie Software- und Firmwarestände – und die jeweils zugeordneten Verantwortlichkeiten.

„Was nicht im Sicherheitsmodell auftaucht, kann auch nicht konsistent geschützt werden“, sagt Patrick Bischoff, Director Marketing & Strategy bei Canon Deutschland. „Entscheidend ist deshalb nicht nur, wie gut einzelne Systeme abgesichert sind, sondern ob die gesamte digitale Umgebung erfasst, bewertet und in die Security-Governance eingebunden wird.“

Security-Reife

An der Druckinfrastruktur wird diese Diskrepanz besonders sichtbar. Acht von zehn der befragten Organisationen sind weiterhin stark auf Print angewiesen, doch nur 31 Prozent zählen die Office-Print-Infrastruktur zu ihren wichtigsten Sicherheitsrisiken. Betriebliche Relevanz und Risikowahrnehmung liegen damit deutlich auseinander. Was in der Risikowahrnehmung nachrangig erscheint, bleibt jedoch Teil der Infrastruktur – und damit der Sicherheitsverantwortung.

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2494 Canon IT Security
Sicherheit braucht Transparenz und Kontrolle: Für Canon ist eine konsequent gesteuerte Druckinfrastruktur Teil einer ganzheitlichen IT-Sicherheitsstrategie. (Quelle: Canon)

Druckinfrastruktur ist kein Sonderfall

Es reicht nicht, wenn einzelne Geräte über Sicherheitsfunktionen verfügen. Sie müssen in dieselben Prozesse eingebunden sein wie andere vernetzte Endpunkte: von Identitäts- und Zugriffsmanagement über Patch- und Firmware-Management bis zu Monitoring, Risikobewertung und Incident Response. In hybriden Umgebungen müssen Richtlinien zudem über Standorte, Nutzergruppen und den gesamten Lebenszyklus hinweg konsistent umgesetzt und überprüft werden. Sicherheitsgovernance ist damit kein einmalig erreichter Zustand, sondern beruht auf kontinuierlichem Assessment und konsequenter Remediation.

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Grundlage für kontrollierte Transformation

Gerade mit neuen Technologien gewinnt diese Steuerungsfähigkeit weiter an Bedeutung. Wer seine Systeme, Datenflüsse und Abhängigkeiten kennt, kann Sicherheitsrisiken konsistent steuern, neue Technologien kontrolliert integrieren und regulatorische Anforderungen verlässlich nachweisen. Zugleich schafft diese Transparenz die Grundlage, Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen gezielter einzusetzen und Produktivität zu steigern, ohne operative Risiken aus dem Blick zu verlieren.

Was nicht im Sicherheitsmodell auftaucht, kann auch nicht konsistent geschützt werden.

Patrick Bischoff, Canon Deutschland GmbH

Digitale Reife zeigt sich deshalb nicht daran, wie viel Technologie ein Unternehmen einsetzt, sondern wie verlässlich es die daraus entstehende Komplexität beherrscht.

(red/Canon)

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Patrick

Bischoff

Director Marketing & Strategy

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